Für Pneumatik-Fans - Was ist das?
Hallo Pneumatik-Fans,
heute möchte ich euch eine sehr interessante pneumatische Konstruktion vorstellen. Hat jemand eine Idee, was es sein könnte und was es für eine Funktion besitzt?
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Hier ein weiteres interessantes Konstrukt, das es auch noch zu besprechen gilt (gleiche Orgel wie die obigen Bilder):
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Für Pneumatik-Fans - Was ist das?
Das erste scheint ein Relais zu sein, 1x Eingang auf 4x Ausgang. Braucht man, wenn ein Werk auf 4 verschiedenen Laden steht. Ansonsten wird mir nur das Herz ganz schwer bei soviel Bleirohr.
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Organiste titulaire du grand orgue de Saint-Rémi
Für Pneumatik-Fans - Was ist das?
Das erste scheint ein Relais zu sein, 1x Eingang auf 4x Ausgang.
Richtig erkannt, Dr. Watson-Schuttertal
Braucht man, wenn ein Werk auf 4 verschiedenen Laden steht. Ansonsten wird mir nur das Herz ganz schwer bei soviel Bleirohr.
Nicht richtig erkannt... Aber in die Richtung geht es
Dein Herz würde noch viel schwerer werden, was diese Orgel alles an Koppeln enthält und zudem eine funktionierende automatische Pedalumschaltung (nicht abstellbar)...
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Für Pneumatik-Fans - Was ist das?
Ach nein, bin mit meiner Schuttertaler Schwarz von 1910 doch sehr glücklich, habe ihr auch grade einen großen Sack frisches Futter gekauft. Bis ich das Niveau auf der historischen Tastatur hinkriege, wird es wohl noch ein bisschen dauern.
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Dann geht das Relais an Ton, Manualkoppel, Subkoppel, Superkoppel. Das automatische Pedal funktioniert wahrscheinlich deshalb, weil es ständig in Betrieb ist, in Schuttertal hat es wahrscheinlich schon 80 Jahre keiner mehr benutzt...
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Organiste titulaire du grand orgue de Saint-Rémi
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
Da es wohl doch zu schwierig für die meisten ist, möchte ich es einmal auflösen. Wir befinden uns in Eching bei Landshut, an einer Orgel von Ignaz Weise 1908. Die Orgel ist bis heute nahezu unverändert erhalten und besitzt sogar noch ihre ursprünglichen Prospektpfeifen aus Zinn (Principal 8' und Traversflöte 4'). Superkoppeln sind sowohl in beiden Manualen (C-f4) als auch im Pedal (C-d2) vollständig ausgebaut.
Die Orgel ist mit dem firmeneigenen Membranladensystem mit Druckfedern ausgestattet und verfügt über eine äußerst präzise Pneumatik, die sich hinter zeitgenössischen Erzeugnissen sogenannter "Weltfirmen" nicht verstecken braucht.
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Hier sehen wir das in der Orgel befindliche Relais für das I. Manual. Die von unten kommenden Bleiröhren sind diejenigen der Spieltraktur vom Spieltisch her kommend. Wer nun denkt, es sei ein klassisches Wechselwindrelais, der mag auf den ersten Blick recht haben, es ist aber keines. Die Orgel verfügt über eine Abstromtraktur und die Windladen funktionieren ebenfalls nach dem Abstromprinzip. Wir haben es hier mit einer äußerst seltenen Konstruktion, einem Abstrom-Abstrom-Relais zu tun. Mir ist zumindest im süddeutschen Raum keine Firma bekannt, die Abstromtrakturen kombiniert mit Abstromladen geliefert hat.
Die nach vorne wegführenden vier bzw. fünf Bleiröhren je Ton sind die Entlastungsröhren für die Membranen der Windladen. Jede Membrane wird mit einem separaten Bleirohr vom Relais aus gesteuert. Die Ventilfolge fällt von rechts nach links ab. Da die Mixtur über keine ausgebaute Superkoppel verfügt, sind im Oktavkoppelbereich auch nur noch vier Bleirohre für die 8' und 4'-Register vorhanden.
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Und hier sehen wir die Bleiröhren, wie sie in die Unterseiten der Kanzellen münden. Die erkennbaren Pappröhren gehören zur Registereinschaltung. Die Orgel verfügt nicht über "klassische" Windladen, sondern es sind für jedes Register Einzelkanzellen vorhanden, welche mit einem Rahmen verbunden sind. Ebenfalls eine interessante Konstruktion, die auf eine rationelle Fertigungsweise zurückzuführen sein könnte.
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Hier nochmals eine Gesamtübersicht, nun das zweite Manual mit den vom Spieltisch kommenden Röhren der Spieltraktur, dem Relais und den Entlastungsröhren zu den Kanzellenunterseiten.
Unter der Lade befindet sich das sogenannte "Pneuma-Gebläse", ein sehr früher Schwimmerbalg.
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Nun noch zu den Registereinschaltungen. Es führt zwar ein Kanal zwischen der C- und Cis-Seite der Kanzellen, dieser ist jedoch mit den Kanzellen nicht direkt verbunden, sondern speist die Einschaltapparate an der Unterseite. In den Einschaltapparaten bewegt sich ein Ventil, welches bei Betätigung die Verbindung zwischen Kanal und den Pappröhren vermittelt. Die Pappröhren münden etwa in der Mitte der Kanzellen in diese. Es könnte sein, daß diese Konstruktion etwas mit den sich zu dieser Zeit wohl schon im Projekt- und Baustadium befindlichen ersten Translationsorgeln zu tun hat. Eching wurde zu Ostern 1908 als offenbar letzte "Normalorgel" von Ignaz Weise fertiggestellt, die nachfolgende, im Mai 1908 fertiggestellte Orgel für Münsing am Starnberger See war bereits ein Translationsinstrument.
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Hier noch das "Pneuma-Gebläse", ein Schwimmerbalg und mit 1908 eines der ersten Exemplare seiner Art. Im süddeutschen Raum lieferten auch Siemann sowie Reiser zu dieser Zeit solche Schwimmerbälge, von allen Firmen wurde der Begriff "Pneuma-Gebläse" bzw. "Pneuma-Balg" verwendet. Es muß hier zwischen Biberach, München und Plattling irgend eine noch nicht erforschte Verbindung bestanden haben.
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Der schmucke Spieltisch mit "Nußbaumgarnitur" in Gesamtansicht. Ich stelle mir gerade vor, wie Peter Griesbacher bei der Abnahmeprüfung an ihm gesessen ist und von der Orgel geschwärmt hat.
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Damit ich die Disposition nicht noch abschreiben muß, hier die Registerschilder mit den für Ignaz Weise typischen Kippschaltern. Ähnliche Kippschalter hat ab 1917 auch Späth (inspiriert durch Weise?) geliefert.
Die Orgel besitzt tatsächlich neben Sub II-I und Super II-I auch Sub I-II und Super I-II. Auch dieses schon eine etwas in die Richtung Translationsorgel gehende Ausstattung.
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Des Meisters Signatur.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
... und auf dem vorletzten Bild ein Schnizer auf dem Pult... muss eine ziemlich flotte Pneumatik sein...
Thomas
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
Danke für die Infos!
Eine interessante und eher ungewöhnliche Dispo, keine 4‘-Oktave, aber eine Mixtur und ein voll ausgebauter Koppelapparat.
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
... und auf dem vorletzten Bild ein Schnizer auf dem Pult... muss eine ziemlich flotte Pneumatik sein...
Thomas
Gute Augen ; -)
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
Danke für die Infos!
Eine interessante und eher ungewöhnliche Dispo, keine 4‘-Oktave, aber eine Mixtur und ein voll ausgebauter Koppelapparat.
Ja und als einziger 4' zudem ein im Diskant überblasendes Register. War bei Ignaz Weise für Orgeln mit 10 klingenden Registern tatsächlich der Standard.
Auch die Mixtur mit der erst ab c2 einsetzenden Terz ist eine solche Besonderheit.
Ebenso die vollständig ausgebauten Superkoppeln sowohl in beiden Manualen als auch im Pedal (!).
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
Danke für die Infos!
Eine interessante und eher ungewöhnliche Dispo, keine 4‘-Oktave, aber eine Mixtur und ein voll ausgebauter Koppelapparat.
Ja und als einziger 4' zudem ein im Diskant überblasendes Register. War bei Ignaz Weise für Orgeln mit 10 klingenden Registern tatsächlich der Standard.
Auch die Mixtur mit der erst ab c2 einsetzenden Terz ist eine solche Besonderheit.
Ebenso die vollständig ausgebauten Superkoppeln sowohl in beiden Manualen als auch im Pedal (!).
Was ich dazu noch ergänzen möchte, das habe ich vorhin vergessen: diese Orgel dürfte eines der (ich mag diesen Begriff nicht, aber verwende ihn trotzdem) am authentischsten überlieferten Instrumente (nicht nur) der Spätromanik im süddeutschen Raum sein, sowohl technisch als auch klanglich. An der Intonation wurde nie etwas herummanipuliert oder verschlimmbessert, da wurde wohl bei Generalüberholungen behutsam ausgeglichen aber keine erwähnenswerten Eingriffe vorgenommen, das spürt und hört man.
Es wäre sehr interessant, wenn sich beispielsweise Christoph Bossert in einem seiner Videos sich mit diesem Instrument in Zukunft beschäftigen würde.
Diese Orgel befindet sich, salopp ausgedrückt, weitaus näher in ihrem Originalzustand, als Hoffenheim oder Neresheim.
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
Die Orgel besitzt tatsächlich neben Sub II-I und Super II-I auch Sub I-II und Super I-II. Auch dieses schon eine etwas in die Richtung Translationsorgel gehende Ausstattung.
gibt/gab es das öfter ? Bei meiner Suche nach ausgebauten Oktavkoppeln ist mir sowas nicht aufgefallen...
und noch einmal die Frage, ob mann die Multiplex Orgel (insbesondere die "heutigen") nicht als logische Weiterentwicklung aus Translation und Sub/SuperOktavkoppel betrachten kann?
Auch die Orgel der Villa Hügel hat 12 Register (13 Pfeifenreihen - Sesquialter II)
die alle auf beiden Manualen unabhängig voneinander registriert werden können - aber eben nicht im Sinne einer multiplex Orgel
lediglich das Register Saxophon ist auf dem I. Manual in 8' auf dem II. Manual aber in 16' Lage (natürlich da erst ab c) spielbar. Hinzu kommen hier die beiden Schalter für ÄqualLage Ab
Subbaß 16' ist nur im Pedal und Trompete 8' nur im II. Manual Spielbar
(eigentlich komisch oder ?)
hat jemand eine grobe Idee was es kosten würde das Instrument mit Einzeltonventilen auszustatten?
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
gibt/gab es das öfter ? Bei meiner Suche nach ausgebauten Oktavkoppeln ist mir sowas nicht aufgefallen..
Bei Ignaz Weise waren die Superoktavkoppeln ab ca. 1907 standardmäßig sowohl in beiden Manualen als auch im Pedal vollständig ausgebaut. Die ausgebaute Superoktavkoppel im Pedal gab es schon seit etwa 1905, so in Ottering und Michaelsbuch.
Leider habe ich noch lange nicht alles an Akten aufgearbeitet, aber das Material dazu ist reichlichst vorhanden und liegt mir vor.
Koppelbesetzungen bei Ignaz Weise ab ca. 1907:
Reisbach, Pfarrkirche: II-I, Sub I, Sub II-I, Super I, Super I-II, Super II, Super II-I, I-P, II-P, Super P
Wildenranna: II-I, Sub I, Sub I-II, Sub II-I, Super II, Super I-II, Super II-I, I-P, II-P, Super P
Es sind dies alles Orgeln aus der Zeit kurz bevor es bei Weise zum Bau der Translationsorgeln kam.
Die ersten Translationsorgeln entstanden dann 1908 in der Reihenfolge Münsing (ein pneumatischer Umbau einer Maerz-Orgel von 1889), Gündlkofen und Grainet.
Münsing und Gündlkofen stellten technisch noch abweichend voneinander konzipierte "Prototypen" dar, Grainet war dann die technische Standardvariante der Translationsorgel.
Gerne hätte ich zu Eching, Münsing und Gündlkofen mir die Orgelakten der Pfarrarchive angesehen, diese liegen aber (wie 90 % der Pfarrarchive der von Ignaz Weise im Bistum München-Freising belieferten Orte) im Bistumsarchiv München und sind bislang noch nicht bearbeitet und ungeordnet (vielleicht ergibt sich doch noch die Möglichkeit, diese Akten einzusehen - momentan sind aber von den fraglichen Pfarrarchiven in München nur Marktschellenberg und Ramsau Kunterwegkirche benutzbar).
Zu Grainet liegt mir die komplette Aktenüberlieferung der Regierung von Niederbayern, des Bezirksamts Wolfstein, des Bischöflichen Ordinariats Passau und des Pfarrarchivs vor, ist aber noch nicht aufgearbeitet. Jedenfalls war für Grainet ursprünglich eine "Normalorgel" geplant, Weise muß davon (ohne die Kirchenverwaltung zu unterrichten) kurz vor Baubeginn abgewichen sein und lieferte aus freien Stücken eine Translationsorgel.
Apropos Münsing: nirgendwo in der Literatur oder in der Orgeldatenbank Bayern wird erwähnt, daß es sich dort um einen Denkmalprospekt des 18. Jahrhunderts handelt, der 1889 durch Maerz in geschickter Art durch zwei Rundbogen-Zwischenfelder erweitert worden ist (die Akten des Bezirksamts Wolfratshausen zu diesem Fall liegen im Staatsarchiv München).
und noch einmal die Frage, ob mann die Multiplex Orgel (insbesondere die "heutigen") nicht als logische Weiterentwicklung aus Translation und Sub/SuperOktavkoppel betrachten kann?
Da haben wir 1:1 denselben Gedanken. Alles deutet darauf hin. Die Aussagen von Peter Griesbacher, der (im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen) sehr mitteilsam war und immer wieder bestimmte Besonderheiten umfassend begründet, gehen alle in diese Richtung.
Beispielsweise auch sein Vorschlag, bei kleinen Orgeln ohne Mixturen eine "Überoktavkoppel" einzuführen. In Frichlkofen, etwas weiter Isarabwärts von Eching, erbaute Weise 1917 eine einmanualige Orgel mit der Manualdisposition Principal 8' - Gedeckt 8' - Salicional 8' und ausgebauter Super- und Überoktavkoppel, d.h. das Pfeifenwerk reicht von C-f5 (78 Töne). Griesbacher führt hierzu aus, daß mit Principal 8' sowie der Super- und Überoktavkoppel ein gesundes Principalplenum erreicht werden kann.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Für Pneumatik-Fans - Auflösung und Ergänzung
Bei Ignaz Weise waren die Superoktavkoppeln ab ca. 1907 standardmäßig sowohl in beiden Manualen als auch im Pedal vollständig ausgebaut. Die ausgebaute Superoktavkoppel im Pedal gab es schon seit etwa 1905, so in Ottering und Michaelsbuch.
Leider habe ich noch lange nicht alles an Akten aufgearbeitet, aber das Material dazu ist reichlichst vorhanden und liegt mir vor.
Die "durchgeführte", also vollständig ausgebaute Superoktavkoppel im Pedal mit 39 Tönen wurde bei Weise ab Ende 1903 Standard, wie ich gerade einem Schreiben von ihm an die Kirchenverwaltung Pocking entnehmen konnte.
Also zeitgleich mit Bezug der neuen Werkstättengebäude in Plattling und Nutzung eines mittels Sauggasmotor betriebenen Maschinenparks, was gerade viele Bohrarbeiten erleichterte, die ja im Windladenbau und für das von Weise verwendete Koppelsystem und die dafür notwendigen Apparate im Spieltisch mit den ganzen Querverführungen essentiell sind.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)