Setzeranlage
link1907
, Dienstag, 27. Januar 2026, 11:48 (vor 213 Tagen)
bearbeitet von link1907, Dienstag, 27. Januar 2026, 11:58
Hallo,
Ab wievielen Registern macht eine Setzeranlage Sinn?
Bei einer Orgel mit 19 Registern (Spätromantische Dispo) 2 Manuale
und Koppelmanual.
Ist die Orgel zu klein für eine Setzeranlage?
Wie seht ihr das ?
Es handelt sich um diese Orgel:
https://www.freiburgerorgelbau.de/orgelwerke/neubauten/stuttgart-bad-cannstatt/
Setzeranlage
ErikvdNeers, Dienstag, 27. Januar 2026, 12:18 (vor 213 Tagen) @ link1907
bearbeitet von ErikvdNeers, Dienstag, 27. Januar 2026, 12:26
Bei der Orgel würden mir zwei freie Kombinationen reichen. Und vllt feste für p, mit, f, Plenum.
Setzeranlage
coranglais87, Dienstag, 27. Januar 2026, 14:39 (vor 213 Tagen) @ ErikvdNeers
Gut, finde den Fehler, das ist bei ner pneumatischen Fraktur sinnvoll, diese Orgel ist vollmechanisch, da sind freie Kombinationen quasi unmöglich.
Setzeranlage
ErikvdNeers, Dienstag, 27. Januar 2026, 14:47 (vor 213 Tagen) @ coranglais87
Stimmt, meine Fehler
mechanische Kombinationen, war: Setzeranlage
oHo, Montag, 02. Februar 2026, 17:03 (vor 207 Tagen) @ coranglais87
Gut, finde den Fehler, das ist bei ner pneumatischen Fraktur sinnvoll, diese Orgel ist vollmechanisch, da sind freie Kombinationen quasi unmöglich.
Zwei mechanische Kombinationen sind relativ leicht realisierbar, ohne große optische Veränderung: Man kann die Manubrien drehbar gestalten.
Schrift aufrecht: in keiner Kombination
Schrift 90° rechts: In Kombination I
Schrift 90° links: In Kombination II
Schrift auf dem Kopf: In beiden Kombinationen.
Dazugehörige Kombinationstritte bewegen die Manubrien.
Der Aufwand ist vertretbar und erhöht die Möglichkeiten ungemein.
Falls aus ideologischen Gründen auf Kombinationen verzichtet werden soll, würde ich bei dieser Registerzahl wenigsten alle Manubrien auf der linken Seite anordnen, so dass ein Registrant an alles herankommt.
denkt, fröhlich grüßend,
Oliver
Setzeranlage
link1907
, Dienstag, 27. Januar 2026, 14:40 (vor 213 Tagen) @ ErikvdNeers
Bei der Orgel würden mir zwei freie Kombinationen reichen. Und vllt feste für p, mit, f, Plenum.<
Sehe ich auch so.
Brauchts aber nach Ansicht des Orgelsachverständigen nicht, Setzer schon gar nicht.
Wie soll man bei diesem Spielschrank und der Anordnung der Registerzüge
ein romantisches Werk mit vielen Registerwechseln (z.B.Reger) ohne Registranten spielen?
Setzeranlage
orgelquaeler, Dienstag, 27. Januar 2026, 15:29 (vor 213 Tagen) @ link1907
Brauchts aber nach Ansicht des Orgelsachverständigen nicht, Setzer schon gar nicht.
Die OSVs müssen diese Orgeln auch höchstens einmal zur Weihe spielen.
Setzeranlage
stein
, Dienstag, 27. Januar 2026, 12:37 (vor 213 Tagen) @ link1907
Ab 2 Register.
Hat man dort einen Tuttiknopf und einen Absteller, braucht man lediglich nur 2 Kombinationen.
Aber Vorsicht!
Gibt es mehrere Organiste, sollte man verschiedene Ebenen besitzen, wenn möglich mit Schlüssel.
Frohes Setzen
Setzeranlage
Cmcmcm1
, Ottobrunn, Dienstag, 27. Januar 2026, 14:39 (vor 213 Tagen) @ link1907
Hallo,
Ab wievielen Registern macht eine Setzeranlage Sinn?
Bei einer Orgel mit 19 Registern (Spätromantische Dispo) 2 Manuale
und Koppelmanual.
Ist die Orgel zu klein für eine Setzeranlage?
Meine Antwort darauf lautet: "Es kommt darauf an". Grundsätzlich hängt so eine Frage nicht nur von den finanziellen Möglichkeiten, sondern auch von der Nutzung der Orgel ab. Für einen kath. Gottesdienst reichen mir 2 freie Kombinationen wunderbar! Wie sehr schnelles Umregistrieren innerhalb der neuapostolischen Liturgie notwendig ist, kann ich mangels Erfahrung nicht beantworen. Mein absuluter Minimalanspruch ist eigentlich wenigstens eine Speichermöglichkeit für eine Gemeindebegleitung. Sicherlich "kann" man auch auf vollmechanischen Orgeln Gottesdienste spielen, jedoch empfinde ich es immer als Einschränkung was die Vielfalt der Registrierungen für Liedvorspiele angeht, wenn man nicht völlig unabhängig von der Liedbegleitung registrieren kann.
Soll die Orgel auch konzertant regelmäßig genutzt werden, würde ich auch bereits bei kleineren Instrumenten gerne bereits eine Setzeranlage haben.
Im konkreten Fall handelt es sich ja um einen Neubau mit mechanischen Registertrakturen. Eine Setzeranlage wäre also mit einem finanziellen und konstruktiven Mehraufwand verbunden, weil zusätzliche Motoren in die Registermechanik eingreifen müssten (und mehr Last zu bewegen haben als nur eine einfache Schleife). Wäre die Registertraktur bereits elektrisch, würde ich selbstverständlich auch schon bei einer Orgel dieser Größe einen Setzer mit dazubestellen.
In diesem speziellen Fall also Abwägungssache.
Setzeranlage
link1907
, Dienstag, 27. Januar 2026, 14:43 (vor 213 Tagen) @ Cmcmcm1
bearbeitet von link1907, Dienstag, 27. Januar 2026, 14:59
Bei dieser Dispo wäre meiner Meinung nach ein Spieltisch mit elektrische Traktur, Registerwippen die wesentlich besser zu bedienen sind, und den entsprechenden Möglichkeiten
dann: Freie Kombinationen, feste Kombinanionen, etc., oder Setzer sinnvoller gewesen.
Den Spielschrank mit den Registerzügen links und rechts finde ich schon sehr bedienerunfreundlich.
Eine Setzeranlage ist ja dann auch wesentlich günstiger.
Für die neuapostolische Liturgie wohl ausreichend, aber Orgelliteratur und Konzerte?
Setzeranlage
link1907
, Dienstag, 27. Januar 2026, 15:22 (vor 213 Tagen) @ link1907
Hier noch die Orgel auf YouTube, man beachte die Kommentare:
Setzeranlage
Kleinorgelspieler, Dienstag, 27. Januar 2026, 21:09 (vor 212 Tagen) @ link1907
Hier noch die Orgel auf YouTube, man beachte die Kommentare:
Zu der ursprünglichen Frage: für die normale Gottesdienstbegleitung braucht es hier keine Setzer. Konzerte stehen nicht im Fokus.
Grundsätzlich bietet der youtube-Kanal von Andreas Ostheimer einen tollen Einblick in die vielfältige Orgellandschaft der Neuapostolischen Kirche in Süddeutschland. Kann ich nur empfehlen sich Mal ein wenig hinein zu klicken. Das sind meist Recht überschaubare Orgel - die zwischenzeitlich aber eine große Vielfalt abdecken.
Eine größere Orgel wurde jüngst überarbeitet:
https://www.nak-reutlingen.de/dbc/1649881/346446/Orgelsoiree-zur-Praesentation-der-Stei...
Bzw hier (noch mit alter Dispo)
https://organindex.de/index.php?title=Reutlingen,_Neuapostolische_Kirche_(West)
Soweit ich weiß hat die Orgel auch Setzer ;-)
Im Zuge einer Gemeindefusion wird ein anderes Kirchengebäude in Reutlingen aufgegeben und die Orgel in eine andere Kirche eingebaut.
https://www.nak-reutlingen.de/dbc/1649880/351673/Orgelverabschiedung-Reutlingen-Alexand...
Bzw
https://organindex.de/index.php?title=Reutlingen,_Neuapostolische_Kirche_(S%C3%BCd)
Setzeranlage
MAT
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 09:17 (vor 212 Tagen) @ link1907
Echt jetzt?
--
Gruß
MAT
Setzeranlage
Evacuant, Mittwoch, 28. Januar 2026, 09:55 (vor 212 Tagen) @ MAT
bearbeitet von Evacuant, Mittwoch, 28. Januar 2026, 09:59
Echt jetzt?
Na klar. Zu dieser Disposition würde ich empfehlen: Pneumatische Traktur, sechs Druckknöpfe (pianissimo, piano, mezzoforte, forte, Tutti, Auslöser), fertig!
Dazu allenfalls noch einen Zungenabsteller.
Setzeranlage
Axel, Dienstag, 27. Januar 2026, 15:24 (vor 213 Tagen) @ link1907
Für welches Stück braucht man denn bei so einem Örgelchen einen Setzer?
Setzeranlage
link1907
, Dienstag, 27. Januar 2026, 16:01 (vor 213 Tagen) @ Axel
Für welches Stück braucht man denn bei so einem Örgelchen einen Setzer?<
Reger op.59 Toccata d-moll, op.65 Canzone Es-Dur.
Wie soll das hier gehen ohne Registranten?
Wenigstens dann mit freien und festen Kombinationen, wenn schon kein Setzer.
Setzeranlage
Orlos
, Dienstag, 27. Januar 2026, 16:10 (vor 213 Tagen) @ link1907
Wenigstens dann mit freien und festen Kombinationen, wenn schon kein Setzer.
Das ist nicht die Frage. Die Frage ist, ob man eine elektrische Registertraktur baut oder nicht. Wenn elektrisch, dann geht alles.
Wir haben eine Orgel mit 20 Registern, ein umgebautes Instrument aus den 1960er-Jahren. Da damals die Registertraktur elektrisch war, haben wir das beibehalten, es war günstiger, als eine neue mechanische einzubauen. Natürlich gab es jetzt eine Setzeranlage und ich benutze sie gerne. Man kann ein ganzes Orgelkonzert in Ruhe einregistrieren und drückt dann nur noch auf "Sequenz". Im Gottesdienst habe ich mir acht Kombinationen für verschiedene Gemeindebegleitungen (z. B. verstärkter cantus firmus im Sopran, Bassdurchführung) "reserviert". Die Orgel besitzt keine Walze, also haben wir auch für das Crescendo Setzerkombinationen reserviert. Das alles ist sinnvoll.
ABER:
Bei einer komplett neuen Orgel mit 20 Registern würde ich auch eher eine mechanische Registertraktur empfehlen. Warum? Weil wir gerade wahnsinnig viel Ärger mit Orgeln aus den 1980er-Jahren haben, die zwar mechanische Spiel-, aber elektrische Registertraktur besitzen (typischerweise mit zwei freien Kombinationen). Bei fast jeder Orgel gibt es derzeit Probleme. Am schlimmsten: Das Register lässt sich zwar einschalten, aber nicht wieder ausschalten! Dann läuft ständig die Pedalmixtur mit...
Wenn man die Register schlau anordnet, kann man 20 Register problemlos mechanisch beherrschen, zumindest im Gottesdienst und in Konzerten mit barocken und klassischen Werken. Bei romantischen Stücken habe ich einen Registranten, auch beim Orgelnachspiel.
Setzeranlage
jori
, Dienstag, 27. Januar 2026, 17:15 (vor 213 Tagen) @ Orlos
Hallo,
ich spiele seit 1986 eine Eule. Das Instrument durfte ich damals mit planen. Mein Wunsch war, bei 23 Registern eine pneumatische Registratur mit 2 freien Vorbereitungen. Im Zwickauer Dom mit 77 Registern gab es bei der Eule gleiche Registratur. Es war ein Kampf, meinen Wunsch zu realisieren. Eule wollte rein mechanisch bauen. In den nun fast 40 Jahren läuft die Registrieranlage und auch die mechanische Spieltraktur absolut störungsfrei. Für kleinere Instrumente kann ich eine pneumatische Registrieranlage sehr empfehlen, weil sie einfach langlebig ist.
Setzeranlage
link1907
, Dienstag, 27. Januar 2026, 17:45 (vor 213 Tagen) @ Orlos
Wenn man die Register schlau anordnet, kann man 20 Register problemlos mechanisch beherrschen, zumindest im Gottesdienst und in Konzerten mit barocken und klassischen Werken. Bei romantischen Stücken habe ich einen Registranten, auch beim Orgelnachspiel.<
Die Register sind halt hier nicht wirklich schlau angeordnet, und siehe da, wie ich schon sagte, Registrant!
Aber hat man den immer?
Im Konzert wahrscheinlich ja, aber im Gottesdienst?
Setzeranlage
ArnezN, Dienstag, 27. Januar 2026, 19:22 (vor 212 Tagen) @ link1907
Ich habe die meisten Gottesdienste meines bisherigen Orgellebens an rein mechanischen Orgeln gespielt, großtenteils sogar ohne benummerte Register. Wenn ich in Göttingen mal in St. Jacobi vertreten durfte (Ott mit elektrischer Registertraktur und Setzer), habe ich diese Technik meist ungenutzt gelassen, weil ich das Instrument so gut kannte, dass ein gezielter Griff zur richtigen Wippe einfacher und vor allem spontaner möglich war, als vorher eine genaue Registrierungsabfolge für die Choräle auszuarbeiten, die mir, gerade für die textbasierte Choralbegleitung viel zu starr erschien. Von daher finde ich für liturgisches Orgelspiel eine logische Anordnung der Züge wichtiger, als einen Setzer. Allerdings bevorzuge ich da auch eine Anordnung mit ausreichend Abstand zwischen den Zügen, weil sich die jeweilige Position bzw. die "Landkarte" der Züge einfacher merken lässt, als wenn man 25 kleine weiße und dünn beschriftete Tastschalter vorfindet.
Ich finde es aus pädagogischen Gründen auch sinnvoll, Unterricht an vollmechanischen Orgeln zu geben. Man lernt durch das Ziehen von Registern nicht nur, was mechanisch passiert, sondern man lernt auch die dahinter steckenden Klänge bewusster einzusetzen. Wenn das Aufregistrieren nicht nur durch einen Knopfdruck passiert, sondern durch echten Körpereinsatz verbunden mit der erforderlichen Registrierungsöknomie, bekommt man, meiner Meinung nach, noch einen ganz anderen Zugang zum Stück und zum Instrument. Das ist sicherlich von mir als Mechanik-Fan sicher etwas verklärt betrachtet, aber ich glaube, dass die Fähigkeit, eine mechanische Orgel gut zu registrieren, jedem Organisten gut tun würde. Wenn ich einmal eine vollmechanische Kamera mit externem manuellen Belichtungsmesser genutzt und verstanden habe, habe ich auch viel mehr von Fotografie verstanden, als wenn ich nur das Motiv wählen und mit Programmautomatik abdrücken muss.
Letztendlich ist dann doch auch alles eine Frage der Gewohnheit. Und seien wir mal ehrlich: Welcher Nebenamtler, von denen ja Orgeln in der besprochenen Größe meist bedient werden, spielt regelmäßig im Gottesdienst als Vor- oder Nachspiel Werke, die einen Registranten erforderlich machen?
Setzeranlage
MAT
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 09:22 (vor 212 Tagen) @ link1907
Das sagen die Orgelbauer: "Die Registeranordnung links und rechts der Klaviaturen ist übersichtlich, logisch und gut zu bedienen."
--
Gruß
MAT
Setzeranlage
link1907
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 09:40 (vor 212 Tagen) @ MAT
Das sagen die Orgelbauer: "Die Registeranordnung links und rechts der Klaviaturen ist übersichtlich, logisch und gut zu bedienen."<
Was sollen die auch sonst sagen?
Setzeranlage
Dorforganist, Mittwoch, 28. Januar 2026, 11:48 (vor 212 Tagen) @ link1907
Das sagen die Orgelbauer: "Die Registeranordnung links und rechts der Klaviaturen ist übersichtlich, logisch und gut zu bedienen."<
Was sollen die auch sonst sagen?
Naja, so weit ich das dem Bild und der Beschreibung entnehmen kann, hat man sich schon was dabei gedacht. Ein Kollege hat beim ersten Blick auf die drei senkrechten Reihen Registerzüge meiner Orgel auch gesagt: "Das sieht aber nicht logisch aus" - ist es aber: in der Mitte der Reihe das Fundamentregister des jeweiligen Manualwerks, davon nach unten in aufsteigender Tonhöhe die Plenumsregister und nach oben in aufsteigender Tonhöhe die Flötenregister/Aliquoten. Die Zungen sind am unteren Ende jeder Reihe und so schnell greifbar zum Aufregistrieren. Durch einen größeren Zwischenraum getrennt dann weiter unten Tremulanten und Koppeln.
Ich finde das nach wie vor sehr praktikabel, was ich aber an meiner Orgel auch sehr nützlich finde, ist je ein mechanischer Gruppentritt "Pleno an" und "Pleno ab". Mit diesen Gruppentritten können die Plenumsregister und Zungen kollektiv zu-/abgeschaltet werden, während die anderen davon unberührt sind. Die Besonderheit dabei ist, daß die Züge der Zungen und Mixturen um 90 Grad gedreht werden können und dann von den Gruppentritten ausgenommen sind. Damit kann sowohl ein Zungenabsteller simuliert werden (wohl die häufigste Anwendung) als auch ein schnelles Choralplenum ohne Zungen und Mixturen für die Gemeindebegleitung realisiert werden (mache ich meistens nicht, weil die Gemeinde weiß, daß zwischen Vorspiel und Begleitung eine Registerpause notwendig ist). Aber auch, wenn man z.B. gerade keine Hand frei hat, um z.B. den Prinzipal 8' aus einer leiseren Registrierung zu nehmen, kann man das mit "Pleno ab" schnell bewerkstelligen.
Wenn man umgekehrt eine Solozunge beibehalten will, zieht man sie und dreht sie dann um 90 Grad, so daß sie die ganze Zeit zur Verfügung steht, während man mit dem Gruppentritt auf-/abregistriert.
Oder man bereitet eine anfangs abgestellte Zunge oder Mixtur vor, indem man sie aus der 90-Grad-Drehung zurückstellt, so daß sie mit dem nächsten "Pleno an" eingeschaltet wird.
Mit einigem Geschick und Tüfteln (und sicher auch Kompromissen) habe ich mir bislang einen Registranten erspart. Mir ist damit eine durchaus einigermaßen überzeugende Darstellung der angesprochenen Toccata aus op.59 von Reger ohne fremde Hilfe möglich, wobei natürlich klar ist, daß das eher barocke Klangbild und der fehlende Schweller keinen Original-Reger-Sound produzieren. Aber wie der Name "Spielhilfe" sagt, hilft das durchaus auch bei rein mechanischen Orgeln beim Spielen...
Setzeranlage
link1907
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 11:55 (vor 212 Tagen) @ Dorforganist
Das hört sich wirklich gut an.
Fehlt aber halt alles in Bad-Cannstatt, nur Koppeln gibts.
Setzeranlage
Orlos
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 13:44 (vor 212 Tagen) @ Dorforganist
Ja, man sollte sich in Ruhe Gedanken machen, welche Register zusammen gezogen werden müssen. So finde ich es sinnvoll, den Prinzipalchor mit Mixtur und Trompete untereinander zu haben, dann fällt das schnelle Aufregistrieren leichter.
Wir haben hier eine Orgel mit 27 Registern, rein mechanisch, da sind die Register nach Fußtonlagen (wie bei der Dispositionsschreibweise) "sortiert". In der Praxis ist das schlecht. Wenn ich schnell Principal 8', Octave 4' und Mixtur ziehen möchte, kann ich nicht "blind" greifen, sondern muss genau schauen, dass ich nicht aus Versehen die Flöte 4' erwische.
Ich fand Spielschränke von Heintz in dieser Hinsicht immer sehr brauchbar, aber auch bei Rieger und Klais finden sich diese nach Gruppen aufgeteilte Anordnungen der Registerzüge, praxisorientiert.
Setzeranlage
elias.orgel, Dienstag, 27. Januar 2026, 19:23 (vor 212 Tagen) @ link1907
bearbeitet von elias.orgel, Dienstag, 27. Januar 2026, 19:29
Hallo,
Ab wievielen Registern macht eine Setzeranlage Sinn?
Bei einer Orgel mit 19 Registern (Spätromantische Dispo) 2 Manuale
und Koppelmanual.
Ist die Orgel zu klein für eine Setzeranlage?
Wie seht ihr das ?
Es handelt sich um diese Orgel:https://www.freiburgerorgelbau.de/orgelwerke/neubauten/stuttgart-bad-cannstatt/
sind die beiden Oktavkoppeln rein mechanisch?
da wüsste ich ja zugerne was das gekostet hat
die Eule Orgel in Werl (II/P 28) hat ebenfalls eine SetzerAnlage und
soweit ich weiß gab es da in den letzten 35 Jahren keine Probleme..
Im Zweifelsfall ist das eine einfache Kosten-Nutzen Rechnung
und tatsächlich glaube ich (siehe ArnezN), dass ein Setzer
durchaus dazu verleiten kann beim Registrieren bequem zu werden...
(möchte "meinen" Setzer aber auch nicht missen müssen)
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Setzeranlage
3rd_astronaut, Mittwoch, 28. Januar 2026, 02:39 (vor 212 Tagen) @ elias.orgel
und tatsächlich glaube ich (siehe ArnezN), dass ein Setzer
durchaus dazu verleiten kann beim Registrieren bequem zu werden...
(möchte "meinen" Setzer aber auch nicht missen müssen)
Mich verleitet eine rein mechanische registertraktur dazu, beim registrieren bequem zu werden: anstatt für ein liedvorspiel ausgefallener zu registrieren, ist es für den Übergang zum lied sicherer, die standardlösung „Vorspiel auf dem nebenwerk, Übergang zum vorbereiteten Hauptwerk“ zu fahren.
Setzeranlage
Cmcmcm1
, Ottobrunn, Mittwoch, 28. Januar 2026, 08:29 (vor 212 Tagen) @ 3rd_astronaut
und tatsächlich glaube ich (siehe ArnezN), dass ein Setzer
durchaus dazu verleiten kann beim Registrieren bequem zu werden...
(möchte "meinen" Setzer aber auch nicht missen müssen)
Mich verleitet eine rein mechanische registertraktur dazu, beim registrieren bequem zu werden: anstatt für ein liedvorspiel ausgefallener zu registrieren, ist es für den Übergang zum lied sicherer, die standardlösung „Vorspiel auf dem nebenwerk, Übergang zum vorbereiteten Hauptwerk“ zu fahren.
Ich schließe mich meinem Vorredner an. Rein mechanische Traktur ohne Spielhilfen verleitet oder erzwingt sogar (gerade bei etwas größeren Orgeln) eine etwas bequemere Registrierung. Ein Setzer gibt mir da viel mehr Freiheit.
Die von ArnezN beschriebenen pädagogischen Vorteile sich auch selbstverständlich mit manueller Registrierung auseinanderSETZEN zu müssen bleiben davon ja unberührt und halte auch ich für sehr wichtig! Wie bei allen Hilfsmitteln des täglichen Lebens, wie z.B. Navigationssystemen, KI-Chatbots oder auch Kaffeemaschinen (bin vor kurzem von vollmechanisch auf eine mit festen Kombinationen umgestiegen) sollen die Arbeit erleichtern, aber das eigene Denken selbstverständlich nicht ersetzen.
Meine Unterrichtsorgel war übrigens eine große elektropneumatische Kegellade von 1934 - auch daran kann man durch einen guten Lehrer registrieren lernen. Eine vollmechanische Traktur als Unterrichtsorgel halte ich nicht für zwingend erforderlich.
Setzeranlage
MAT
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 09:31 (vor 212 Tagen) @ Cmcmcm1
Wer auf einer mechanischen Orgel gelernt hat und da zu Hause ist, wird immer auch mit einer Setzeranlage fertig. Umgekehrt sehe ich Probleme. Bei kleinen mechanischen Orgeln reichen doch sicher ein paar Gruppentritte.
--
Gruß
MAT
Setzeranlage
Cmcmcm1
, Ottobrunn, Mittwoch, 28. Januar 2026, 10:20 (vor 212 Tagen) @ MAT
Wer auf einer mechanischen Orgel gelernt hat und da zu Hause ist, wird immer auch mit einer Setzeranlage fertig. Umgekehrt sehe ich Probleme.
Stimmt - eben genau aus dem Grund, weil die Setzeranlage mehr Freiheiten schenkt und man auf einer mechanischen Traktur mit den oben beschriebenen Einschränkungen registrieren muss.
Wenn man NUR die bequemen Freiheiten einer Setzeranlage kennt, dann kann eine rein mechanische Registrertraktur etwas herausfordernd sein.
Am Ende muss man natürlich alle Systeme kennen und beherrschen und da ist es sowieso das beste soviele Orgeln wie möglich zu spielen, kennenzulernen, Registrierungen auszuprobieren etc.
...aber auch ordentliches sauberes Sequenzen will gelernt und geübt sein.
Setzeranlage
3rd_astronaut, Mittwoch, 28. Januar 2026, 19:47 (vor 211 Tagen) @ Cmcmcm1
...aber auch ordentliches sauberes Sequenzen will gelernt und geübt sein.
ja! hier als beispiel, weil man es dort gut sieht https://www.youtube.com/watch?v=iEp7L2QL1dg
da gehört schon auch routine dazu, sich nicht im sequenzer zu verlaufen :-)
PS ich mag ganz allgemein aussagen wie "dies und jenes braucht man da und dort nicht" oder "nur ohne dies und jenes lernt man es gescheit" nicht sehr sinnvoll. zur argumentativen unterstützung wird dann gerne noch ein genie herangezogen, der es dann wirklich nicht braucht (aber in keinster weise repräsentativ für einen hobbyisten ist).
die von Orlos aufgeworfene frage der haltbarkeit bzw ersatzteilverfügbarkeit wäre dann für mich schon interessanter …
Setzeranlage
elias.orgel, Mittwoch, 28. Januar 2026, 10:19 (vor 212 Tagen) @ elias.orgel
Hallo,
Ab wievielen Registern macht eine Setzeranlage Sinn?
Bei einer Orgel mit 19 Registern (Spätromantische Dispo) 2 Manuale
und Koppelmanual.
Ist die Orgel zu klein für eine Setzeranlage?
Wie seht ihr das ?
Es handelt sich um diese Orgel:https://www.freiburgerorgelbau.de/orgelwerke/neubauten/stuttgart-bad-cannstatt/
sind die beiden Oktavkoppeln rein mechanisch?
da wüsste ich ja zugerne was das gekostet hat
und noch einmal die (wie ich finde) viel interessantere Frage,
ob die beiden Oktavkoppeln für das III Manual
tatsächlich rein mechanisch sind ?
mir persönlich würde zB auch eine Koppel II/I fehlen
(Ergonomie) siehe St Peter Do Syburg
--
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Setzeranlage
Florian-L
, Mittwoch, 28. Januar 2026, 12:13 (vor 212 Tagen) @ elias.orgel
und noch einmal die (wie ich finde) viel interessantere Frage,
ob die beiden Oktavkoppeln für das III Manual
tatsächlich rein mechanisch sind ?
Wenn eine "rein mechanische Spiel- und Registertraktur" angeführt wird, gehe ich davon aus.
Setzeranlage
elias.orgel, Mittwoch, 28. Januar 2026, 15:10 (vor 212 Tagen) @ Florian-L
und noch einmal die (wie ich finde) viel interessantere Frage,
ob die beiden Oktavkoppeln für das III Manual
tatsächlich rein mechanisch sind ?
Wenn eine "rein mechanische Spiel- und Registertraktur" angeführt wird, gehe ich davon aus.
nun glaube ich schon aus Prinzip nicht, dass alles was geschrieben steht (oder angeführt wird) wahr ist,
zudem kenne ich eine ganze Reihe von Orgeln bei denen das III. Manual
(Schwellwerk) mit elektrischen Oktavkoppeln ausgestattet ist...
aber
in diesem Fall sind es tatsächlich vier mechanische Koppel Apparate (leider "fehlt" II/I bewußt) welche einen ungefähren Preis von je 8.000€ netto haben
da hätte ich deutlich mehr erwartet - ich nehme mal an, dass es Standard System Komponenten sind und nicht jedes kleinere Bauteil einzeln und von Hand angefertigt werden muß
eine Organola bzw Orgamat kostet (glaube ich) 6.500€...
oder?
--
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Setzeranlage
Laufenmüller, Donnerstag, 29. Januar 2026, 20:32 (vor 210 Tagen) @ elias.orgel
Ich kenne die diskutierte Orgel und kann die offen gebliebenen Fragen beantworten: Die (nicht ausgebauten) Oktavkoppeln im III. Manual sind mechanisch. Eine Koppel II/I erübrigt sich, dafür ist das Koppelmanual da. Das Instrument konnte in dieser Größe mit dem damals verfügbaren Budget nur verwirklicht werden, weil viel Bestandsmaterial verwendet werden konnte. In der Situation ist mir ein weiteres Register dann doch lieber als ein Setzer, der für einen neuapostolischen Gottesdienst nicht erforderlich ist.
Natürlich ist ein größerer Reger hier zumindest konzertant ohne Hilfe nicht darstellbar. Dafür waren und sind Orgeln dieser Größenordnung aber auch nicht primär gedacht. Umgekehrt dachte auch Reger beim Komponieren bestimmt nicht an eine Dorfkirchenorgel, wenn er Instrumente mit 40 Registern als „klein“ bezeichnete!
Und nicht zuletzt: soweit mir bekannt, ist man in Bad Cannstatt mit diesem Instrument durchaus zufrieden.
Setzeranlage
elias.orgel, Donnerstag, 29. Januar 2026, 21:13 (vor 210 Tagen) @ Laufenmüller
bearbeitet von elias.orgel, Donnerstag, 29. Januar 2026, 21:36
Ich kenne die diskutierte Orgel und kann die offen gebliebenen Fragen beantworten: Die (nicht ausgebauten) Oktavkoppeln im III. Manual sind mechanisch. Eine Koppel II/I erübrigt sich, dafür ist das Koppelmanual da. Das Instrument konnte in dieser Größe mit dem damals verfügbaren Budget nur verwirklicht werden, weil viel Bestandsmaterial verwendet werden konnte. In der Situation ist mir ein weiteres Register dann doch lieber als ein Setzer, der für einen neuapostolischen Gottesdienst nicht erforderlich ist.
Natürlich ist ein größerer Reger hier zumindest konzertant ohne Hilfe nicht darstellbar. Dafür waren und sind Orgeln dieser Größenordnung aber auch nicht primär gedacht. Umgekehrt dachte auch Reger beim Komponieren bestimmt nicht an eine Dorfkirchenorgel, wenn er Instrumente mit 40 Registern als „klein“ bezeichnete!
Und nicht zuletzt: soweit mir bekannt, ist man in Bad Cannstatt mit diesem Instrument durchaus zufrieden.
Ich bin schon wieder verwirrt...
hatte ich nicht bereits geschrieben, dass alle vier Koppel Apparate rein mechanisch sind ?
auch bei einem Koppel Manual ist es durchaus sinnvoll und "üblich" eine Koppel II/I
bzw die entsprechende Entkopplung zu installieren (siehe link)
und die Frage nach einer zusätzlichen SetzerAnlage stammt nicht von mir...
ein Setzer, der für einen neuapostolischen Gottesdienst nicht erforderlich ist
frei nach dem wilden Oscar
mann umgebe mich mit Luxus - auf das Erforderliche kann ich verzichten...
mbunnmMn... ist ein Setzer eine Spielhilfe und wie der Name schon vermuten lässt kann das Ding beim Spielen hilfreich sein - sonst wäre es doch wahrscheinlich vom Lieben Gott besser als "nicht neuapostolische GottesdienstHilfe" benannt worden...
oder?
-
Menschen mit einem Thermomix sind im Übrigen auch mit diesem Instrument
durchaus zufrieden ;-)
--
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Setzeranlage
MAT
, Freitag, 30. Januar 2026, 07:43 (vor 210 Tagen) @ elias.orgel
Menschen mit Thermomix können nicht kochen (sagte mir mal einer, der kochen kann).
--
Gruß
MAT
Setzeranlage
Evacuant, Freitag, 30. Januar 2026, 09:29 (vor 210 Tagen) @ elias.orgel
auch bei einem Koppel Manual ist es durchaus sinnvoll und "üblich" eine Koppel II/I
bzw die entsprechende Entkopplung zu installieren (siehe link)
Was für ein "link"?
Setzeranlage
JSBach
, Freitag, 30. Januar 2026, 09:36 (vor 210 Tagen) @ Evacuant
Vermutlich dieser hier zu St. Peter zu Syburg:
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Peter_zu_Syburg
Setzeranlage
link1907
, Freitag, 30. Januar 2026, 09:44 (vor 210 Tagen) @ Laufenmüller
In der Situation ist mir ein weiteres Register dann doch lieber als ein Setzer, der für einen neuapostolischen Gottesdienst nicht erforderlich ist.<
Diese Rechnung geht nicht auf. In Setzer ist billiger als ein Register das heute im Durchschnitt 15 000 EUR kostet!
Natürlich ist ein größerer Reger hier zumindest konzertant ohne Hilfe nicht darstellbar. Dafür waren und sind Orgeln dieser Größenordnung aber auch nicht primär gedacht. Umgekehrt dachte auch Reger beim Komponieren bestimmt nicht an eine Dorfkirchenorgel, wenn er Instrumente mit 40 Registern als „klein“ bezeichnete!<
Von einem größeren Reger war hier nie die Rede.Die von mir angeführten Werke aus op.59
und op.65 zählen zu den kleineren Werken Regers.In seinen Spielanweisungen erwartet er hier
nur zwei Manuale, und sicher auch kein Instrument mit 40 Registern. Aber die trotzdem nötigen Spielhilfen sind halt hier nicht vorhanden.
Aber ja, es ist halt Orgelliteratur die in der NAK so gut wie keine Rolle spielt.
Die Orgelliteratur der NAK sind die beiden Orgelbücher zum Gesangbuch und Lieder aus der
Chormappe!
Paradebeispiel ist ja der YouTube Kanal von Stefan von der Grün (Stefan VDG).
Und nicht zuletzt: soweit mir bekannt, ist man in Bad Cannstatt mit diesem Instrument durchaus zufrieden.<
Ja, für den NAK-Gottesdienst ist es ausreichend.
Literatur in der NAK
Dorforganist, Freitag, 30. Januar 2026, 10:38 (vor 210 Tagen) @ link1907
Aber ja, es ist halt Orgelliteratur die in der NAK so gut wie keine Rolle spielt.
Die Orgelliteratur der NAK sind die beiden Orgelbücher zum Gesangbuch und Lieder aus der
Chormappe!
Ich war bislang nur einmal zum Ende eines Gottesdienst in einer NAK, und da bestand das Nachspiel aus einer Aneinanderreihung von Choralsätzen im Kantionalsatz, obwohl die Orgel englischer Herkunft, die ich danach einige Zeit traktieren durfte, ein paar hübsche Register zur Auswahl gehabt hätte. Wenn das in der NAK das übliche Niveau ist, brauchts wirklich keine ausgefeilten Spielhilfen.
(Der Gemeindevorsteher hat allerdings ziemlich glückselig meinen Petitessen aus deutscher und englischer Romantik gelauscht, die sich auf dieser kleinen Orgel gut darstellen ließen.)
Literatur in der NAK
elias.orgel, Freitag, 30. Januar 2026, 11:10 (vor 210 Tagen) @ Dorforganist
Aber ja, es ist halt Orgelliteratur die in der NAK so gut wie keine Rolle spielt.
Die Orgelliteratur der NAK sind die beiden Orgelbücher zum Gesangbuch und Lieder aus der
Chormappe!
Ich war bislang nur einmal zum Ende eines Gottesdienst in einer NAK, und da bestand das Nachspiel aus einer Aneinanderreihung von Choralsätzen im Kantionalsatz, obwohl die Orgel englischer Herkunft, die ich danach einige Zeit traktieren durfte, ein paar hübsche Register zur Auswahl gehabt hätte...
nach der "Argumentation" hätte es gewiss auch nicht einer teuren / echten Pfeifenorgel bedurft... ;-)
Gott soll'n wir billig loben...
(oder woll'n ?)
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Literatur in der NAK
link1907
, Freitag, 30. Januar 2026, 16:39 (vor 210 Tagen) @ Dorforganist
Welzheim oder Schorndorf?
Literatur in der NAK
Dorforganist, Freitag, 30. Januar 2026, 16:50 (vor 210 Tagen) @ link1907
Welzheim oder Schorndorf?
Lindau.
Literatur in der NAK
MCVL
, Freitag, 30. Januar 2026, 16:56 (vor 210 Tagen) @ Dorforganist
Welzheim oder Schorndorf?
Lindau.
Von wem wurde die gebaut?
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Literatur in der NAK
link1907
, Freitag, 30. Januar 2026, 16:59 (vor 210 Tagen) @ MCVL
Literatur in der NAK
MCVL
, Freitag, 30. Januar 2026, 18:30 (vor 209 Tagen) @ link1907
https://organindex.de/index.php?title=Lindau_(Bodensee),_Neuapostolische_Kirche
Vielen Dank!
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Literatur in der NAK
friedemannw
, Gießen, Freitag, 30. Januar 2026, 18:42 (vor 209 Tagen) @ Dorforganist
Lindau.
Das ist wirklich ein kleines, feines Instrument! Hab' mir das mal vor ca. 10 Jahren mal angeschaut.
Setzeranlage
Gast
, Freitag, 30. Januar 2026, 21:02 (vor 209 Tagen) @ link1907
In der Situation ist mir ein weiteres Register dann doch lieber als ein Setzer, der für einen neuapostolischen Gottesdienst nicht erforderlich ist.<
Diese Rechnung geht nicht auf. In Setzer ist billiger als ein Register das heute im Durchschnitt 15 000 EUR kostet!
Ich denke nicht, dass man heute durchschnittlich noch mit 15k EUR für ein komplett neues Register hinkommt!
(Gilt übrigens vermutlich auch für die Setzeranlage, so lange nicht bereits eine elektrische Registertraktur vorhanden ist)
Ich frage mich allerdings jetzt, wie sinnvoll überhaupt ein Koppelmanual in dieser Disposition ist?
Das ist ja - per Orgelbauer - eine eher typische romantische «Terassendynamik», dass kleine SW ist dem HW gegenüber nicht wirklich ein Gegenpart in irgendeiner Form. Was kann das SW dem HW geben, um das Koppelmanual zu rechtfertigen?