Umnutzung, war: Reger op. 127 aus der Michaelskirche Heidenheim

Subbass1, Donnerstag, 28. Mai 2026, 10:54 (vor 90 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Zumindest das erste Bild dürfte eine SImulation sein (kann hoffentlich noch verhindert werden). Mag alles noch so "trendig" sein oder als solches angepriesen werden, ich halte das für grundfalsch. Der Raum hat viel Potential für (Kammermusik-)Konzerte, schöne Akustik dafür und hatte auch das passende Ambiente. Wenn alles nur leerstand, könnte das auch an (Un-)Fähigkeiten oder -willigkeiten der Verantwortlichen gelegen haben. Was sagt eigentlich der Förderkreis Neue Musik dazu?
Interessant übrigens, wie schnell Geld für Stellen für diese Aktivitäten da ist - oder auch für einen extra "Popkantor". Ansonsten gibt es m.W. im ganzen ev. Landkreis keine einzige hauptamtliche Stelle außer dem Bezirkskantorat (evtl. ein paar B-Prozente in Schnaitheim). Ich erinnere mich noch, wie die Stelle an der Christuskirche abgesägt wurde, "leider notwendig". Unter solchen Vorausssetzungen sind eher wenig "Großtaten" zu erwarten - dort, wo die Bornefeld-Stiftung ihr eigentlichees Betätigungsfeld sieht.

PS Ich glaube doch, als Jugendlicher hätte ich zu viel Respekt vor alten Kirchen, um eine Saufecke und einen Abenteuerspielplatz einzurichten. Schlimmer noch, so würden mir die Erlebnisse fehlen, die mich gerade als (kath.) Jugendlicher geprägt haben. Ach, und ne Telefonzelle. Dann aber bitte wenigstens eine GBit-Leitung in den Himmel...
PPS ich erinnere mich noch gut an tlw. zwei sonntägliche Gottesdienste mit Wanderung den Berg runter, Frühgottesdienst in der Michaelskirche. Seither hat mir liturgische Orgelspiel instrumentenmäßig nie mehr Spaß gemacht als in der Michaelskirche mit ihren schillernden Farben. Mehr als in der Pauluskirche (wo sich die Orgel immerhin entfalten kann im Gegensatz zur m.E. übergepriesenen Aalener, auch Rieger), wo sich die paar Gottesdienstbesucher auch total verlieren.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum