Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Subbass1, Dienstag, 23. Juni 2026, 16:08 (vor 64 Tagen)
bearbeitet von Subbass1, Dienstag, 23. Juni 2026, 16:26
Hat jemand die Dispo? ODB merkwürdigerweise nicht. Weise könnte man vermuten...
![[image]](images/uploaded/202606231425266a3a975617465.jpg)
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
MCVL
, Dienstag, 23. Juni 2026, 16:33 (vor 64 Tagen) @ Subbass1
Weise 1967 III/42, elektrische Schleifladen.
Weitere Einzelheiten liegen mir leider nicht vor.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Subbass1, Mittwoch, 24. Juni 2026, 09:53 (vor 63 Tagen) @ MCVL
Danke, Grundeintrag im OI ist erstellt, ich frage mal die Pfarrgemeinde an, meist kommt aber nichts zurück...
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Regermann
, Oberpfalz, Donnerstag, 02. Juli 2026, 17:46 (vor 55 Tagen) @ Subbass1
Ich kann die Lücke füllen: Weise 1967, 42/III/P
I HW: Gedacktpommer 16', Principal 8', Rohrflöte 8', Zartgamba 8', Oktave 4', Gemshorn 4', Oktave 2', Mixtur IV 1 1/3', Scharf III 1/2', Trompete 16', Franz. Trompete 8'
II SW: Prästant 8', Gedackt 8', Principal 4', Gedacktflöte 4', Waldflöte 2', Nasard 2 2/3', Terzian 1 3/5' + 1 1/3', Span. Hintersatz V, Dulcian 16', Deutsche Oboe 8', Clarine 4', Tremulant
III RP: Kupfergedackt 8', Quintade 8', Hohlflöte 4', Principal 2', Sifflöte 1 1/3', Oktävlein 1', Sesquialtera 2 2/3' + 1 3/5', Cimbel IV 2/3', Krummhorn 8', Tremulant
Pedal: Holzprincipal 16', Subbass 16', Quintbass 10 2/3', Oktavbass 8', Holzgedackt 8', Oktave 4', Rohrpfeife 4', Nachthorn 2', Pedalmixtur V 2 2/3', Posaune 16', Pedaltrompete 8'
Das Instrument bräuchte nach 59 Jahren eine Generalsanierung und Neuintonation, das ist den Zuständigen bewusst.
Die Klangkontrolle über das Rückpositiv ist sehr schlecht.
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freundliche Grüße, Regermann
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
FranzS., Donnerstag, 02. Juli 2026, 23:26 (vor 55 Tagen) @ Regermann
Ich kann die Lücke füllen: Weise 1967, 42/III/P
I HW: Gedacktpommer 16', Principal 8', Rohrflöte 8', Zartgamba 8', Oktave 4', Gemshorn 4', Oktave 2', Mixtur IV 1 1/3', Scharf III 1/2', Trompete 16', Franz. Trompete 8'
II SW: Prästant 8', Gedackt 8', Principal 4', Gedacktflöte 4', Waldflöte 2', Nasard 2 2/3', Terzian 1 3/5' + 1 1/3', Span. Hintersatz V, Dulcian 16', Deutsche Oboe 8', Clarine 4', Tremulant
III RP: Kupfergedackt 8', Quintade 8', Hohlflöte 4', Principal 2', Sifflöte 1 1/3', Oktävlein 1', Sesquialtera 2 2/3' + 1 3/5', Cimbel IV 2/3', Krummhorn 8', Tremulant
Pedal: Holzprincipal 16', Subbass 16', Quintbass 10 2/3', Oktavbass 8', Holzgedackt 8', Oktave 4', Rohrpfeife 4', Nachthorn 2', Pedalmixtur V 2 2/3', Posaune 16', Pedaltrompete 8'Das Instrument bräuchte nach 59 Jahren eine Generalsanierung und Neuintonation, das ist den Zuständigen bewusst.
Die Klangkontrolle über das Rückpositiv ist sehr schlecht.
Der alte Weise hatte ja noch anständige Mensuren, denke da geht was raus aus der Orgel, Oder würde, je nach Zustand.
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Regermann
, Oberpfalz, Freitag, 03. Juli 2026, 09:16 (vor 54 Tagen) @ FranzS.
Am Spieltisch wirkt die Orgel recht verhalten, vor allem fehlt es an fülligen Grundstimmen und Bässen. Das RP ist am Spieltisch sehr schlecht wahrzunehmen. Womöglich schluckt die Holzdecke einiges weg. Ich konnte die Orgel allerdings nicht unten im Raum erleben.
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freundliche Grüße, Regermann
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
MCVL
, Freitag, 03. Juli 2026, 11:13 (vor 54 Tagen) @ FranzS.
Ich kann die Lücke füllen: Weise 1967, 42/III/P
I HW: Gedacktpommer 16', Principal 8', Rohrflöte 8', Zartgamba 8', Oktave 4', Gemshorn 4', Oktave 2', Mixtur IV 1 1/3', Scharf III 1/2', Trompete 16', Franz. Trompete 8'
II SW: Prästant 8', Gedackt 8', Principal 4', Gedacktflöte 4', Waldflöte 2', Nasard 2 2/3', Terzian 1 3/5' + 1 1/3', Span. Hintersatz V, Dulcian 16', Deutsche Oboe 8', Clarine 4', Tremulant
III RP: Kupfergedackt 8', Quintade 8', Hohlflöte 4', Principal 2', Sifflöte 1 1/3', Oktävlein 1', Sesquialtera 2 2/3' + 1 3/5', Cimbel IV 2/3', Krummhorn 8', Tremulant
Pedal: Holzprincipal 16', Subbass 16', Quintbass 10 2/3', Oktavbass 8', Holzgedackt 8', Oktave 4', Rohrpfeife 4', Nachthorn 2', Pedalmixtur V 2 2/3', Posaune 16', Pedaltrompete 8'Das Instrument bräuchte nach 59 Jahren eine Generalsanierung und Neuintonation, das ist den Zuständigen bewusst.
Die Klangkontrolle über das Rückpositiv ist sehr schlecht.
Der alte Weise hatte ja noch anständige Mensuren, denke da geht was raus aus der Orgel, Oder würde, je nach Zustand.
Ja die Mensuren sind bei diesen Orgeln durchaus gesund, aber manchmal hat es den Eindruck, als ob die Pfeifen nur grob vorintoniert aus der Werkstatt kamen und so in die Orgeln gestellt wurden. Das schwankt von Orgel zu Orgel teilweise extrem.
Selbst intoniert hat der Michi zu dieser Zeit wohl nur noch die wenigsten Orgeln, der war ja schon weit über 70.
Übrigens mal ein Bild von ihm als er noch jünger war, entstanden Ende der 1920er Jahre:
![[image]](images/uploaded/202607030913306a477d3a65f49.jpg)
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
FranzS., Samstag, 04. Juli 2026, 00:33 (vor 53 Tagen) @ MCVL
bearbeitet von FranzS., Samstag, 04. Juli 2026, 00:39
Selbst intoniert hat der Michi zu dieser Zeit wohl nur noch die wenigsten Orgeln, der war ja schon weit über 70.
Diese unscheinbare Orgel, glaub sogar seine letzte bevor er seinen Mercedes an einem Baum aufgewickelt hat, hat da Mich höchstpersönlich intoniert. Das weiß ich aus erster Hand. Mein erster Dienstherr, bairisches Original Pfarrer Josef Blüml (1:1 Doppelgänger von Marcel Reich-Ranicki), hat Kirche und Orgel in Auftrag gegeben.
Die Orgel klingt erstaunlich voll und füllt den Raum ohne Probleme.
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
MCVL
, Samstag, 04. Juli 2026, 11:51 (vor 53 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von MCVL, Samstag, 04. Juli 2026, 12:57
Selbst intoniert hat der Michi zu dieser Zeit wohl nur noch die wenigsten Orgeln, der war ja schon weit über 70.
Diese unscheinbare Orgel, glaub sogar seine letzte bevor er seinen Mercedes an einem Baum aufgewickelt hat, hat da Mich höchstpersönlich intoniert.
Etwas OT, aber dem Ignaz wäre es gut 60 Jahre früher beinahe ebenso ergangen... Er hatte zwar keinen Daimler-Bonz, aber eine einspännige Kutsche und auf dem Weg zur Orgelmontage in Margarethenberg ist hinter Altötting das Pferd durchgegangen und er wurde aus der Kutsche geschleudert. Zum Glück war jemand in der Nähe und leistete sofort Hilfe. Er kam mit einer ausgekugelten Schulter und weiteren Blessuren davon, konnte aber länger nicht arbeiten, seine Frau Magdalena übernahm für eine Weile die Erledigung des ganzen Schriftverkehrs und einige Orgelprojekte, u.a. Heiligenberg bei Schönau, verzögerten sich.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Evacuant, Freitag, 03. Juli 2026, 08:41 (vor 54 Tagen) @ Regermann
bearbeitet von Evacuant, Freitag, 03. Juli 2026, 08:45
Das Instrument bräuchte nach 59 Jahren eine Generalsanierung und Neuintonation, das ist den Zuständigen bewusst.
Eine Generalüberholung hat es in den letzten 59 Jahren doch sicher schon mal gegeben?
Die Elektrik wird wahrscheinlich nicht mehr heutigen Sicherheitsvorschriften entsprechen.
Braucht es wirklich eine Neuintonation? Konnten die anno 1967 nicht richtig intonieren? Oder ist Nachintonation gemeint, wie sie bei jeder Generalreinigung erforderlich ist?
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Regermann
, Oberpfalz, Freitag, 03. Juli 2026, 09:27 (vor 54 Tagen) @ Evacuant
Es braucht eine Neu-Intonation! Der Charakter der Stimmen ist kaum entwickelt, die Ansprachen sind indifferent, wie man es von Weise-Orgeln dieser Zeit oft erlebt. Beispielsweise in Schwandorf-Ettmannsdorf (1964/68) zeigte sich welches Potenzial da schlummerte (Mühleisen, Intonation Dörr-Schneider) oder in Amberg, Max-Reger-Gymnasium (1981, (Mühleisen, Into Metzger).
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freundliche Grüße, Regermann
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
MCVL
, Freitag, 03. Juli 2026, 11:17 (vor 54 Tagen) @ Evacuant
Das Instrument bräuchte nach 59 Jahren eine Generalsanierung und Neuintonation, das ist den Zuständigen bewusst.
Eine Generalüberholung hat es in den letzten 59 Jahren doch sicher schon mal gegeben?
Die Elektrik wird wahrscheinlich nicht mehr heutigen Sicherheitsvorschriften entsprechen.Braucht es wirklich eine Neuintonation? Konnten die anno 1967 nicht richtig intonieren? Oder ist Nachintonation gemeint, wie sie bei jeder Generalreinigung erforderlich ist?
Wie gesagt, sind manche der Weise-Orgeln aus dieser Zeit nur recht oberflächlich intoniert worden, als ob man das Pfeifenwerk in der Werkstatt nur vorintoniert und dann in die Orgeln gestellt hat. Es ist aber nicht bei allen Orgeln so.
Ich denke, mit einer gründlichen Reinigung, Überarbeitung der Elektrik und einer - wenn es so ein Fall ist wie ich befürchte - ordentlichen Nachintonation hat man dort wieder eine Orgel, die viele Jahre Freude macht.
Technisch sind diese Kisten ja unverwüstlich, auch die pneumatischen Membran- oder Kegelladenorgeln aus Plattling und das Pfeifenwerk ist in der Regel sehr solid gefertigt mit ordentlichen Mensuren.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Evacuant, Freitag, 03. Juli 2026, 12:18 (vor 54 Tagen) @ MCVL
Wie gesagt, sind manche der Weise-Orgeln aus dieser Zeit nur recht oberflächlich intoniert worden, als ob man das Pfeifenwerk in der Werkstatt nur vorintoniert und dann in die Orgeln gestellt hat. Es ist aber nicht bei allen Orgeln so.
Fähige Intonateure muss es wohl gegeben haben. Im einen Fall haben die ihre Arbeit ordentlich gemacht, im anderen Fall hat man es bleiben lassen. Woran liegt das? Zeitmangel? ("Am Sonntag ist Orgelweihe, schaun wir mal, wie wir hinkommen")
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
MCVL
, Freitag, 03. Juli 2026, 13:03 (vor 54 Tagen) @ Evacuant
Wie gesagt, sind manche der Weise-Orgeln aus dieser Zeit nur recht oberflächlich intoniert worden, als ob man das Pfeifenwerk in der Werkstatt nur vorintoniert und dann in die Orgeln gestellt hat. Es ist aber nicht bei allen Orgeln so.
Fähige Intonateure muss es wohl gegeben haben. Im einen Fall haben die ihre Arbeit ordentlich gemacht, im anderen Fall hat man es bleiben lassen. Woran liegt das? Zeitmangel? ("Am Sonntag ist Orgelweihe, schaun wir mal, wie wir hinkommen")
Genau das sind auch meine Gedanken dazu, Zeitmangel und später hat man dann auch nicht mehr nachgearbeitet.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Grafenwöhr Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Subbass1temp, Mittwoch, 08. Juli 2026, 08:42 (vor 49 Tagen) @ Regermann
Danke, bei der Gelegenheit kann ich es jetzt noch lesen und in den OI übertragen (aber Du bist doch selbst dort angemeldet?). PS Wie erwartet, kam auf meine Anfrage dort nichts zurück, lohnt eigentlich nie.