Wenig OT: Kultur als Gesundheitsvorsorge in Schweden

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Montag, 24. November 2025, 12:52 (vor 281 Tagen) @ chp
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Montag, 24. November 2025, 13:03

Der Gedanke, dass Musik heilsam sein kann, ist aber auch vertreten:
www.lmn-rostock.de

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P:

Live Music Now hat aber, gerade wie es in Rostock praktiziert wird, mitunter auch Nachteile. Es findet meines Wissens wenig inhaltliche Abstimmung statt - zumindest ist das die Schilderung meiner Frau, die in drei Krankenhäusern der Region arbeitet und dies entsprechend beobachtet hat. D. h. ob die Musik jetzt wirklich gut tut in jener Situation, ob das Instrumentarium zur Raumakustik passt - das eine Foto mit Tuba/Pos/Pos auf der Startseite ist vielsagend. Ich kenne die Musiker aus der Fußgängerzone und von Konzerten. Spitzenmusiker. Aber ein professionelles Brass Ensemble ist in so einer kleinen Kapelle schon ganz schön drüber. Im Falle von Bettlägerigen auf Station haben die natürlich auch oft wenig Möglichkeit zum Abwählen. Wenn eine Klavierstudentin Teile ihres virtuosen Diplomprogramms auf einem Piano spielt, das auf den Flur gefahren werden kann oder in einem kleinen Raum steht, ist das nicht immer 100 Prozent "salutogen". Unterm Strich aber sicher eine gute Sache.


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