Neuer Domorganist zu Essen berufen
Liebe Forianer,
ich freue mich mitzuteilen, dass
Sebastian Küchler-Blessing
mit Wirkung zum 01.02.2014 zum neuen Essener Domorganisten berufen wurde.
Wahrscheinlich ist er damit der jüngste Domorganist in Deutschland.
Er wird erstmals am 02.02.2014 um 10 Uhr im Kapitelsamt an der großen Rieger-Orgel zu hören sein.
Ich gratuliere herzlich und wünsche Ihm einen guten Einstieg und viel Freude und Erfolg für diese herausfordernde Tätigkeit.
Viele Grüße
- Jörg -
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Na dann: Herzlichen Glückwunsch auch von mir und vor allem viel Erfolg!
wünscht
Jörg
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Da kann man dann ja nur gratulieren, auch wenn die offizielle Pressemeldung noch nicht raus ist. In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Aufgabe in Essen!
PS: Dann hoffe ich doch auf das eine oder andere Video von der neuen Wirkungsstätte.
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Da kann man dann ja nur gratulieren, auch wenn die offizielle Pressemeldung noch nicht raus ist. In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Aufgabe in Essen!PS: Dann hoffe ich doch auf das eine oder andere Video von der neuen Wirkungsstätte.
Hallo!
Die Musikhochschule scheint etwas schneller zu sein:
http://www.mh-freiburg.de/institut-fuer-kirchenmusik/taetigkeitsbericht-201314/
Dort wird Sebastian schon aufgeführt :)
Auch von mir nochmals (diesmal öffentlich) Herzlichen Glückwunsch!
Ich erinnere mich noch sehr gut an die etwas ungläubigen Reaktionen im Forum, als Sebastian als Youngster vor vielen Jahren u.a. mit seinen Gedanken zur Reger'schen Wachet-auf-Fantasie im Forum (noch bei J&B) in Erscheinung trat...
Gruß
Karsten
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Ja super!!! Alles Gute und Herzlichen Glückwunsch!!!
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Einer seiner Vorgänger im Amt, Prof. Jürgen Kursawa konzertierte auch ab und an im "Ihrefelder Dom" an einer der schönsten Orgeln im Kölner Raum. Vielleicht hört man Hrn. Küchler-Blessing dort ja auch einmal.
Neuer Domorganist zu Essen berufen
SKB ist auch für mich ein hervorragender Organist, ich gratuliere!
Allerdings bin ich ein wenig überrascht, ich hätte mir gar nicht so ein Interesse für eine Tätigkeit vorgestellt, die ja auch manch Kleinzeug enthält - naja, vielleicht nicht die 30-Besucher-Beerdigung mit Schrankpositiv am Friedhof, aber doch auch mal Kleingottesdienste etc.
Ich hätte ja eher eine akademische Karriere im steten Verbund mit intensiver Konzerttätigkeit "vorausgesehen"... Ist damit ja auch nicht ausgeschlossen.
Vielleicht erzählt er uns ja selbst noch mehr dazu!
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Aufgabengebiet des Domorganisten gehören m. W. ja auch die Begleitung der Werktagsmessen in der Anbetungskirche, deren Orgel ich als fürchterliche 28-Reg. Möhre von Ende der 1950ger Jahre in Erinnerung habe.
Aber, trotzdem, auch von mir meine herzlichsten Glückwünsche, viel Erfolg und Willkommen im Pott
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
Erfahrungen mit einer grossen Stelle erweitert den Horizont.
Ich sehe ihn nicht in Essen in Rente gehen.
Glückwunsch
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Aufgabengebiet des Domorganisten gehören m. W. ja auch die Begleitung der Werktagsmessen in der Anbetungskirche, deren Orgel ich als fürchterliche 28-Reg. Möhre von Ende der 1950ger Jahre in Erinnerung habe.
... es ist wohl eine Seifert von 1954 mit (lt. Datenbank Weisel) 27 Registern. Vielleicht ist das ja auch eine Chance oder ein Impuls für die Ausstattung der Kirche ... ;-)
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
Erfahrungen mit einer grossen Stelle erweitert den Horizont.
Ich sehe ihn nicht in Essen in Rente gehen.
Glückwunsch
Hallo,
was verdient eigentlich ein Domorganist?
Bei der Suche bin ich darauf gestoßen: HIER
Gruß
jori
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Hallo,
was verdient eigentlich ein Domorganist?
Bei der Suche bin ich darauf gestoßen: HIERGruß
jori
Naja, die Aussagekraft dieser "Statistik" dürfte sich stark in Grenzen halten. Aus einer Angabe von einem (!) Gehalt pro Bundesland auf ein durchschnittliches Kirchenmusikergehalt dort schließen zu wollen, wie auf der Seite mehrfach zu sehen, inklusive Auswertung in tollen Diagrammen, ist für mich ausgewiesener Mumpitz. :-)
Das betrifft aber nicht nur die Kirchenmusiker, auch bei anderen Berufsgruppen gibt es ähnlich sinnfreie Auswertungen.
Viele Grüße
Martin
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Schöne Nachricht! Gratulation! Und beste Wünsche für die Arbeit mit den liebenswerten Menschen im Ruhrgebiet! Clemens Schäfer
--
Piano heißt nicht schwach sondern leise, Forte nicht laut sondern kräftig (Artur Rubinstein)
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
Erfahrungen mit einer grossen Stelle erweitert den Horizont.
Ich sehe ihn nicht in Essen in Rente gehen.
Glückwunsch
Hallo,was verdient eigentlich ein Domorganist?
Bei der Suche bin ich darauf gestoßen: HIERGruß
jori
Was kostet ein Brot?
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
Erfahrungen mit einer grossen Stelle erweitert den Horizont.
Ich sehe ihn nicht in Essen in Rente gehen.
Glückwunsch
Hallo,was verdient eigentlich ein Domorganist?
Bei der Suche bin ich darauf gestoßen: HIERGruß
jori
Was kostet ein Brot?
Vollkorn oder doch lieber ein Weißbrot?
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
…
Was kostet ein Brot?
Dazu Lukas 12, 1.
Im übrigen finde ich diesen Seitenstrang etwas taktlos und in diesem Zusammenhang auch daneben. Erinnert mich ein bisschen an das Thema Lanz, das hoffentlich auch bald durch ist.
Viele Grüße,
Friedrich
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
…
Was kostet ein Brot?
Dazu Lukas 12, 1.Im übrigen finde ich diesen Seitenstrang etwas taktlos und in diesem Zusammenhang auch daneben. Erinnert mich ein bisschen an das Thema Lanz, das hoffentlich auch bald durch ist.
Viele Grüße,
Friedrich
Das hat mit der Lanzschen Art überhaupt nichts zu tun.
Ein sehr guter Musiker hat eine gute Stelle bekommen! Meine Vorredner hatten folgendes gesagt:
Ich hätte ja eher eine akademische Karriere im steten Verbund mit intensiver Konzerttätigkeit "vorausgesehen"...
Zum Aufgabengebiet des Domorganisten gehören m. W. ja auch die Begleitung der Werktagsmessen in der Anbetungskirche, deren Orgel ich als fürchterliche 28-Reg. Möhre von Ende der 1950ger Jahre in Erinnerung habe.
Das hat sich für mich etwas herabwürdigend für diese Stelle angehört. Sicherlich gibt es tolleres auf der Welt. Hier noch mein gesamtes Zitat, ohne es aus dem Kontext gerissen zu haben:
Zum Broterwerb ist das ja schon einmal nicht schlecht.
Erfahrungen mit einer grossen Stelle erweitert den Horizont.
Ich sehe ihn nicht in Essen in Rente gehen.
Glückwunsch
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Entschuldigung, ich meinte das nicht persönlich. Mehr die Frage: »Was verdient eigentlich ein Domorganist?«
Die einzig zutreffende Antwort dürfte außerdem die übliche und langweilige sein: Das kommt darauf an.
Nichts für ungut!
& viele Grüße,
Friedrich
Neuer Domorganist zu Essen berufen
GENAU!
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Eben. Auch von mir herzlichen Glückwunsch und alles Gute!!
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Er wird erstmals am 02.02.2014 um 10 Uhr im Kapitelsamt an der großen Rieger-Orgel zu hören sein.
Hallo in die Runde,
weiß hier jemand, ob es so etwas wie ein Antrittskonzert geben wird?
Grüße und ein schönes Wochenende,
Abstrakte
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Schnelle Stellenbesetzung.
Zunächst dem Kollegen herzliche Glückwünsche zur Stelle. Und den Essenern Glückwunsch zu diesem Organisten.
Vielleicht einige Bemerkungen zu einigen Bemerkungen hier: das sogenannte "Dreck Fressen" gehört doch heute überall dazu. Ganz egal, wo man ist und was man tut. Und ob das Begleiten von Werktagsgottesdiensten an eine 50er-Jahre-Orgel so "schlimm" ist, lassen wir mal dahingestellt. Ich habe mit solchen Instrumenten die Erfahrung gemacht, dass sie zwar für (konzertantes) Literaturspiel den Anforderungen des 21. Jahrhunderts nicht genügen, oft aber zum Improvisieren anregen wie manch neue Orgel nicht.
Was ein Domorganist verdienst lässt sich einfach nachlesen:
www.regional-koda-nw.de/
In Freiburg verdient man sicherlich besser ...
Was mir ein Wenig zu denken gibt ist der Satz "Er wird dort wohl kaum in Rente gehen" - und ist immerhin schon der Dritte oder vierte nacheinander, der dort nicht in Rente gehen wird.
Es gab Zeiten, da ist man an so einer Stelle in Rente gegangen, als Domorganist einer Kathedralkirche. Es gab Zeiten, da war man nach dem Studium fünf Jahre hier, acht Jahre dort und hat nach Berufserfahrung dann mit einem Lebensalter von ca. 40 eine herausragende Stelle als Domorganist, Domkapellmeister, KMD einer herausragenden Kirche oder Professor angetreten. An dieser Stelle hat man dann ca. 25 Jahre gewirkt und vieles verwirklicht und hat dann den Ruhestand angetreten, um noch für einige Jahre eine Gemeinde an einer nebenamtlichen Stelle glücklich zu machen.
Heute werden die Leute (fast) direkt vom Studium weg an irgendwelche großen Stellen verpflichtet und wenn sie die Stelle dann nach einigen Jahren wechseln werden die großen Fragen gestellt.
Liegt das alles an unserer schnellebigen Zeit? Oder was ist da los?
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Vielleicht einige Bemerkungen zu einigen Bemerkungen hier: das sogenannte "Dreck Fressen" gehört doch heute überall dazu. Ganz egal, wo man ist und was man tut. Und ob das Begleiten von Werktagsgottesdiensten an eine 50er-Jahre-Orgel so "schlimm" ist, lassen wir mal dahingestellt. >
Ich würde es nicht als Dreck fressen bezeichnen. Die Werktagsmessen gehören mit zur Aufgabe eines Organisten. Das liegt dann ganz bei ihm was er daraus macht. Wenn man kath. Kirchenmusik studiert, weiss man nicht nur seit heute, auf was man sich da einlässt.
Wenn man natürlich vielreisender international gefragter Konzertorganist ist, brauch man sich auf das alles nicht einzulassen.
Ansonsten kenne ich auch noch mindestens 12 Organisten die glücklich in ihrem Amt sind.
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Ich wundere mich auch über den leicht abfälligen Tonfall über Werktagsmessen. Erstens empfinde ich es als Wohltat, dass hier auf eine lange Predigt verzichtet wird. Mit "meinem" Pfarrer bin ich überein gekommen, dass stattdessen Platz für ein schönes Orgelstück ist, was die Gemeinde durchaus erfreut. Zweitens sind bei uns in einer durchschnittlichen Werktagsmesse immer noch dreimal mehr Gläubige als in den Sonntagsgottesdiensten der evangelischen Gemeinde, wo ich jahrelang die Orgel spielte. Aber: Kommt es überhaupt auf die Menge der Zuhörer/Singenden/Betenden an? Es ist doch wohl eine Frage der Wertschätzung, welche die Beteiligten einem Gottesdienst angedeihen lassen. Und wenn der Domorganist besonders schön diese kleinen Gottesdienste an der Orgel begleitet, wird er ein gutes Werk tun. Und auch Erfüllung erleben. Vorausgesetzt, man wird nicht nur Organist, um ein Konzertpublikum mit besonders virtuos gespielten Großwerken zu beeindrucken.
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Man kann auch eine solche Werktagsmesse wunderbar zur eigenen Besinnung nutzen.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da habe ich auch Rosenkranzgebete mit etwa 10 Damen und 2 Herren gefeiert. Oder wenn die Mönche ihre Psalmen beten, nix verstanden, kein Handy, kein Termin. Heute Luxus!
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Ich sehe das als Hauptamtler auch nicht als "Knäckebrot" an. Es gehört mit zum Dienst und bringt Freude. Auch notfalls auf einer schlechten 50er-Jahre-Kiste. Man muss das Amt oder den Dienst "füllen".
Wer sowas nicht gerne macht, der ist falsch als Organist und als Domorganist.
Ich schätze jedoch SKB so ein, dass er dies durchaus sicher auch gerne und mit Engagement tut, so wie er genial improvisiert und auch Literatur spielen kann.
Grüsse
Thomas
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Ich glaube, dass auf Dauer "Einschränkungen" bzgl. der Orgel besser zu verkraften sind, als Einschränkungen bzgl. des zelebrierenden Personals. Und es könnte eine willkommene Abwechslung zur großen "Sonntagsorgel" sein, sich an Werktagen zu beschränken oder besser: umzustellen.
Sebastian K.-B. ist ein sehr großes Talent - und die wurden auch schon "damals" früh auf große Stellen gesetzt. Vielleicht tut es aber ihm und der Dommusik gut, wenn er in 10 oder 20 Jahren wechselt - wenn sich was ergibt. Oder er zählt zu jenen, die eine Strategie entwickeln, auf lange Zeit an einer Stelle "frisch" zu bleiben und nicht abzustumpfen.
Alle paar Jahre die Stelle zu Wechseln ist auf Dauer nicht gut, aber das andere Extrem kann "nach hinten ´raus" für alle Beteiligten sehr lähmend werden.
Das beobachtete Phänomen, dass immer häufiger Kirchenmusiker "von der Hochschule weg" auf hohe Positionen gehoben werden, könnte evt. auch auf den zunehmenden Kirchenmusikermangel zurück zu führen sein.
Oder es geht den altersweisen Domkapiteln um eine Jungkur :-D
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Ich gratuliere Herrn Kübler-Blessing und wünsche ihm alles Gute in Essen.
Wie sich allerdings an dieser Personalie eine solche Diskussion entfachen kann erschließt sich mir nicht.
--
Gruß
MAT
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Wie sich allerdings an dieser Personalie eine solche Diskussion entfachen kann erschließt sich mir nicht.
Tja - da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich ;-)
Im übrigen sind es bis jetzt NUR rund 30 Beiträge. Das ist doch noch harmlos, es gab hier schon ganz andere Threads... also nicht verzagen....
Grüße,
perotin
Neuer Domorganist zu Essen berufen
Wie sich allerdings an dieser Personalie eine solche Diskussion entfachen kann erschließt sich mir nicht.
ich finde den faden ja auch etwas kurios. aber das macht für mich auch den reiz dieses forums aus, daß so munter drauflos gepostet wird. manchmal tendenziell etwas sinnfrei, aber das ist allemal besser als andere orgelforen, wo man meist tagelang drauf wartet, daß überhaupt mal jemand irgendetwas schreibt, und dann ist das wenn man pech hat nichtmal interessant oder WENIGSTENS unterhaltsam... ;-)