Veitsdom Prag

link1907 @, Freitag, 10. Oktober 2025, 11:10 (vor 385 Tagen)

Veitsdom Prag

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 10. Oktober 2025, 11:42 (vor 385 Tagen) @ link1907

Neuester Stand:
https://deutsch.radio.cz/neue-orgel-im-prager-veitsdom-wird-gestimmt-8865294

Es soll der Freude keinen Abbruch tun, aber an Stilblüten gibt es in diesem Beitrag wieder reichlich.

Auch hier,

https://deutsch.radio.cz/45000-tonnen-6000-pfeifen-prager-veitsdom-bekommt-neue-orgel-8...

wo die Orgel dann schon mal 45.000 Tonnen wiegt. Kein Wunder, dass die Empore verstärkt werden musste. :D

Wie gesagt, trotzdem schön alles.

Veitsdom Prag

voixceleste @, Dienstag, 14. Oktober 2025, 07:22 (vor 381 Tagen) @ link1907

Ich war vor 2 Wochen dort und konnte Blicke auf das neue Instrument erhaschen. Der optische Eindruck ist sehr beeindruckend. Das Instrument setzt mit den Glaselementen Akzente und fügt sich trotzdem sehr gut ein.

Veitsdom Prag

ropa, Freitag, 17. Oktober 2025, 09:21 (vor 378 Tagen) @ link1907

Grandioser Freipfeifenprospekt.

Veitsdom Prag

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 14. Januar 2026, 16:43 (vor 288 Tagen) @ ropa

Grandioser Freipfeifenprospekt.

Großes Kino, das alles. Dieses Dachpanorama - wie um 1900!
Hoffentlich wird Haus- und Gastorganist:innen ausreichend Zeit gegeben, die klanglichen Schätze zu finden und zu heben.

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Veitsdom Prag

Friedrich @, Mittwoch, 14. Januar 2026, 17:11 (vor 288 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Grandioser Freipfeifenprospekt.


Großes Kino, das alles. Dieses Dachpanorama - wie um 1900!
Hoffentlich wird Haus- und Gastorganist:innen ausreichend Zeit gegeben, die klanglichen Schätze zu finden und zu heben.

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Der 16' in der Fensternische erinnert mich an diese eine norddeutsche Orgel da ...

Veitsdom Prag

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 14. Januar 2026, 17:29 (vor 288 Tagen) @ ropa

Grandioser Freipfeifenprospekt.

Mir gefällt er auch. Aber jetzt weiß ich auch, warum die "Klumpfüße" in Mode sind - als Verletzungsschutz! Denn diese Bilder lassen den Platz an der Orgelbank als optimal für ein Auslösen des pfeiflichen Fallgitters erscheinen. Das wäre eine neue Dimension für den nächsten Krimi mit Orgelbezug: Nicht erschlagen von einer Pfeife, gleich von mehreren aufgespießt!

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Interessant auch der Sprachmix an den Pistons: Mixtures off, Anches off... Naja, für Gäste besser als Tschechisch!

Veitsdom Prag

MAT @, Donnerstag, 15. Januar 2026, 08:01 (vor 288 Tagen) @ ropa

Echt? Ich kann mit diesem "hüpfenden" Labienverlauf und den scheinbar schwebenden Pfeifen nichts anfangen. Aber letztendlich ist entscheidend was rauskommt, und das wird sicher gut sein.

--
Gruß
MAT

Veitsdom Prag

orgelquaeler, Donnerstag, 15. Januar 2026, 08:19 (vor 288 Tagen) @ MAT

De gustibus....

Ich mag die Regenrohre mit Labium nicht, wie sie gerade Mode sind (Mainz/Dom, Berlin/Hedwigs)

Veitsdom Prag

Florian-L @, Mittwoch, 14. Januar 2026, 09:50 (vor 289 Tagen) @ link1907

Veitsdom Prag

coranglais87, Mittwoch, 14. Januar 2026, 10:14 (vor 289 Tagen) @ Florian-L

Es sieht so aus, als ob das ein Zentralspieltisch ist, mit dem auch die andere Orgel angespielt werden kann. Gibt es dazu verlässliche Informationen?

Herzlichen Gruß

Veitsdom Prag

fluteceleste @, Mittwoch, 14. Januar 2026, 10:35 (vor 289 Tagen) @ coranglais87

Veitsdom Prag

Friedrich @, Mittwoch, 14. Januar 2026, 10:25 (vor 289 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von Friedrich, Mittwoch, 14. Januar 2026, 10:34

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Ich vermute mal, das sind Subbass-Pfeifen mit einem Seitenverhältnis von 1:2 im Querschnitt -- Macht 1/6 Labium, untererregt und massiv mitwachsend? In Frage kommen Subbass oder Bourdon 16'. Jedenfalls beachtlich. Gelesen habe ich von Engelhardts Doppelflöten mit demselben Verhältnis und Labien an den Schmalseiten, macht 1/3 Labienbreite. Hier kann man nicht sehen, ob es ein zweites Labium gibt.
Weiß jemand mehr?

Veitsdom Prag

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 14. Januar 2026, 17:16 (vor 288 Tagen) @ Friedrich

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Ich vermute mal, das sind Subbass-Pfeifen mit einem Seitenverhältnis von 1:2 im Querschnitt -- Macht 1/6 Labium, untererregt und massiv mitwachsend? In Frage kommen Subbass oder Bourdon 16'. Jedenfalls beachtlich. Gelesen habe ich von Engelhardts Doppelflöten mit demselben Verhältnis und Labien an den Schmalseiten, macht 1/3 Labienbreite. Hier kann man nicht sehen, ob es ein zweites Labium gibt.
Weiß jemand mehr?

Das IV. Manual "Solo Grand Cornet" enthält eine Flûte Double 8′, dann könnte daneben der Bourdon 16' stehen.
Die Mündungen sehen ja so aus, als wäre da nicht ein Spundgriff, sondern eine Art Schied drinne? Ein echter Zweizylinder? :D
Für ein zweites Labium spricht der relativ große Abstand zu den gedeckten PFeifen rechterhand.

Veitsdom Prag

Florian-L @, Samstag, 13. Juni 2026, 14:26 (vor 139 Tagen) @ link1907

https://www.seznamzpravy.cz/clanek/magazin-architektura-nove-varhany-do-svateho-vita-zd...

Ich habe mir den Artikel übersetzen lassen und erfahren, dass es am 15. Juni um 17.00 Uhr einen Livestream auf Katedrála.TV geben wird.

Veitsdom Prag

Florian-L @, Dienstag, 16. Juni 2026, 10:24 (vor 136 Tagen) @ Florian-L

Veitsdom Prag Video leider privat...

elias.orgel, Dienstag, 16. Juni 2026, 10:37 (vor 136 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von elias.orgel, Dienstag, 16. Juni 2026, 10:50

Bei mir funktioniert das Video nicht

https://www.domradio.de/artikel/neue-orgel-im-prager-veitsdom-wird-geweiht

obwohl Google diesen Text angibt funktioniert der link dazu ebenfalls nicht...

"Vach 14 Jahren: Neue Orgel im Prager Veitsdom geweiht
vor 1 Stunde - Im Veitsdom auf dem Prager Burggelände
ist am Montag die neue Orgel eingeweiht worden.
Der Prager Erzbischof Stanislav Pribyl widmet..."

(https://deutsch.radio.cz/nach-14-jahren-neue-orgel-im-prager-veitsdom-geweiht-8889587)

--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott

Veitsdom Prag Video leider privat...

Florian-L @, Dienstag, 16. Juni 2026, 10:50 (vor 136 Tagen) @ elias.orgel
bearbeitet von Florian-L, Dienstag, 16. Juni 2026, 10:57

Bei mir funktioniert das Video nicht

Jetzt funktioniert es bei mir leider auch nicht mehr. Es muss gerade eben auf "privat" geändert worden sein.

Edit:
https://www.ceskatelevize.cz/porady/14741205385-bohosluzby-v-ceske-televizi/22656221453/

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

elias.orgel, Dienstag, 16. Juni 2026, 11:08 (vor 136 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von elias.orgel, Dienstag, 16. Juni 2026, 12:32

Edit:
https://www.ceskatelevize.cz/porady/14741205385-bohosluzby-v-ceske-televizi/22656221453/

Orgel ab 25:18 (-2:17:00)

bei 31:25 gibt es ein kleines "Problem" mit dem Setzer
(hat da vielleicht jmd am mobilen Spieltisch gespielt ? ;-)

ab 1:40:00 (-1:03:00) gibt es CSaintSaens
- leider mit etwas Gequatsche...

--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 16. Juni 2026, 15:02 (vor 135 Tagen) @ elias.orgel
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Dienstag, 16. Juni 2026, 17:07

Edit:
https://www.ceskatelevize.cz/porady/14741205385-bohosluzby-v-ceske-televizi/22656221453/


Orgel ab 25:18 (-2:17:00)

bei 31:25 gibt es ein kleines "Problem" mit dem Setzer
(hat da vielleicht jmd am mobilen Spieltisch gespielt ? ;-)

ab 1:40:00 (-1:03:00) gibt es CSaintSaens
- leider mit etwas Gequatsche...

Danke für Link und Aufbereitung. (NB: Klick auf die Spielzeit wechselt von "verbleibend" zu "verstrichen") Die Tonaufnahme ist diesmal gelungen, auch sonst sehenswert, mindestens für Fans katholischer Gottesdienste.

Die Orgel kommt gut, das einheimische organistische Personal weniger, jedenfalls beim direkten Weihe-Ritus. Vladimir Roubal wird einer Kathedralorgel halbwegs gerecht, ein wenig auch Pavel Cerny, die anderen spielen mehr oder weniger südostmitteleuropäische Stadt-Orgel (fast) ohne Zungen, 16' etc.), auch Michal Novenko, trotz Guillou-Meisterkurses.... Ist Jan Gottwald dieser Johannes Gottwald hier? Wie kam er dahin? EDIT: Geklärt, siehe Antwort von Florian.
Nun, immerhin dürfte öffentliche Empörung über die Stilistik, wie es sie in NDdP gab, ausbleiben. Erst mit Juan de la Rubia (da isser wieder) geht halbwegs die Post ab.

Ich habe den Veitsdom nicht als sehr trocken in Erinnerung, von daher erlaube ich mir meine Standardkritik bei vielen Aufnahmen aus großen Häusern, dass artikulatorisch nur für die Empore gespielt wird, im Langhaus aber doch Matsch entsteht (Bewiesen wird das durch den hohen Hallanteil und die lange Laufzeit bei Chor und Orchester, sehr schön übrigens). Nun, wo hätten die tschechischen Kollegen das Wissen im Inland bislang auch erwerben sollen? Auch der junge DO Ondrej Valenta ist da noch ausbaufähig, allerdings schon auf der Spur, siehe Nachspiel. Ich wünsche den Kollegen dort viel Freude beim eigenen Erfahren und auch beim Hören von Gästen, die mehr Erfahrung mit diesen Geräten haben. Hoffentlich erhalten beide Gruppen immer auch ausreichend Zeit zum Üben und Ausprobieren und werden nicht durch 5 Werktags- und 8 Sonntagsmessen ausgebremst...
Ab ca. 50:00 erfolgt die Imprägnierung der Orgel durch Weihwasser - am Dach bei den Chamaden beginnend... Pfeifenpatenschaften wurden auf Metallschildern dokumentiert und an die Pfeifen genagelt, inclusive Zungenbecher... Von der Segnung der Elektroschränke wurde Abstand genommen, die Registerstaffeln bekamen aber Weihwasser ab. Wat mutt, dat mutt.

Chor und Orchester leidenschaftlich dabei mit Dvoraks D-Dur u. a., nich zuletzt Händel als rahmende Halleluja-Rufe zum Evangelium.

Saint-Saens Orgelsymphonie zum Offertorium - ja, geht auch mal! Dazu die Gabenprozession mit Geschenkpfeifen durch Fam. Grenzing, Glas-Elementen des Hersttleres (Sponsors) der Fassadenelemente, ein Bau-Helm der Handwerker, eine Planrolle, ein roter Aktenordner (mit der Abschlussrechnung drin?) und mehr, OSV und weitere als Ministranten mit den eigentlichen Gaben. Hat was von Papstbesuch, aber kommt alles authentisch rüber.

Orgelbegleitete Liturgie ist auch zu erleben – da der Erzbischof brauchbar singt und Töne abnimmt, eine schöne Sache.

Kameraschwenks zum/vom Orgelprospekt gab es ja schon früher, aber meines Erachtens bestätigt sich, dass der Entwurf eine wertige und geschmackvolle Lösung darstellt. Allerdings wird häufiges Staubwedeln wohl erforderlich sein.

Rund um 2:20:00 gehts unter Haydns Te Deum noch mal mit kleiner Prozession und Kamera in die Orgel hinein - in einem Schränkchen werden das Patenbuch und ein weiterer Gegenstand verwahrt.

Beim Postludium ist auch noch der Zygmunt zu hören, der Dicke Pitter von Prag.

Großes katholisches Kino, adäquat ins Fernsehen gebracht, und eine sehr gute Orgel, das ist klar - mit viel Potential für tolle Konzerte etc. Glückwünsche an die Moldau.

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

Florian-L @, Dienstag, 16. Juni 2026, 15:46 (vor 135 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

ThoFi, Dienstag, 16. Juni 2026, 19:46 (vor 135 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Was hätte wohl Petr Eben daraus gemacht?

Thomas

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

Florian-L @, Dienstag, 16. Juni 2026, 21:05 (vor 135 Tagen) @ ThoFi

Was hätte wohl Petr Eben daraus gemacht?

Spannende Frage!

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 16. Juni 2026, 22:00 (vor 135 Tagen) @ ThoFi

Was hätte wohl Petr Eben daraus gemacht?

Thomas

Ich war auch gespannt, ob jemand in diese Richtung geht, auch wenn sie eventuell auch nicht perfekt zu Raum und Instrument gepasst hätte. In Wien hätte man vergleichsweise nach Anton Heiller oder Hans Haselböck fragen können. Peter Planyavsky hat es ja nicht so mit dem Französischen, bei ihm schimmert noch Heiller durch. Aber ob Eben, Heiller, Haselböck - ist auch alles schon Alte Musik. Was man auch über Pierre Cochereau sagen müsste, der ja Vielen noch als Vorbild dient.

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

ThoFi, Dienstag, 16. Juni 2026, 22:12 (vor 135 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Petr Eben würde ich eher als immer noch nicht gezündeten Komponisten bezeichnen. An der Münchner Musikhochschule war er ab und an in seinen Werken und einmal auch persönlich präsent. Das ist dann aber wieder eingeschlafen, bzw. er ist relativ früh verstorben.

Thomas

Petr Eben, war: Veitsdom Prag

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 17. Juni 2026, 09:03 (vor 135 Tagen) @ ThoFi

Petr Eben würde ich eher als immer noch nicht gezündeten Komponisten bezeichnen. An der Münchner Musikhochschule war er ab und an in seinen Werken und einmal auch persönlich präsent. Das ist dann aber wieder eingeschlafen, bzw. er ist relativ früh verstorben.

Thomas

Ja, ich kann mir auch gut ein "Revival" für Eben vorstellen. An der Lübecker Hochschule gab es einen Studenten, der den Stil improvisatorisch relativ gut klonen konnte. Er mochte ihn halt auch selbst und hatte ein Orgelwerk (welches...?) von Eben studiert.

Ich hab nur die "Fenster" gespielt und im Studium gelegentlich bei der "Sonntagsmusik" registriert.

Wie einige andere Komponisten könnte/sollte man seine Werke hervorholen, wenn es um die Würdigung (z. B. Wiedereinweihung nach Renovierung/Reorganisation) von neobarocken Orgeln geht. Dasselbe gälte für Heiller und andere Namen, die wir hier im Forum gelegentlich in ähnlichen Zusammenhängen diskutierten.

Petr Eben, war: Veitsdom Prag

Subbass1, Mittwoch, 17. Juni 2026, 12:44 (vor 135 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Sonntagsmusik mit Ulrich Brüggemann 1999 live:
https://youtu.be/DRJG-Co5bgM?si=WMSlQTJAb7PS9tJ1

Petr Eben, war: Veitsdom Prag

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 17. Juni 2026, 13:08 (vor 135 Tagen) @ Subbass1

Sonntagsmusik mit Ulrich Brüggemann 1999 live:
https://youtu.be/DRJG-Co5bgM?si=WMSlQTJAb7PS9tJ1

Ja, so ähnlich wäre es vielleicht geworden in Prag, wenn...

Die Musik arbeitet eher mit Struktur als mit Klangfarben. Die Grenzing-Orgel wäre ihr natürlich sehr dienlich, aber die Komposition wiederum würde vielleicht manches an klanglicher Qualität nicht so sehr präsentieren. Hat jemand Äußerungen von Petr Eben über dessen Orgelideal oder ob er für konkrete Instrumente geschrieben hat? (die er auch gut kannte, also nicht für Einweihungen)

Petr Eben, war: Veitsdom Prag

Subbass1, Mittwoch, 17. Juni 2026, 17:54 (vor 134 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Ach je, da ich eine anonyme(!!) Mail bekommen habe, dass die Aufnahme nicht so toll sei (technisch) - ja, das finde ich auch. Man muss aber bedenken, dass wir kaum Erfahrung hatten, überhaupt keine Klangprobe(!) und relativ viele "Köche" beteiligt waren, die evtl. den "Brei" etwas verdorben haben. Außerdem mussten wir alles sschleppen und aufbauen, kann man nicht mit der installierten Technik des Domradios vergleichen (von der wir nichts verwendeten). Gemastert habe übrigens nicht ich :). Also bitte den Fokus mehr aufs Künstlerische legen, da könnte einem das Teilen doch vergehen. Besser als die üblichen Bootlegs von dort ist es dann doch durchaus...
Wenn ich mich recht erinnere, war es übrigens das Konzertexamens-Konzert von UB bei Hans Dieter Möller an der RSH. Die Querhausorgel war in Überholung, das Schwalbennest brandneu. War direkt eine magische Situation, sehr intensiv - man beachte mal die Pause zwischen Schlussakkord und Applaus.

Petr Eben, war: Veitsdom Prag

Florian-L @, Mittwoch, 17. Juni 2026, 21:55 (vor 134 Tagen) @ Subbass1

Den klanglichen Eindruck finde ich aber deutlich besser als auf der mir vorliegenden Aufnahme "Die neue Schwalbennest-Orgel im Kölner Dom" mit Clemens Ganz.

Motette, war:Petr Eben, war: Veitsdom Prag

Subbass1, Mittwoch, 17. Juni 2026, 22:33 (vor 134 Tagen) @ Florian-L

Gerade auf YT kurz reingehört, so Gleichstand würde ich sagen - man grüßt sich eher aus den unteren Etagen :). Technisch gemeint.
Tatsächlich finde ich ältere Motette-Aufnahmen manchmal eher mittelmäßig. Wobei ja auch meist ganz verschiedene/immer andere Tonmeister beteiligt waren. Aber manche gefallen mir auch ausgesprochen gut, z.B. eine schon recht alte, Rheinberger mit Sabine Steinmetz in Ulm, Pauluskirche (vor der Riesenerweiterung). Und ganz neue, wo der Tonmeister und Chorleiter aus Wernigerode seine Hände im Spiel hat (komme gerade nicht auf den Namen), z.B. die aus Dülken (iirc).

Veitsdom Prag Orgel ab 25:18

untersatz32, Mittwoch, 17. Juni 2026, 10:58 (vor 135 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Riesenkiste, auch der Gottesdienst: da freut man sich gleich mit. Die legen Wert auf gute Musik und Liturgie. Da hat man Freude zuzuhören und zuzuschauen. Alles ziemlich vom Feinsten durchgeplant, auch Chor und Orchester machen Spass und zeigen die Orgel als Part des Orchesters. Glückwunsch nach Prag!

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