Der Spirit der Orgel

fluteceleste @, Samstag, 31. Januar 2026, 19:58 (vor 210 Tagen)

Der Spirit der Orgel

Florian-L @, Samstag, 31. Januar 2026, 20:47 (vor 209 Tagen) @ fluteceleste

Zum Vormerken:
Am 22. März 2026 wird der Film auf "arte" zu sehen sein.

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Montag, 09. Februar 2026, 11:38 (vor 201 Tagen) @ Florian-L

Zum Vormerken:
Am 22. März 2026 wird der Film auf "arte" zu sehen sein.

Der Trailer ist vielversprechend!

Der Spirit der Orgel

Florian-L @, Samstag, 21. März 2026, 08:29 (vor 161 Tagen) @ fluteceleste

Ab sofort in der arte-Mediathek verfügbar, sofern nicht durch Geoblocking verhindert:

https://www.arte.tv/de/videos/116746-000-A/der-spirit-der-orgel/

Die morgige Ausstrahlung im linearen Fernsehen (Beginn um 23.40 Uhr) wurde bezeichnenderweise ins Spätprogramm verräumt.

Gruß, Florian

Der Spirit der Orgel

elias.orgel, Samstag, 21. März 2026, 14:12 (vor 161 Tagen) @ Florian-L

https://youtu.be/3Vnf55PSICw?is=ZwRgAcjlDXSZBw7Y

oder bei YT

--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott

Der Spirit der Orgel

Florian-L @, Samstag, 21. März 2026, 18:03 (vor 161 Tagen) @ elias.orgel

https://youtu.be/3Vnf55PSICw?is=ZwRgAcjlDXSZBw7Y

oder bei YT

Auch hier Geoblocking.

Der Spirit der Orgel

Contrebasson 32' @, Wien, Samstag, 21. März 2026, 18:36 (vor 161 Tagen) @ Florian-L

https://youtu.be/3Vnf55PSICw?is=ZwRgAcjlDXSZBw7Y

oder bei YT


Auch hier Geoblocking.

Hier hilft, das yt-Video über eine der einschlägigen Seiten, die nicht in Österreich gehosted sind, herunterzuladen.

Der Spirit der Orgel

jori @, Samstag, 21. März 2026, 19:43 (vor 161 Tagen) @ Florian-L

Stimmt nicht

Der Spirit der Orgel

Sweelinck, Samstag, 21. März 2026, 19:56 (vor 161 Tagen) @ fluteceleste

Gesehen. Eine Aneinanderreihung von Orgeln und Organisten. Erinnert an eine Toccata von Frescobaldi.
Die Tonqualität nach meinem Eindruck sehr schlecht. Und meist eine Gleichzeitigkeit von Musik und Sprache.

Der Spirit der Orgel

Contrebasson 32' @, Wien, Samstag, 21. März 2026, 20:25 (vor 160 Tagen) @ jori

Stimmt nicht

In Österreich definitiv.

Der Spirit der Orgel

Florian-L @, Samstag, 21. März 2026, 21:32 (vor 160 Tagen) @ Contrebasson 32'

Hier hilft, das yt-Video über eine der einschlägigen Seiten, die nicht in Österreich gehosted sind, herunterzuladen.

Ich habe meinen virtuellen Standort per VPN-Add-on kurzerhand nach Frankreich verlegt.

Der Spirit der Orgel

Florian-L @, Samstag, 21. März 2026, 21:49 (vor 160 Tagen) @ Sweelinck

Eine Aneinanderreihung von Orgeln und Organisten.

Und Orgelbauern. ;-)
Rémy Mahler und seine Werkstatt fand ich sehr originell.

Der Spirit der Orgel

Klaus K @, Nahe Kassel, Sonntag, 22. März 2026, 16:18 (vor 160 Tagen) @ Contrebasson 32'

Der Spirit der Orgel

Friedrich @, Sonntag, 22. März 2026, 16:32 (vor 160 Tagen) @ fluteceleste

Ein neuer Film:
https://organpromotion.de/en/2-uncategorised/1556-the-spirit-of-the-organ-en

In den nächsten Ausgaben von organ (lang) und MuK (kürzer) habe ich dazu gesenft.

Viele Grüße
Friedrich

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Sonntag, 22. März 2026, 17:01 (vor 160 Tagen) @ Friedrich

Ein neuer Film:
https://organpromotion.de/en/2-uncategorised/1556-the-spirit-of-the-organ-en


In den nächsten Ausgaben von organ (lang) und MuK (kürzer) habe ich dazu gesenft.

Viele Grüße
Friedrich

Ich beziehe beide, aber gibt es zumindest nach Erscheinen noch ein Senfglas für's nicht-beziehende Forum? Ein umformuliertes, verdichtetes Löffelchen? ;-)

Der Spirit der Orgel

link1907 @, Sonntag, 22. März 2026, 18:59 (vor 160 Tagen) @ Sweelinck

Mir ist völlig schleierhaft welches Publikum man damit ansprechen will!
Das ist doch bestenfalls was für Orgel-Nerds!
Bei den Improvisationen schaltet doch jeder "Normalo" spätestens nach 5 Minuten aus.

Der Spirit der Orgel

Friedrich @, Sonntag, 22. März 2026, 21:20 (vor 159 Tagen) @ link1907

Mir ist völlig schleierhaft welches Publikum man damit ansprechen will!
Das ist doch bestenfalls was für Orgel-Nerds!
Bei den Improvisationen schaltet doch jeder "Normalo" spätestens nach 5 Minuten aus.

... wobei man natürlich nie mehr als höchstens eine Minute Musik am Stück hört.

Der Spirit der Orgel

Friedrich @, Sonntag, 22. März 2026, 23:45 (vor 159 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Wenn Du so lieb Bitte sagst ...

Hier die kürzere Version, ohne ausführliche Beschreibung (die steht in organ).

Im Berliner Babylon-Kino fand am 15. Februar eine Premiere gleich in doppeltem Sinn statt: Zum ersten Mal gezeigt wurde der Film «The Spirit of the Organ». Und zum ersten Mal war damit die Orgel Gegenstand eines Berlinale-Films.
Gleich zu Anfang gelingt es dem Regisseur und Produzenten Julian Benedikt, die Orgel von der Kirche zu entkoppeln. Die Augsburger Organistin Lala Wörle, die Orgel mit Elektronik kombiniert, zitiert ihr Publikum: Wenn Du Orgel spielst, dann bist Du doch bestimmt auch gläubig. Die implizite Frage lässt Wörle offen, sie spricht allerdings davon, dass das Spiel ihr und ihrem Publikum den «Spirit» vermittele. Sie zielt auf ein Erleben im Augenblick – ob dieser Spirit nun ein spiritus sanctus ist oder nicht.
Es ist das Vorspiel zu einem einstündigen Reigen. Mehr als drei Dutzend Menschen werden zu sehen sein, die von ihrem Verhältnis zur Orgel und zum Orgelspielen erzählen: Dom- und Titularorganisten, Professorinnen und Studentinnen, Orgelbauer und Orgelvirtuosinnen. Immer wieder streut die Kamera Bilder ein, in denen der Wind erlebbar wird: unsichtbar, aber bewegend. Laub im Wind, Meeresküste, wehende Weidenzweige. Doch bleibt es nicht bei der schlichten Gleichsetzung von Wind und Geist, immer wieder geht es ums Ungreifbare im Klang, in der Musik und im Musizieren. Gegen Ende mündet Olivier Latrys Begeisterung über Notre-Dame und das Orgelspielen in das Paradoxon: «An der Orgel wird das Wirkliche unwirklich und das Unwirkliche wirklich.»
In dichter Folge entsteht ein Mosaik, in dem es nicht, wie in den meisten Orgelfilmen, um eine bestimmte Musik, eine bestimmte Orgel, einen bestimmten Künstler geht. Kein Musikstück, keine Improvisation ist länger als ein paar Sekunden zu hören. Kein Orgelprospekt wird längere Zeit vorgeführt, kein Spieltisch gefilmt. Stattdessen erlebt das Publikum Menschen, die glaubwürdig von ihrem persönlichen Verhältnis zur Orgel erzählen, davon, wie sie an diesem Instrument arbeiten und wie sie mit ihm leben, wie es ihren Alltag und ihr Schaffen durchdringt und dabei zum persönlichen Ausdrucksmittel wird.
Der geografische Schwerpunkt liegt auf einer Achse Westdeutschland–Elsass–Paris, Abstecher führen nach Dresden, Mailand und Wien. Zwischen den Statements bieten Architekturaufnahmen kurze Atempausen. Zur Ruhe kommt der Film, als er Cameron Carpenter ins Orgelzentrum Valley begleitet und Frédéric Blanc in der einstigen Wohnung des Ehepaars Duruflé besucht. Das Ende führt ins Cockpit eines Verkehrsflugzeugs, das Baptist-Florian Marle-Ouvrard steuert, einer der Titularorganisten der Pariser Kirche Saint-Eustache. Die Kamera fängt einen Landeanflug in seinem Cockpit ein, da ist der Wind als physische Kraft ganz konkret. In seinem Kommentar überträgt Marle-Ouvrard das auf die Orgel und ins Spirituelle.
Regisseur und Produzent Julian Benedikt hat «The Spirit of the Organ» zusammen mit Arte über vier Jahre produziert. Seit der Erstausstrahlung am 22. März ist der Film in der Arte-Mediathek abrufbar.

Der Spirit der Orgel

Florian-L @, Montag, 23. März 2026, 00:05 (vor 159 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von Florian-L, Montag, 23. März 2026, 00:19

Das Ende führt ins Cockpit eines Verkehrsflugzeugs, das Baptist-Florian Marle-Ouvrard steuert, einer der Titularorganisten der Pariser Kirche Saint-Eustache. Die Kamera fängt einen Landeanflug in seinem Cockpit ein, da ist der Wind als physische Kraft ganz konkret.

Der kann sein Flugzeug im doppelten Sinne ganz alleine fliegen.

Und Konstantin Reymaier kann nicht Clavichord.

Der Spirit der Orgel

untersatz32, Montag, 23. März 2026, 02:10 (vor 159 Tagen) @ Florian-L

Yes, auch hier in der Schweiz Geoblocking. Ein Riesenschmarrn bei solch einem Kulturfilm.
Habs heut Nacht jetzt bei ARTE aufgenommen.

Der Spirit der Orgel

gk @, Montag, 23. März 2026, 10:00 (vor 159 Tagen) @ Friedrich

Der Spirit der Orgel

Friedrich @, Montag, 23. März 2026, 11:51 (vor 159 Tagen) @ gk

Wenn ich darf ...

[image]

Der Spirit der Orgel

gk @, Montag, 23. März 2026, 13:03 (vor 159 Tagen) @ Friedrich

Wommema nich' so sein...... O:-)

Der Spirit der Orgel

elias.orgel, Montag, 23. März 2026, 13:45 (vor 159 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von elias.orgel, Montag, 23. März 2026, 15:40

Wenn ich darf ...

[image]

darf ich auch?

nmZ Musikfilm
März 2026 mz 3/26 Seite 11
Otto Normalhörers Mysterium

"Der Geist der Orgel" - ein Film, der im Kino und auf arte zu sehen ist

"Die Orgel ist ein Instrument, über das die allgemeine musikbegeisterte Öffentlichkeit nur sehr wenig weiß" stellte ein ungenannter Autor im August 1882 im „The Musical Courier" fest. Das ist zweifellos immer noch zutreffend. Kaum ein Instrument ist so geheimnisvoll wie die Orgel. Der Kreis seiner Interpretinnen und Interpreten ist ebenso erlaucht wie klein und man sieht sie so gut wie nie. Auch von der Orgel sieht man nur ein Gehäuse und ein paar Pfeifen, der Rest ist für Otto Normalhörer ein Mysterium. Was alles an Komplexität, Technik, Geschichte und Wissen dahinter steckt, ahnen nur die Wenigsten.
Und dennoch - oder gerade deswegen? - fasziniert die Orgel immer wieder. Ihr musikalisches wie architektonisches Erscheinungsbild ist so vielfältig wie komplex. Letztendlich dreht sich aber alles nur um heiße Luft, Luft die sich bewegt, die Schallwellen transportiert, die dann als Klänge in das menschliche Ohr gelangen und vom Gehirn als Musik erkannt werden. Bei der Orgel wird in einem Rohr ein Luftstrom erzeugt, der entweder durch eine Metallzunge oder durch eine scharfe Kante gebrochen und so dazu gezwungen wird, mit einer genau definierten Frequenz zu schwingen. Der Orgelton kann ewig klingen, vorausgesetzt es ist Strom für den Motor da, der den „Wind“ - so nennen Orgelbauer die in einer Orgel strömende Luft - erzeugt.
Mit solchen technischen Details hält sich der Dokumentarfilm "Der Geist der Orgel" von Julian Benedikt zum Glück nicht lange auf. Ein paar Grundlagen werden eher en passant gestreift, ansonsten setzt der einstündige Film alles daran, der Faszination für die Königin der Instrumente nachzuspüren und selbige zu ergründen. Dafür setzt der Filmemacher auf einen Mix aus arrivierten Experten und aufstrebenden Newcomern, etwa die Organistin Lala Wörle. Sie versucht das angestaubte Image des Instrumentes mit hippen Sounds und unkonventionellen Clips aufzupolieren. Die Botschaft: Die Orgel ist nicht nur ein Instrument der Kirche und für Gläubige. Sie kann auch die junge Generation begeistern. Das wirkt bei ihr durchaus authentisch, weil sich hier musikalisches Können mit einem unkonventionellen, ihre Generation ansprechenden Ansatz paart.
Unkonventionell sind auch einige der Bilder, mit denen der Film beeindruckt. Einen Drohnenflug durch den Kölner Dom inklusive einiger Lichtspiele sieht man nicht alle Tage so eindrucksvoll und passenderweise schwärmt der Kölner Domorganist Winfried Bönig von der Magie des Raums und des Lichts. "Man wird aufgenommen von diesem Raum und dieser Atmosphäre", so Bönig, für den selbige auch nach 25 Jahren in diesem Raum ganz offensichtlich nichts von ihrer Faszination verloren hat. Auch die enge Verbindung von Raum und Instrument wird in dem Film thematisiert. Jede Orgel ist schließlich ein Einzelstück, das erst in dem Raum seine Vollendung findet, für den es gedacht ist. Vor allem in der zweiten Hälfte wird der Film zuweilen ein wenig kursorisch, da hat man versucht, noch dieses und jenes Thema reinzupacken: Welche Orgel braucht es für die Ausbildung von Organisten? Der Orgelvisionär Jean Guillou. Was löst LiveMusik in den Menschen aus? Wie ist die Perspektive der Organisten auf ihr Instrument? Welche Orgeldialekte gibt es? Clavichorde werden neben Albert Schweitzer auch noch erwähnt.

Vielleicht wäre etwas weniger doch deutlich mehr gewesen. Der Film nähert sich dem Phänomen von sehr vielen Seiten historisch, musikalisch, individuell. Naturgemäß kann kein Aspekt erschöpfend behandelt werden, eine stärkere Fokussierung hätte aber auch nicht geschadet. Gemeinsamer Nenner ist jedoch, dass im Prinzip alle Protagonisten von ihrer persönlichen Faszination durch die Orgel erzählen. Und dabei kommen angesichts so unterschiedlicher Typen wie dem Organisten Cameron Carpenter, dem Orgelprofessor Jürgen Essl oder dem Intonateur Andreas Saage auch sehr unterschiedliche Perspektiven zu Wort.
Erfreulich dabei ist, dass insgesamt eines deutlich wird: Die Orgel ist kein altes Instrument, im Gegenteil, sie ist so aktuell wie nie und hat auch ein jugendliches Gesicht. Das wird nicht zuletzt durch die große Zahl der befragten Studentinnen und Studenten sowie ganz allgemein der jungen Organistinnen und Organisten deutlich. Namen wie Niklas Jahn, Mélodie Michel oder Enzo Pedretti sind die Zukunft der Orgel, die hier neben etablierten Fixsternen der Orgelwelt wie Philipp Klais, Daniel Roth oder Olivier Latry stehen. Damit spiegelt der Film zumindest einen Großteil der Bandbreite und Vielfalt der Orgelwelt. Er fokussiert sich dabei auf die Statements seiner Interviewpartner, die kommentarlos aneinandergereiht werden. Dabei kommt neben Philipp Klais, der mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit die größten und technisch wie musikalisch komplexesten Orgeln baut, eben auch so ein ebenso verschrobener wie sympathischer Krauter wie Rémy Mahler zu Wort der mit einer Regentonne, einem Plastikeimer und einer Pfeife das Prinzip des Blasebalgs erklärt, so wie es vor gut 2000 Jahren entstanden ist. Damals wurde mittels Wasserdruck ein Windreservoir erzeugt, aus dem die Pfeifen mit Wind gespeist wurden. Heute gibt es dafür ein komplexes Gefüge aus Elektromotor, Reservoir- und Ausgleichsbälgen.
Der Film schneidet assoziativ viele Themen an und kommt weitgehend ohne Plattitüden aus, aber ganz umschifft er sie nicht. Ohne Johann Sebastian Bachs unvermeidliche d-Moll Toccata kommt wohl keine Orgeldoku aus. Hier beschränkt sich das zum Glück auf wenige Takte. Und Olivier Latry, immerhin einer der führenden Organisten unserer Tage, klimpert formvollendet Léon Boëllmanns doch recht abgedroschene Toccata aus der Suite gothique in der Pariser Kathedrale Notre Dame - auch das hat man schon hinreichend oft gesehen. Ob Ausführungen zur Elsässischen Orgelreform (Was ist das überhaupt, wird sich Otto Normalhörer da fragen...) in diesem recht weiten Kontext nicht doch zu speziell sind; sei dahingestellt, ebenso wie manches interessante Statement recht kurz kommt - das des Orgelsammlers Sixtus Lampl etwa, der mit seinen Geschichten zweifellos eine eigene Doku wert wäre, - die er auch mühelos füllen könnte. Die Botschaft jedoch kommt rüber: Die Orgel ist ein Faszinosum, so vielfältig und farbenreich ist kein anderes Instrument. Unabhängig vom jeweiligen Wissensstand und individuellen musikalischen Fertigkeiten ist keiner davor gefeit, diesem Faszinosum zu erliegen (Guido Krawinkel)

Der "Der Geist der Orgel" wird am Sonntag, den 22. März 2026, auf ARTE Im Fernsehen zu sehen sein.

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Der Spirit der Orgel

elias.orgel, Montag, 23. März 2026, 16:26 (vor 159 Tagen) @ fluteceleste

Ein neuer Film:
https://organpromotion.de/en/2-uncategorised/1556-the-spirit-of-the-organ-en

Da eine Komposition von mir "Spiritus Organi" heißt, wobei es um den Atem des Instrumentes geht,
den Strawinsky ihr nämlich abgesprochen hat (Das Monster atmet nicht...)

sollte man zumindest daran denken, dass ursprünglich gesehen Geist und Atem ein und dasselbe sind ;-)

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Der Spirit der Orgel

gk @, Montag, 23. März 2026, 17:29 (vor 159 Tagen) @ fluteceleste

Gerade ist mir noch folgendes aufgefallen: der Beginn und Teile des ersten Teils stammen aus dieser Doku für die IOOF:

https://vimeo.com/702591126/2f37b5f315?fl=pl&fe=cm#t=1m11s.

Produzent ist wie bei dieser Doku Benedikt Pictures (s. 50'00''05''').

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Montag, 23. März 2026, 23:59 (vor 158 Tagen) @ gk

Wommema nich' so sein...... O:-)

Wir danken den Autoren!

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 24. März 2026, 17:39 (vor 158 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Dienstag, 24. März 2026, 17:42

Und Konstantin Reymaier kann nicht Clavichord.

Bin da grad angekommen. Ja. Aber sein Englisch - das in einer deutsch-französischen Produktion nicht erforderlich gewesen wäre, ist umso schöner. :-)

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 24. März 2026, 22:37 (vor 157 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

So, nach einer Unterbrechung endlich durch. Mir gefällt der Film sehr gut. Aber die Komprimierung der Tonspur ist fürchterlich, sowohl vom Arte-Server wie auch auf YT. Ich merkte es erst bei lauterem Anhören, dann aber konnte ich die Orgelklänge nicht mehr sehr ernst nehmen - das wäre ein Argument für die Kinofassung.

CC in Valley fand ich vielleicht mit etwas Vorsprung die berührendste Szene. Aber auch die anderen sagen doch sehr viel Ähnliches darüber, was die Orgel ihnen bedeutete, wie sie sie kennenlernten und wie sie sie antreibt.

Improvisationen, wo "Normale" gleich ausschalten würden, erlebte ich nicht - Friedrich wies ja schon darauf hin, dass ohnehin jede Musik nur kurz angerissen wird - aber ich bin sicher auch betriebsblind.

Jedem von uns fallen 100 andere Orgeln ein, die unbedingt auch hätten vorkommen müssen, dazu noch ein, zwei Dutzend weitere oder andere Persönlichkeiten.

Auf FB wurde viel kritisiert, ich antwortete damit, dass ein Film gleicher Länge mit dem Titel Fußball für entsprechende Fans das Thema auch "niemals" irgendwie sinnvoll greifen könnte. Dort aber bin ich wiederum ziemlich außen Stehender und würde vermutlich meine Ansprüche erfüllt sehen (und sicher das eine oder andere erstmals gehöt haben).

Wäre weniger mehr gewesen, wie gk schrieb? Ich finde die hohe Diversität okay.

Der Spirit der Orgel

Karsten @, Dienstag, 24. März 2026, 23:20 (vor 157 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

So, nach einer Unterbrechung endlich durch. Mir gefällt der Film sehr gut. [...]

Auf FB wurde viel kritisiert, ich antwortete damit, dass ein Film gleicher Länge mit dem Titel Fußball für entsprechende Fans das Thema auch "niemals" irgendwie sinnvoll greifen könnte. Dort aber bin ich wiederum ziemlich außen Stehender und würde vermutlich meine Ansprüche erfüllt sehen (und sicher das eine oder andere erstmals gehöt haben).

Wäre weniger mehr gewesen, wie gk schrieb? Ich finde die hohe Diversität okay.

Hallo!

Zwangsläufig muss ein Dokumentarfilm die eierlegende Wollmilchsau sein. Den Anspruch kann er nicht Erfüllen, bei solch einem weiten Thema. Ich habe auch so ein wenig meine Schwierigkeiten und den vielen Ansätzen. Das Kaleidoskop-artige hat natürlich auch was, und die schnellen Schnitte sind natürlich an die Wahrnehmung der heutigen Jugend und Social Media angepasst.

In die Runde: Was/wer/welcher Aspekt fehlt euch denn bei dem Thema?

Gruß
Karsten

Der Spirit der Orgel

gk @, Mittwoch, 25. März 2026, 00:02 (vor 157 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Diversität - OK. Aber das ist Wildwuchs. Nett anzusehen, aber ab einer gewissen Dauer wird's langweilig. Es wird einfach das immer Gleiche in anderen Facetten und ohne sinnvolle Dramaturgie erzählt.

Klar, das Thema Orgel ist irgendwie immer faszinierend, wie sicherlich nicht nur ich finde. Aber es kann auch ganz schnell öde werden.

Was die Tonspur betrifft, stimme ich ausdrücklich zu. Ich hab's auf die Vorfassung geschoben, die ich als Link bekommen habe. Aber scheinbar scheint es zumindest in der Onlineversion auch so zu sein.

Der Spirit der Orgel

untersatz32, Mittwoch, 25. März 2026, 00:07 (vor 157 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Mich hat auch die Komprimierung der Audiospur sehr erschreckt, die vor allem am Schluss in den Szenen in Notre-Dame und St. Eustache zutage tritt. Schade.
Die Tonqualität im anschliessenden Bach-Marathon-Ausschnitt aus der Thomaskirche finde ich wesentlich besser.

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 25. März 2026, 00:08 (vor 157 Tagen) @ Karsten

In die Runde: Was/wer/welcher Aspekt fehlt euch denn bei dem Thema?

Gruß
Karsten

Meinserseits vielleicht so:
- ein mitteltöniger Dur-Dreiklang (es gab historische Klänge, aber...)
- ein:e in der Begeisterung bzw. Berufung den Stars vergleichbare D-Organist:in an einer (ggf. modernen) Dorforgel
- Eine fette englische Town Hall Orgel samt Hinweis auf ihre Praxis, oder eine Kino-Orgel
- Ein kurzer Streifzug (noch unter einer Minute) durch die Suche nach Neuem - Köln St. Peter, Hamburg St. Nikolai, jeweils auch mit Schlagwerk (ansonsten auch Kassel St. Martin)
- eine kurze Kalkanten-Szene
- eine kurze Portativ-Szene

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 25. März 2026, 00:09 (vor 157 Tagen) @ gk

Diversität - OK. Aber das ist Wildwuchs. Nett anzusehen, aber ab einer gewissen Dauer wird's langweilig. Es wird einfach das immer Gleiche in anderen Facetten und ohne sinnvolle Dramaturgie erzählt.

Klar, das Thema Orgel ist irgendwie immer faszinierend, wie sicherlich nicht nur ich finde. Aber es kann auch ganz schnell öde werden.

Was die Tonspur betrifft, stimme ich ausdrücklich zu. Ich hab's auf die Vorfassung geschoben, die ich als Link bekommen habe. Aber scheinbar scheint es zumindest in der Onlineversion auch so zu sein.

Ja, Dramaturgie fehlt completto.

Der Spirit der Orgel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 10. April 2026, 18:10 (vor 141 Tagen) @ Friedrich

Wenn Du so lieb Bitte sagst ...

Hier die kürzere Version, ohne ausführliche Beschreibung (die steht in organ).

Diese ist nun angekommen und gelesen. Ich finde den Film ja relativ gelungen (siehe vorher etc. pp.) - aber Deine Rezension ist richtig gut!

Und würde ich den Film nicht schon gesehen haben, hätte ich jetzt noch mehr Interesse, ihn zu sehen, als nach den ersten Ankündigungen. Damit will ich nicht sagen, dass Du ihn zu positiv beschrieben hast, zwischen Deinen Zeilen und darin werden ja auch Schwachpunkte erkennbar.
Durch Deinen Premierenbericht habe jedenfalls ich erst erfahren, dass CC im Babylon eine komplette Triosonate gab. Wahrlich, das muss ein besonderer Moment gewesen sein, wahrscheinlich für Orgelkenner und -Fremde gleichermaßen.

Der Spirit der Orgel

supperoktaf @, Donnerstag, 14. Mai 2026, 21:23 (vor 106 Tagen) @ fluteceleste

In meiner Blauäugigkeit dachte ich, der Film sei länger als 5 Wochen in der Arte-Mediathek verfügbar. Jetzt isser weg ...
Weiß zufällig jemand, ob DVD oder Ähnliches geplant sind?

Der Spirit der Orgel

elias.orgel, Freitag, 15. Mai 2026, 05:39 (vor 106 Tagen) @ supperoktaf

Untersatz32 hat geschrieben, dass er ihn aufgenommen hat...

--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott

Der Spirit der Orgel

supperoktaf @, Montag, 18. Mai 2026, 09:15 (vor 103 Tagen) @ fluteceleste

Bei Organpromotion habe ich angefragt, ob eine DVD-Veröffentlichung geplant sei. Ich wurde freundlich auf die Internetseite des Filmemachers verwiesen. Diese wiederum ist derzeit außer Betrieb ...

Der Spirit der Orgel

elias.orgel, Montag, 18. Mai 2026, 09:27 (vor 103 Tagen) @ untersatz32

Yes, auch hier in der Schweiz Geoblocking. Ein Riesenschmarrn bei solch einem Kulturfilm.
Habs heut Nacht jetzt bei ARTE aufgenommen.

Ob Mann da mal reinschauen darf oder könnte?
(ich frage ganz allgemein in die Richtung)

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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott

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