Die lustigen Spekulationen, wo sich in München (Maria Hilf) die Teilwerke befinden, inspiriert mich zu einem kleinen Quiz. Vielleicht hat jemand Lust, weitere Orgeln einzustellen.
In der Nachkriegszeit wurde oft Wert darauf gelegt, dass man dem Prospekt ansieht, über welche Teilwerke eine Orgel verfügt. Dabei gab es aber auch kreative Abweichungen.
Quiz1
Orlos
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:14 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
A)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal.
B)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal.
C)
![[image]](http://www.hollingshaus.de/Photos/P9/Sankt_Bonifatius01a.jpg)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk, Chamades und Pedal.
D)
![[image]](http://www.hollingshaus.de/Photos/P9/Sankt_Josef01a.jpg)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal.
Quiz1 - Lösungen
Orlos
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:15 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
A)
Schwellwerk im Unterbau, vom Betrachter aus links das Hauptwerk, rechts das Pedal bei gleicher Tiefe. Im Prospekt Principal 8' und Oktavbass 8'.
Rüdesheim-Eibingen, St. Hildegard
B)
Das Schwellwerk steht rechts auf Sturz, davor auf elektrischer Lade der Oktavbass 8'. Links steht das Hauptwerk, nicht auf Sturz, mit Principal 8' im Prospekt, dahinter unsichtbar - im Gehäuse - das Großpedal. Das Kleinpedal mit den beiden 4' und der Mixtur steht wie ein Rückpositiv in der Brüstung, doch der Spieltisch ist nicht zentral, sondern seitlich angebaut.
Wiesbaden-Biebrich, St. Marien
C)
![[image]](http://www.hollingshaus.de/Photos/P9/Sankt_Bonifatius01a.jpg)
Die einzige Orgel, die ich kenne, bei der kein Register des Hauptwerks im Prospekt steht! In der Mitte das schwellbare Positiv mit Praestant 4' im Prospekt, darüber liegen die Chamaden. Rechts das Schwellwerk, links das Hauptwerk, davor jeweils Pfeifen des Principalbass 16' auf elektrischer Lade (keine Transmission ins HW!). Die restlichen Pedalpfeifen stehen frei hinter dem Gehäuse.
Wiesbaden, St. Bonifatius
D)
![[image]](http://www.hollingshaus.de/Photos/P9/Sankt_Josef01a.jpg)
Symmetrischer Aufbau: Hauptwerk in der Mitte, Schwellwerk rechts und links hinter den äußeren Türmen, nicht auf Sturz. Im Prospekt Montre 8' und Octave 4' (und Baryton-en-chamade 16'). Das Pedal steht frei hinter der Orgel.
Wiesbaden-Dotzheim, St. Josef
Quiz1 - Lösungen
Friedrich
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:31 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Jetzt warste schneller …
D)
Symmetrischer Aufbau: Hauptwerk in der Mitte, Schwellwerk rechts und links hinter den äußeren Türmen, nicht auf Sturz. Im Prospekt Montre 8' und Octave 4' (und Baryton-en-chamade 16'). Das Pedal steht frei hinter der Orgel.
Wiesbaden-Dotzheim, St. Josef
Interessant. Heintz?
Gruß,
Friedrich
Quiz1 - Lösungen
Orlos
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:34 (vor 4594 Tagen) @ Friedrich
Alfred Wild, aus dem Elsass.
Beim Werkaufbau kann man kann schön danebenliegen. Aber das war ja auch kein Test, sondern ein Quiz. Vielleicht auch nette Orgeln zum Raten?
Quiz1a - kein Hauptwerksregister im Prospekt
jrbecker
, Dienstag, 28. Januar 2014, 22:38 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
C)
Die einzige Orgel, die ich kenne, bei der kein Register des Hauptwerks im Prospekt steht! In der Mitte das schwellbare Positiv mit Praestant 4' im Prospekt, darüber liegen die Chamaden. Rechts das Schwellwerk, links das Hauptwerk, davor jeweils Pfeifen des Principalbass 16' auf elektrischer Lade (keine Transmission ins HW!). Die restlichen Pedalpfeifen stehen frei hinter dem Gehäuse.
Wiesbaden, St. Bonifatius
Sozusagen als kleine Ergänzung:
Diese Orgel hat Manualwerk und Pedalwerk. Was zeigt der Prospekt?
Richtig: Gar nichts davon. Die romantische Orgel wurde komplett hinter den historischen Prospekt gestellt. Es wurden aber auch nicht die historischen Prospektpfeifen erhalten ...
Quiz1a - kein Hauptwerksregister im Prospekt
Orlos
, Dienstag, 28. Januar 2014, 23:09 (vor 4594 Tagen) @ jrbecker
Interessant.
Ich habe bewusst gar keine Beispiele aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert genommen, dort gibt es oft Orgeln ohne klingende Propektpfeifen und mit den abenteuerlichsten Windladenpositionen, weil man ja keine mechanische Traktur mehr zu verlegen hatte.
![[image]](http://www.vleugels.de/vollansicht/3g.jpg)
Die tolle Orgel von Wilhelm Sauer in der Görlitzer Stadthalle (von Vleugels restauriert) steht hinter einem Generalschweller, der gesamte Prospekt ist stumm.
(Generalschweller kamen übrigens in den Stadthallen auf, weil bei Karnevalsveranstaltungen im Rheinland so viel Kram in die Orgel geflogen ist. So stand es in der Festschrift zu Görlitz - ich weiß nicht, ob das stimmt, aber lustig ist es schon.)
Quiz1a - kein Hauptwerksregister im Prospekt
jrbecker
, Dienstag, 28. Januar 2014, 23:55 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Ja, solche Beispiele gibt es tatsächlich zu Hauf. Auch ich spiele fast allsonntäglich auf einer Orgel von 1926, die hinter einem historischen - mit Originalpfeifen erhaltenen - Prospekt im Generalschweller steht, mit dem alten Prospekt aber nicht die geringste Verbindung hat.
Mir ging es mehr um diese Aussage:
"Die einzige Orgel, die ich kenne, bei der kein Register des Hauptwerks im Prospekt steht!"
Die wäre demnach zu relativieren auf "Die einzige nach 1945 erbaute Orgel..." oder so ähnlich...
Quiz1 - Lösungen
orgelquaeler, Mittwoch, 29. Januar 2014, 09:42 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Symmetrischer Aufbau: Hauptwerk in der Mitte, Schwellwerk rechts und links hinter den äußeren Türmen, nicht auf Sturz. Im Prospekt Montre 8' und Octave 4' (und Baryton-en-chamade 16'). Das Pedal steht frei hinter der Orgel.
Wiesbaden-Dotzheim, St. Josef
Und in der Kiste rechts neben der Orgel versteckt sich der Sousbasse. Warum hat man nicht ne schöne Transmissionline, oder ein Basshorn in das Orgelgehäuse gebaut...
LG
OQ
Quiz1 - Lösungen
JRorgel
, Mittwoch, 05. Februar 2014, 19:43 (vor 4586 Tagen) @ orgelquaeler
Ich hätte ja vielleicht im Grand-Orgue dieses Baryton-en-chamade 16' weggelassen und stattdessen vielleicht im Inneren einen schönen Bourdon 16' gebaut, und stattdessen eine Trompette en Chamade 8' - und des 32'-Sousbasse hätte man weglassen können, und stattdessen den G.O.-Bourdon ins Pedal transmissionieren können.+
Gruß Johannes
Quiz1 - Lösungen
Friedrich
, Mittwoch, 05. Februar 2014, 19:57 (vor 4586 Tagen) @ JRorgel
Ich hätte ja vielleicht im Grand-Orgue dieses Baryton-en-chamade 16' weggelassen und stattdessen vielleicht im Inneren einen schönen Bourdon 16' gebaut, und stattdessen eine Trompette en Chamade 8' - und des 32'-Sousbasse hätte man weglassen können, und stattdessen den G.O.-Bourdon ins Pedal transmissionieren können.
Jaja -- aber für einen Bourdon 16' muss erst mal Platz sein. Der ist so doch recht gut genutzt. Eine 16'-Zunge horizontal kann schön was hermachen, besonders im Zusammenspiel mit einer Innentrompete 8'. Das klingt natürlich laut, aber auch groß und nicht nur scharf.
Gruß,
Friedrich
Quiz1 - Lösungen
JRorgel
, Mittwoch, 05. Februar 2014, 20:29 (vor 4586 Tagen) @ Friedrich
Hätte man nicht auch den Bourdon 8' extendieren können zum Bpurdon 16'?
Weiß jemand zufällig, wie dieses Baryton-Dings klingt?
Wäre es nicht aber sinnvoller gewesen, das Baryton ins Innere zu stellen, als Fundament, und die Trompette als Horizontalzunge?
Dann hätte man das Baryton als Fundament, ein weiches Fundament, und die Trompette als Außen-Register, für den Glanz.
Wie haben die eingentlich das Recit in das enge Gehäuse bekommen?
Gruß Johannes
Quiz1 - Lösungen
Friedrich
, Mittwoch, 05. Februar 2014, 20:40 (vor 4586 Tagen) @ JRorgel
Hätte man nicht auch den Bourdon 8' extendieren können zum Bpurdon 16'?
Das hielte ich bei so einer klaren, schlichten Anlage für zu verwickelt. Wir sind doch nicht vor 80 Jahren in den USA.
Weiß jemand zufällig, wie dieses Baryton-Dings klingt?
Keine Ahnung, aber die ersten beiden Oktaven werden schon ordentlich knattern. Je nach Kehlen und Intonation kann das aber gut klingen, besonders mit der Trompette.
Wäre es nicht aber sinnvoller gewesen, das Baryton ins Innere zu stellen, als Fundament, und die Trompette als Horizontalzunge?
Naja, dann fehlte die aber innen. Das SW hat auf der Position nur die Oboe. Das kann schon alles ganz gut ineinandergreifen, so wie es jetzt ist.
Wie haben die eingentlich das Recit in das enge Gehäuse bekommen?
In der kritischen großen Oktave ist da ja nicht viel. Der vielleicht 6' hohe Hautbois, die offene Holzflöte 4', die nicht mal weit zu sein braucht, und das Holzgedackt, das den Bass des Gemshorn bildet und deswegen wahrscheinlich nicht so weit mensuriert ist. Die Schwebung beginnt erst bei c, und der Rest ist Kleinzeug. Das soll wohl hinhauen.
Gruß,
Friedrich
Quiz1 - Lösungen
Orlos
, Mittwoch, 05. Februar 2014, 21:13 (vor 4586 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von Orlos, Mittwoch, 05. Februar 2014, 21:20
Hätte, hätte...
Die Orgel ist mit 17 Registern und zwei Leerschleifen gebaut worden. Die Horizontalzunge und die Voix celeste waren noch nicht besetzt. Ursprünglich war gedacht, ein Orlos 8' zu bauen und einen Larigot 1 1/3'. Nach etwa 10 Jahren im Gebrauch hat sich dann aber herausgestellt, dass der Larigot nicht so vermisst wird wie ein schöner Streicher. Und als Geld für die Horizontalzunge da war, war meine Idee, das Ding als 16' zu bauen, um dem Instrument insgesamt mehr Gravität zu verleihen. Einen Bourdon 16' hätte ich auch gerne gehabt, aber der war am Anfang im Budget nicht machbar. Nachträglich kann man so etwas nicht auf die Lade stellen. Für eine Ansatzlade war kein Platz. Wir dachten, die 16'-Koppel würde reichen, aber sie wirkt erst ab c° und bietet auch sonst nicht so viel Gravität wie ein echter 16'.
Der Baryton klingt im Tenor wie ein gebändigtes Cromorne, also ohne die spezielle Cromorne- oder Orlos-Färbung. Nach oben wird er lyrischer, auch schön solistisch zu gebrauchen. Das Register hat Fagott-Kehlen, keine Trompeten-Kehlen. Im Grand-Jeu gibt er der Orgel eine schöne Verstärkung und eine Erweiterung nach unten. Die Bombarde mit voller Länge gibt es dann nach unten weiter. Es ist ein sehr voller, kräftiger Zungenklang. (Im Gottesdienst nehme ich den Baryton oft obligat bei eher unbekannten Liedern. Er ist nicht so schmetternd wie die Trompette, die man dann beim Sanktus nehmen kann. Hier gibt es eine CD mit der Orgel, da hört man das Ding.) Eine Trompete 8' nur in den Prospekt zu stellen, hat sich meines Erachtens nirgendwo bewährt. In manchen Orgeln wurde es als Fehler eingesehen und nachträglich eine Trompete 8' auf die Lade gestellt (z. B. Himmerod). Auch in Spanien hat es das meines Wissens nie gegeben.
Das Récit hat volle 8'-Länge, obwohl das Gemshorn in der tiefen Oktave gedackt ist. Der Basson 8' hat aber volle Länge und das tut ihm sehr gut, gerade auch, wenn man ihn ins Pedal koppelt. Die gute Zungenintonation (von einem Cavaillé-Coll-Fachmann aus Paris!) gibt den Zungen einen schönen Grundton, da ist die ziemlich dünne 8'-Basis zu verschmerzen. Das Récit ist nicht besonders eng, man kommt überall gut dran.
Man muss bedenken, dass der Raum Obertöne verstärkt. Eine zweite Mixtur wäre "tödlich" gewesen. Deshalb die vielen Zungen, die eben auch Grundtöne haben.
Übrigens gab es bei der Pedaldisposition eine Auswahl: Entweder Subbass 16', Bombarde 16' mit halber Länge und zwei/drei Transmissionen aus dem HW ODER die drei eigenständigen Pedalregister. Ich hatte das damals zu entscheiden und brauchte dafür keine zwei Minuten. Natürlich war mir die volle Länge für die Posaune und der eigenständige 8' lieber als die Transmissionen. Es war eine gute Entscheidung. Denn der Principal 8' im HW ist in der tiefen Lage nicht besonders stark und die Pedalflöte aus Holz hat viel mehr Fundament. Und die Posaune braucht in diesem Raum einfach die volle Länge!
Die Orgel wird im März 20 Jahre alt. Ich durfte damals die Disposition erstellen und spiele das Instrumente seit der Weihe im Gottesdienst und im Konzert. Nach 20 Jahren sieht man manche Dinge ein wenig anders. Heute würde ich doch auf den Bourdon 16' bestehen und auf die Horizontalzunge verzichten. Aber bei allen anderen Wünschen gilt immer die Regel: Bleibe bei 19 Registern! So mancher Kollege hat schon gesagt: "Hier wäre das oder jenes noch schön gewesen". Ja, klar! Aber mache mal eine Disposition mit 19 Registern. Also wenn Du noch einen weiteren 8' im HW oder im SW haben willst: Was lässt Du dafür weg? Da bekomme ich dann nie eine intelligente Antwort.
So wie sie ist, ist sie erstaunlich vielseitig. Selbst Buxtehude klingt schön, die alten Spanier und Franzosen sowieso, Franck und Widor gehen, auch die Modernen (c4!). Und Bach spiele ich dort sehr gerne. Natürlich alles mit Einschränkungen. 19 Register eben.
Der elektronische 32' ist ein nachträgliches Schmankerl. Er hat keinen Registerzug, weil ich das der Ästhetik des elsässischen Orgelbauers nicht zumuten konnte. Man muss ich verschämt hinter einer Tür einschalten. Ich benutze ihn auch nur selten. Er rundet das Klangbild nach unten ab. Diese Spielerei habe ich selbst bezahlt, deshalb ist es Unsinn zu sagen, statt dem 32' hätte man...
Quiz1
Friedrich
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:29 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
A)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal.
HW links, vier Kisten; Pedal rechts, drei Kisten (vermute ich wegen der sichtbaren Subbass-Pfeifen rechts; links sieht’s anders aus, vielleicht ein engerer Pommer 16' oder so etwas). SW ist ja klar.
B)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal.
Uh, so viele harte Kanten. HW links (Spieltisch dockt an), SW rechts hinten (Schwellklappen sichtbar), Pedal rechts. In der Brüstung ein Feigenblatt-Positivlein, vielleicht mit einer »Brüstungsflöte« oder so. Alte Prospektpfeifen in den großen Gehäusen?
C)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk, Chamades und Pedal.
Hm. Keine Ahnung. Ableger auf der Seitenempore? Neuer Versuch: HW links, Pedal rechts, Schwellpositiv Mitte, SW oben in die Türme geknetet, Chamades auf den Turmdächern? Unappetitlich, das sichtbare Gehäuse ist einfach zu klein.
D)
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal.
HW Mitte (hat die Trompete ausgeplaudert), Pedal z. T. transmittiert, z. T auf Sturz zu beiden Seiten, SW im Raum dahinter.
Lustige Beispiele!
Danke und Gruß,
Friedrich
Quiz2
Orlos
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:35 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
![[image]](http://www.katholische-kirche-freiburg.de/chameleon/mediapool/1062.jpg)
Die Rieger-Orgel im Freiburger Münster besteht aus fünf Teilwerken: Hauptwerk, Schwellwerk, Brustwerk, Positiv und Pedal.
Quiz2 - Lösung
Orlos
, Dienstag, 28. Januar 2014, 21:35 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
![[image]](http://www.katholische-kirche-freiburg.de/chameleon/mediapool/1062.jpg)
Direkt über dem Spielschrank das Brustwerk (hinter Holzverzierung und rechten Prospektpfeifen (wozu gehören die eigentlich?). Über dem Brustwerk das Schwellwerk, aus einer anderen Perspektive kann man Schwelltüren erkennen. Links neben dem Spielschrank steht das Pedal auf drei Laden über- und hintereinander. Das Hauptwerk steht rechts unter dem Spielschrank, aber nochmals tiefer, also hinter den Füßen des Prinzipal 16' hat noch das Positiv Platz gefunden.
Quiz2 - Lösung
Cornopean
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 17:04 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Direkt über dem Spielschrank das Brustwerk (hinter Holzverzierung und rechten Prospektpfeifen (wozu gehören die eigentlich?). Über dem Brustwerk das Schwellwerk, aus einer anderen Perspektive kann man Schwelltüren erkennen. Links neben dem Spielschrank steht das Pedal auf drei Laden über- und hintereinander. Das Hauptwerk steht rechts unter dem Spielschrank, aber nochmals tiefer, also hinter den Füßen des Prinzipal 16' hat noch das Positiv Platz gefunden.
Die Gehäusekästen und die Werke sind nicht exakt kongruent:
Über dem Spieltisch hinter der Verzierung aus Kupfer ist das Brustwerk, das in der Tat nach rechts sich hinter die Prospektpfeifen der oberen 2 Türme ausdehnt. Diese Prospektpfeifen sind das (nicht schwellbare) Gedacktpommer 16' des Schwellwerks. Dieses steht eine Etage darüber in voller Breite der Orgel (also auch im rechten der 2 linken Pedaltürmen in der oberen Etage.
Die Türme links sind in der Tat die Pedaltürme außer einigen Pfeifen aus Subbass 16', die hinter der ORgel stehen und das Fagott 32', das ebenso hinter der Orgel steht.
Unter dem Spieltisch ist zunächst in voller Breite der 4 Türme das Hauptwerk, darunter das Positiv.
Alles klar? Die Orgel ist in der Tat ziemlich verbaut innen, aber das erklärt sich aus der Geschichte.
Quiz 3
jrbecker
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:00 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Als echtes Quiz - und unter der Beachtung der Maßgabe, "moderne" Orgeln hier einzustellen, möchte ich die hier bringen. Ich habe leider kein eigenes Foto, daher verlinke ich mal auf den Eintrag bei Piet Bron.
Diese Orgel hat Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal. Was steht wo?
Quiz 3 - Lösung
jrbecker
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:05 (vor 4594 Tagen) @ jrbecker
Hauptwerk: Hinter den drei linken Türmen und verbindenden Flachfeldern. Rückpositiv davor. Großpedal - so steht es bei Völkl - "nimmt den Raum um den höchsten Turm ein." Schwellwerk rechts daneben hinter den beiden rechten Türmen, dazwischen lugen die Jalousien hervor. Kleinpedal (mit Subbaß 16'!) im rechten Brüstungspositiv. (Wie hat er das denn gemacht...?!?)
Rottenburg - St. Moriz - Albiez, 1976, III/47 - (Aber das steht ja schon bei Bron...)
Quiz 3
tombecher
, Saarbrücken, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:05 (vor 4594 Tagen) @ jrbecker
...grad in Ratelaune ;-)
HW und RP links,
Ped und Kleinped (letzteres im RP-Gehäuse) rechts
SW vermutlich im Pedalgehäuse rechts
...???
Gruß,
Thomas
EDIT: Mist, Jörg war schneller :-))
Quiz 3
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:08 (vor 4594 Tagen) @ jrbecker
Als echtes Quiz - und unter der Beachtung der Maßgabe, "moderne" Orgeln hier einzustellen, möchte ich die hier bringen. Ich habe leider kein eigenes Foto, daher verlinke ich mal auf den Eintrag bei Piet Bron.
Diese Orgel hat Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal. Was steht wo?
Ouh ja, das war kompliziert. Warte mal.
Das große Schwellwerk steht hinter den 16'-Pfeifen rechts. Das eine Brüstungsgehäuse beherbergt das Rückpositiv, das andere das Kleinpedal. Das HW ist alles übrige links.
So, jetzt ich: Diese hier hat HW, Positiv, SW und Pedal. Alle sehr einfach gemacht. :-)
Nur wie?
Viele Grüße,
Friedrich
Quiz 3
Orlos
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:14 (vor 4594 Tagen) @ Friedrich
Rottenburg war ein sehr gutes Beispiel. Vor über 20 Jahren habe ich da mal gespielt. Und den Völkl hatte ich dann auch hervorgekramt, aber die Kollegen waren schneller.
Die neue Quiz-Orgel ist ein schwieriger Fall, weil es im Grunde das "Modell Schrankwand" des 19. Jahrhunderts aufgreift. Also raten wir: Sieht man da hinter den großen Pfeifentürmen Schwelltüren herausschauen? Darüber dann das HW, das Positiv rechts und links, das Pedal dahinter? Der Herr Lobback wird doch nicht viel mit elektrischen Prospektladen gearbeitet haben, oder?
Quiz 3
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:18 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Die neue Quiz-Orgel ist ein schwieriger Fall, weil es im Grunde das "Modell Schrankwand" des 19. Jahrhunderts aufgreift. Also raten wir: Sieht man da hinter den großen Pfeifentürmen Schwelltüren herausschauen? Darüber dann das HW, das Positiv rechts und links, das Pedal dahinter? Der Herr Lobback wird doch nicht viel mit elektrischen Prospektladen gearbeitet haben, oder?
Ja, den erkennt man immer. Nicht schlecht. :-)
Alle Manualwerke stehen unten nebeneinander: HW-SW-Positiv. Das Pedal steht drüber. Die tiefsten sieben vom Pedalprinzipal sind mit langen Kondukten aus (wenn meine Erinnerung mich nicht trügt) Kupfer nach unten geführt.
Macht Spaß!
Gruß,
Friedrich
Quiz 3
Orlos
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:23 (vor 4594 Tagen) @ Friedrich
Das war fies! Ich denke doch immer erst an Symmetrie. HW und dem kleineren POS den gleichen Prospekt zu geben, ist nicht nett.
Quiz 3
Orlos
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:38 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Ästhetisch überzeugender (was den Werkaufbau angeht) finde ich da die Lösung von Winterhalter in Tauberbischofsheim. Diese Orgel durfte ich als Schüler mal spielen, da war sie ziemlich neu, aber ich hatte noch keinen Photoapparat.
![[image]](http://www.globopix.de/reisen/baden-wuerttemberg/tauberbischofsheim_DE01TB017.jpg)
Hier ist alles symmetrisch: Das HW steht in der Mitte, das POS nimmt die Felder rechts und links ein, ganz außen steht das Großpedal auf Sturz. Kleinpedal (außen) und SW (Mitte) stehen in der zweiten Reihe dahinter.
Quiz 3
tombecher
, Saarbrücken, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:22 (vor 4594 Tagen) @ Friedrich
So, jetzt ich: Diese hier hat HW, Positiv, SW und Pedal. Alle sehr einfach gemacht. :-)
Nur wie?
Viele Grüße,
Friedrich
HW (mit Prinzipal 16?) in der Mitte, SW 8' darüber (evtl. nach hinten versetzt?)
Pos. in C und Cis-Seite flankieren HW, ganz außen rechts und links in C und Cis Pedal, die größten Pfeifen evt. mittig hinter der Orgel...
...rät: Thomas
EDIT. schon wieder zu spät... jetz geh' ich schlafen ;-)
Quiz5
Orlos
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:21 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Eine andere Albiez-Orgel kam mir auch noch in den Sinn:
![[image]](http://www.drs.de/fileadmin/drs/images/service/bilderstrecken/2012/200_Jahre_St._Eberhard_Stuttgart_2012/konkathedrale_stuttgart_innen_orgel_720.jpg)
Hier gilt es HW, RP, SW und Pedal zu finden. Wenn man andere Photos sieht, ist es einfacher.
Übrigens fand ich die Orgel früher schöner, als sie noch farbig war (grün, weinrot).
Quiz5
jrbecker
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:27 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Übrigens fand ich die Orgel früher schöner, als sie noch farbig war (grün, weinrot).
Das Thema hatten wir zwar schon mal, aber trotzdem: ich auch!
Edith fragt, wo Quiz 4 abgeblieben ist...
Quiz5
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:30 (vor 4594 Tagen) @ jrbecker
Edith fragt, wo Quiz 4 abgeblieben ist...
Das war mein Lobback, inkompetenterweise nicht so gekennzeichnet.
Verzeihung!
Grüße,
Friedrich
Quiz5
jrbecker
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 00:31 (vor 4594 Tagen) @ Friedrich
Edith fragt, wo Quiz 4 abgeblieben ist...
Das war mein Lobback, inkompetenterweise nicht so gekennzeichnet.Verzeihung!
Grüße,
Friedrich
Oje, für so hochkomplizierte Sachen ist es doch schon etwas spät... Ich verabschiede mich jetzt auch mal. Quizzen wir morgen weiter...
Quiz5 - Lösung
Orlos
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 01:10 (vor 4594 Tagen) @ Orlos
Hier sieht man die Schwelltüren:
![[image]](http://wemaflo.net/wp-content/uploads/stuttgart-kath-eberhard2.jpg)
Die Orgel ist (herrlich) symmetrisch aufgebaut: SW in der Mitte, HW rechts und links daneben bis zu dem vertikalen Band zwischen den hohen Feldern. Ganz außen jeweils das Pedal. Die enorme Breite des Instruments ist unten durchaus zu hören, im Pedal gibt es einen Pingpong-Effekt, wenn man beim Spielen von der C- zur Cis-Lade wechselt. Trotzdem eine sehr gut klingende Orgel.
Quiz 6
Florian-L
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 09:02 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Schwellwerk, Brustwerk und Pedal (Orgel der Mutterhauskirche der Schulschwestern in Graz-Eggenberg; Gebrüder Krenn 1971).
Wo ist was?
Gruß, Florian
Quiz 6 - Lösung
Florian-L
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 09:13 (vor 4593 Tagen) @ Florian-L
Das war sicherlich nicht allzu schwer zu erraten:
Zuoberst das Hauptwerk mit Prinzipal 8' im Prospekt, darunter das Schwellwerk, allerdings als Besonderheit mit Oktavbaß 8' im Prospekt und dem Kleinpedal direkt vor dem Schwellkasten (Rohrpfeife 4', Nachthorn 2', Hintersatz III).
Oberhalb der Spielanlage das Brustwerk.
Das Großpedal befindet sich C- und Cis-seitig in den beiden Außentürmen.
Gruß, Florian
Quiz 7
Rochus Schmitz
, Münster, Mittwoch, 29. Januar 2014, 10:10 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
![[image]](images/uploaded/2014012909090752e8c5330fd2c.jpg)
Das Rätsel münstersche Domorgel darf hier nicht fehlen! Hinter dem Prospekt verbergen sich: Hauptwerk, Positiv, Schwellwerk, Récit und Pedal.
Quiz 7
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 10:28 (vor 4593 Tagen) @ Rochus Schmitz
Das Rätsel münstersche Domorgel darf hier nicht fehlen! Hinter dem Prospekt verbergen sich: Hauptwerk, Positiv, Schwellwerk, Récit und Pedal.
Hehe. Die Netzstrumpfhose.
Mitte: Unten Positiv, oben Hauptwerk.
Seiten: Unten auf der einen Seite Schwellkasten SW, auf der anderen Schwellkasten Récit, oben Pedal, mit den dicksten freistehend dahinter.
Das fand ich schon immer eine schöne Lösung, auch in Ingolstadt.
Viele Grüße,
Friedrich
Quiz 8
stein
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 12:41 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
http://www.flickr.com/photos/pierremarteau/10075573646/sizes/l/in/set-72157636164092505/
Dieses Exemplar verbirgt 4 Manuale und mind 2 32 Füsse.
Quiz 8
abstrakte
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 17:13 (vor 4593 Tagen) @ stein
http://www.flickr.com/photos/pierremarteau/10075573646/sizes/l/in/set-72157636164092505/
Dieses Exemplar verbirgt 4 Manuale und mind 2 32 Füsse.
Alles liegend auf der Empore? Vielleicht sind auch zwei der Manuale Récit und Echo mit nicht ganz ausgebautem Umfang?? Oder der Klassiker: alles ins Triforium, obwohl ich hier keins sehe. Das Gehäuse sieht nicht wirklich vollgestellt und gepflegt aus. Wo ist denn das?
Quiz 8
stein
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 17:46 (vor 4593 Tagen) @ abstrakte
Die sehr schöne Stiftskirche in Ecouis Normandie.
http://orgues-allen-france.over-blog.com/article-19507297.html
Quiz 8
kjz1, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:53 (vor 4593 Tagen) @ stein
Die sehr schöne Stiftskirche in Ecouis Normandie.
http://orgues-allen-france.over-blog.com/article-19507297.html
Der war aber fies... ;-)
Kleines Quiz zum Werkaufbau
Frank Berger
, Wassenberg, Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:42 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Zwei Beispiele aus Düsseldorf:
![[image]](images/uploaded/2014012912310952e8f48d461b2.jpg)
Melanchthon-Kirche, Orgel von Karl Schuke, Berlin, IV + P /50:
Hauptwerk, Schwellwerk, Solowerk, Kronwerk, Pedal
Zu einfach? Dann noch die nicht ganz unbekannte Riegerin der Neanderkirche:
1965 III + P / 47: Hauptwerk, Schwellwerk, Rückpositiv, Pedal.
Eigentlich gut erkennbar, was aber ist der 5. Kasten vorne links?
![[image]](images/uploaded/2014012912411052e8f6e6b1b56.jpg)
Gruß
Frank
Quiz 9
Frank Berger
, Wassenberg, Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:48 (vor 4593 Tagen) @ Frank Berger
bearbeitet von Frank Berger, Mittwoch, 29. Januar 2014, 13:57
Sorry, vergessen umzubenennen: Mein Beitrag ist Quiz 9
Quiz 9
abstrakte
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 14:24 (vor 4593 Tagen) @ Frank Berger
Zwei Beispiele aus Düsseldorf:
Melanchthon-Kirche, Orgel von Karl Schuke, Berlin, IV + P /50:
Hauptwerk, Schwellwerk, Solowerk, Kronwerk, Pedal
Hauptwerkt rechts oben, Solowerk rechts unten, Kronwerk überm Spieltisch, Schwellwerk unterhalb und links davon, Pedal ganz links.
Zu einfach? Dann noch die nicht ganz unbekannte Riegerin der Neanderkirche:
1965 III + P / 47: Hauptwerk, Schwellwerk, Rückpositiv, Pedal.
Eigentlich gut erkennbar, was aber ist der 5. Kasten vorne links?
Ich versuchs mal: Hauptwerk überm Spieltisch, Rückpositiv in der Brüstung, Pedal ganz hinten oben, Schwellwerk darunter. Der Kasten vorne links könnte nun entweder das Kleinpedal sein, oder einfach ein einzelnes Register aus dem Schwellwerk als Verkleidung für die Jalousien - würde ich vermuten
Grüße, Abstrakte
Quiz 9
Frank Berger
, Wassenberg, Mittwoch, 29. Januar 2014, 16:48 (vor 4593 Tagen) @ abstrakte
Stimmt alles. Bei der Melanchthon-Kirche sind Kronwerk und Solowerk m.E. möglicherweise nicht ganz eindeutig. Das Solowerk hat laut Schrift zur Indienstnahme die Funktion eines Rückpositivs, ist aber eben nicht in der Brüstung aufgehängt.
Bei der Neanderkirche ist in den verfügbaren Dispositionslisten das Pedal nicht in Groß- und Kleinpedal aufgeteilt, tatsächlich enthält das 5. Gehäuseteil vorne links das Kleinpedal.
Gruß
Frank
Quiz 10 ;-)
Florian-L
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 16:45 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Diese Orgel verfügt über Hauptwerk, Oberwerk, Schwellwerk, drei Brüstungspositive und Pedal.
Wie gesagt: "In der Nachkriegszeit wurde oft Wert darauf gelegt, dass man dem Prospekt ansieht, über welche Teilwerke eine Orgel verfügt. Dabei gab es aber auch kreative Abweichungen." ;-)
Gruß, Florian
Quiz Nr. 11
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:10 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Diese hier ist ja auch so ein Fall. Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk und Klein- und Großpedal. Ich muss sagen, ich war verblüfft, als ich erfuhr, wo das alles ist.
Gruß,
Friedrich
Quiz Nr. 11
abstrakte
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:40 (vor 4593 Tagen) @ Friedrich
Diese hier ist ja auch so ein Fall. Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk und Klein- und Großpedal. Ich muss sagen, ich war verblüfft, als ich erfuhr, wo das alles ist.
Gruß,
Friedrich
Mal gucken, ob ich das zusammenbekomme:
- RP ist klar, sitzt vorne in der Brüstung
- HW ganz oben über der Trompetteria
- Schwellwerk unterhalb der Trompetteria
- Brustwerk direkt überm Spieltisch (schwellbar)
- Kleinpedal: bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich meine links und rechts vom Schwellwerk hinter den Flügelfeldern; Prospektpfeifen unten sind meine ich Prinzipal 16' aus dem Pedal.
- Großpedal hinterständig hinter allem.
Quiz Nr. 11
Contrebasson 32'
, Wien, Mittwoch, 29. Januar 2014, 19:31 (vor 4593 Tagen) @ abstrakte
Diese hier ist ja auch so ein Fall. Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk und Klein- und Großpedal. Ich muss sagen, ich war verblüfft, als ich erfuhr, wo das alles ist.
Gruß,
Friedrich
Mal gucken, ob ich das zusammenbekomme:
- RP ist klar, sitzt vorne in der Brüstung
- HW ganz oben über der Trompetteria
- Schwellwerk unterhalb der Trompetteria
- Brustwerk direkt überm Spieltisch (schwellbar)
- Kleinpedal: bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich meine links und rechts vom Schwellwerk hinter den Flügelfeldern; Prospektpfeifen unten sind meine ich Prinzipal 16' aus dem Pedal.
- Großpedal hinterständig hinter allem.
Ganz so einfach ist es mit dem Pedal dann doch nicht, als dass man die Begriffe Groß- und Kleinpedal gebrauchen kann. Das Pedal steht nämlich größtenteils rechts und links in den Türmen, sowie vorm Schwellwerk. Hinter der Orgel stehen die 2005 ergänzten Pedalregister, sowie die 2007 ergänzte Tuba im eigenen Schweller und die Contrabombarde 32', jeweils auf eigener Lade.
Quiz Nr. 11
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 21:29 (vor 4593 Tagen) @ abstrakte
Mal gucken, ob ich das zusammenbekomme:
[*]RP ist klar, sitzt vorne in der Brüstung
[*]HW ganz oben über der Trompetteria
[*]Schwellwerk unterhalb der Trompetteria
Nein, da ist überraschenderweise das Kleinpedal hineingeknetet worden; das Schwellwerk sitzt schön groß und breit hinter den Prinzipalbass-16'-Pfeifen in den vier zentralen Feldern unten, überm
[*]Brustwerk direkt überm Spieltisch (schwellbar)
[*]Großpedal hinterständig hinter allem.
Wie schon richtig korrigiert, das »alte« Großpedal steht auf Sturz rechts und links vom Schwellwerk; die neuen Sachen stehen hinter dem Gehäuse.
Immer noch ein cooles Gehäuse in architektonischer Hinsicht.
Viele Grüße,
Friedrich
Quiz Nr. 11
Contrebasson 32'
, Wien, Donnerstag, 30. Januar 2014, 00:26 (vor 4593 Tagen) @ Friedrich
Immer noch ein cooles Gehäuse in architektonischer Hinsicht.
Viele Grüße,
Friedrich
Stimmt, nur muss man zum Stimmen der Trompeteria schwindelfrei sein...
Quiz Nr. 11
Orlos
, Donnerstag, 30. Januar 2014, 00:45 (vor 4593 Tagen) @ Contrebasson 32'
In dem großen Buch zur Altenberger Domorgel steht, dass man bequem durch das Kleinpedal zur Trompeteria kommt und sich da auch Sicherungsstangen befinden.
Es gibt Orgeln, bei denen man nur mit riesigen Leitern an die Chamaden kommt, das stelle ich mir gefährlicher vor. Noch putziger sind Orgeln, wo sich die Chamaden unterhalb des Rückpositivs befinden. Da kommt man nur von unten heran.
Quiz Nr. 12
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:14 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Diese hier kennen sicher alle. Aber wo ist was?
Gruß,
Friedrich
Quiz Nr. 12
abstrakte
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:34 (vor 4593 Tagen) @ Friedrich
Diese hier kennen sicher alle. Aber wo ist was?
Gruß,
Friedrich
Das war bei CC glaub ich so: Positif in der Mitte überm Spieltisch, Grand Orgue links und rechts in den großen Türmen (Montre 16' im Prospekt), Récit expressif hinter dem Positif, Pedal im Hintergrund.
Quiz Nr. 12
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:39 (vor 4593 Tagen) @ abstrakte
Das war bei CC glaub ich so: Positif in der Mitte überm Spieltisch, Grand Orgue links und rechts in den großen Türmen (Montre 16' im Prospekt), Récit expressif hinter dem Positif, Pedal im Hintergrund.
Korrekt, Pedal hinter den HW-Hälften. Wegen der Stufenempore sind die Barker komisch verteilt, was zu der merkwürdigen Franck-Anomalie führte, das das Récit nicht direkt ans GO und Pédale koppelbar war, sondern nur jeweils über das (übrigens spektakulär breite) Positif, das seinen eigenen Barker direkt drunter hatte. Seit der Elektrifikation ist das natürlich anders.
Gruß,
Friedrich
Quiz Nr. 12
stein
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 21:02 (vor 4593 Tagen) @ Friedrich
und den neuen Grill hat man auf den Balkon gestellt:
http://www.flickr.com/photos/pierremarteau/10162781584/sizes/l/in/set-72157636354154536/
Quiz N. 13
Friedrich
, Mittwoch, 29. Januar 2014, 18:19 (vor 4593 Tagen) @ Orlos
Quiz N. 13
orgelquaeler, Donnerstag, 30. Januar 2014, 07:11 (vor 4593 Tagen) @ Friedrich
Quiz N. 13
Orlos
, Donnerstag, 30. Januar 2014, 12:50 (vor 4592 Tagen) @ orgelquaeler
Quiz N. 13
stein
, Donnerstag, 30. Januar 2014, 15:02 (vor 4592 Tagen) @ Orlos
Und man sah einen mobilen elektrischen Spieltisch, von dem ich auch noch nichts wusste. Gibt es den schon länger?
2005 etwa habe ich die Orgel zum ersten mal erlebt. Da gab es den schon. Das Instrument habe ich sicherlich schon 5-10 in Gottesdiensten oder Konzerten erlebt.
Dabei wurde immer der untere Spieltisch benutzt.
Die Orgel ist abartig laut. Unten ist man doch geschützter. Vorne im Chor ist sie dann endlich richtig. Bis dahin ist die Schmerzgrenze eindeutig überschritten. Die Kathedrale ist sicherlich kein kleines Kirchlein. Speyer, Dom - Düsseldorf, St Peter vergleiche ich gerne mit diesem Instrument. Aalglatt sauber verarbeitet, nur etwas steril.
Quiz N. 13
Friedrich
, Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:24 (vor 4592 Tagen) @ orgelquaeler
Fisk Lausanne
Sind die Positive nicht unten in den Türmen?
Genau, das schwellbare mit Ladegastmensuren links, das offene rechts. Darüber Teile des Pedals, darüber das HW mit den Tönen C–g' auf einer tieferen, dem Rest auf einer höheren Ebene (hinter-, nicht übereinander) auf Sturz. Das auch wegen der zahlreichen Pedal-Wechselschleifen. Solo überm Spielschrank, SW auf Sturz und C-Cis-geteilt dahinter, im Turmraum dann die ganz großen Bässe. Die Turmprospekte zeigen Prinzipalbass 32' ab B und HW-Prinzipal 16', ich glaube ab Fis oder Gis.
»Aalglatt«: Da ist was dran, auch klanglich. Die Amerikaner und besonders Fisk intonieren oft extrem gleichmäßig aus, wahrscheinlich aus der Erfahrung mit akustisch trockenen Räumen heraus. Daher wohl auch die Lautstärke. Als ich während des Baus dort war, spielte Stephen Dieck das RP-Prinzipal vor – ein wunderbar frischer, lebhafter Klang. Das sagte ich auch, und er antwortete: »Vielleicht noch etwas zu lebhaft …« Er wollte nichts dem Zufall überlassen, obwohl ein so großer Raum ein bisschen Rauheit gut verträgt (finde ich). Übrigens fand ich, dass der Sandstein in Lausanne einiges schluckte. Vielleicht wurde da auch überkompensiert.
Viele Grüße,
Friedrich
Quiz N. 13
orgelquaeler, Freitag, 31. Januar 2014, 08:49 (vor 4591 Tagen) @ Friedrich
war die Besprechung noch in OI?
LG
OQ
Quiz N. 13
jrbecker
, Freitag, 31. Januar 2014, 11:13 (vor 4591 Tagen) @ orgelquaeler
Es gab eine Besprechung mit sehr ausführlicher Darstellung der Registerbauarten (Schnitger, norddeutsch (!, richtig, das wurde da noch unterschieden!), Dom Bédos, Clicquot, CC, LAdegast...) in Organ 1/2004, S. 10. Auch auf Organa Europae ist die Orgel im Jahrgang 2012 dargestellt.
Dabei weichen die Pedaldispositionen voneinander ab, Organa Europae nennt im Pedal zusätzlich gegenüber Organ noch Trommet 16' und Trommet 8'. Weiß jemand
a) ob das stimmt? und
b) ob das vielleicht Transmissionen der entsprechenden "norddeutschen" GO-Register sind? oder
c) das ein Druckfehler ist?
Danke für eine eventuelle Aufklärung!
LG
Jörg
Quiz N. 13
Friedrich
, Freitag, 31. Januar 2014, 12:20 (vor 4591 Tagen) @ jrbecker
Dabei weichen die Pedaldispositionen voneinander ab, Organa Europae nennt im Pedal zusätzlich gegenüber Organ noch Trommet 16' und Trommet 8'. Weiß jemand
a) ob das stimmt? und
b) ob das vielleicht Transmissionen der entsprechenden "norddeutschen" GO-Register sind? oder
c) das ein Druckfehler ist?
Das sind Wechselschleifen mit dem Hauptwerk.
Der »Organ«-Bericht, ja, der war von mir.
Gruß,
Friedrich
Quiz N. 13
jrbecker
, Freitag, 31. Januar 2014, 14:19 (vor 4591 Tagen) @ Friedrich
Das sind Wechselschleifen mit dem Hauptwerk....
Gruß,
Friedrich
Ah, besten Dank, dann kann ich das in meiner Sammlung korrigieren!
Quiz 14
friedemannw
, Gießen, Samstag, 01. Februar 2014, 19:57 (vor 4590 Tagen) @ Orlos
Wie sind die Werke in der Leipziger Nikolaikirchenorgel
![[image]](images/uploaded/2014020118530552ed429140ac1.jpg)
angeordnet? Es gibt Pedal, HW, OW, Récit, BW und Echo.
Viel Spaß :)
Friedemann
Quiz 14
stein
, Samstag, 01. Februar 2014, 22:08 (vor 4590 Tagen) @ friedemannw
Die Garage mit dem Porsche unten in der Mitte.
Quiz 14
Orlos
, Samstag, 01. Februar 2014, 22:24 (vor 4590 Tagen) @ friedemannw
Wie gesagt: 19. Jahrhundert ist schwer, wenn nicht unmöglich. Da gäbe es ähnliche Orgeln wie das Instrument in der Wiesbadener Marktkirche:
![[image]](http://www.edition-lade.com/b__cds/d__cd__orgeln/b_cd_fotos_orgeln_gross/orgelfotos_016_gross/orgel_016_02_orgel.jpg)
Hier sind HW, POS, SW, schwellbares Bombardewerk, Chamaden und Pedal untergebracht. Zeitweise gab es sogar ein Brustwerk und ein Rückpositiv.
Nicht alle Prospektpfeifen sind klingend. Die mittleren Pfeifen sind übrigens aus Holz.
Quiz 14
Friedrich
, Sonntag, 02. Februar 2014, 15:33 (vor 4589 Tagen) @ friedemannw
Wie sind die Werke in der Leipziger Nikolaikirchenorgel
angeordnet? Es gibt Pedal, HW, OW, Récit, BW und Echo.
Also in der vorigen Version (elektrische Kegelladen von Sauer) ging das so: Hinter dem mittleren Prospekt I. und II. Manual nebeneinander auf drei Ebenen; im Turmraum dahinter zwei Schwellkästen übereinander; das Pedal verteilt auf die Flankenprospekte links und rechts, aber nicht C-Cis-geteilt.
Wie es heute ist, weiß ich nicht. Ich könnte mir eine klassische, für die Mechanik günstige Anlage vorstellen, vielleicht mit Brust- und Oberwerk mittig übereinander, HW flankierend (und mit mindestens zwei Schleifladen hintereinander, ebenso Oberwerk) und den Schwellwerken im Turmraum. Aber wenn man sich Schwerin so ansieht (mit den beiden freistehenden Nebenwerken chromatisch auf Sturz auf dem Dach der Orgel, HW und Schwellkasten darunter), könnte es hier auch ganz unklassisch zugehen.
Weiß es jemand genauer?
Viele Grße,
Friedrich
Quiz 14
Karsten
, Sonntag, 02. Februar 2014, 18:56 (vor 4589 Tagen) @ Friedrich
Weiß es jemand genauer?
Technische Zeichnungen finden sich bei H.J. Busch "Die Nikolaikirche und ihre Orgel".
Wir haben einen ymmetrischen Aufbau:
- die beiden äußéren Prospektfelder beherbergen jeweils die Pedalladen,
- die drei mittleren Prospektfelder Hauptwerk (unten) und Oberwerk (oben), jeweils auf 4 Laden (Außen- und Innenlade, C und Cis-Seite).
im Turmraum dahinter:
- auf der Höhe des Hauptwerks auf zwei Schwellkästen (C und Cis) aufgeteilt das Brustwerk
- genau in der Mitte, höher und auf Sturz stehend: Récit expressif
- ganz hinten rechts und links auf gleicher Höhe mit dem Récit, ebenfalls auf C und Cis-Seite verteilt: das Echo
Gruß
Karsten
Quiz 14
friedemannw
, Gießen, Montag, 03. Februar 2014, 22:26 (vor 4588 Tagen) @ Friedrich
Also in der vorigen Version (elektrische Kegelladen von Sauer) ging das so: Hinter dem mittleren Prospekt I. und II. Manual nebeneinander auf drei Ebenen; im Turmraum dahinter zwei Schwellkästen übereinander; das Pedal verteilt auf die Flankenprospekte links und rechts, aber nicht C-Cis-geteilt.
Interessant war auch der große Doppelfaltenmagazinbalg im Untergehäuse der alten Orgel. Bei der Vorbesichtigung wurden zwei verschiedene (!!!) Winddrücke aus dem Balg gemessen. Niemand machte sich groß Gedanken darüber... Bei der Demontage der Sauerin wurde dann auch der Balg ausgebaut. Jetzt wird es spannend: Im großen Balg war ein zweiter Balg eingebaut!!! Daher zwei Winddrücke... Nun "lebt" der alte Balg (allerdings ohne Innenbalg) renoviert im Gebläseraum hinter dem Récit weiter...
Das System Balg-im-Balg fand ich nochmal in einer Universal Windchest von Austin, wo der "Hochdruckraum" mit eigener Luftschleuse in der normalen Windchest untergebracht ist. Oder kennt jemand noch ein Beispiel für diese Konstruktion?
Noch eine Geschichte?
Der Principal 32' steht ab E im Prospekt. Bei der Demontage stellte sich heraus, dass C bis Ds originale Ladegast-Pfeifen in 16'-Länge (offen!) waren (und auch wieder so in der neuen Orgel sind). Die 4 fetten Pfeifen geben so viel Grundton von sich, dass die falsche Oktavlage kaum auffällt... Heute stehen sie beiderseits am Eingang der 32'-Türme auf Einzeltonladen.
Quiz 14
untersatz32, Dienstag, 04. Februar 2014, 09:21 (vor 4587 Tagen) @ friedemannw
Noch eine Geschichte?Der Principal 32' steht ab E im Prospekt. Bei der Demontage stellte sich heraus, dass C bis Ds originale Ladegast-Pfeifen in 16'-Länge (offen!) waren (und auch wieder so in der neuen Orgel sind). Die 4 fetten Pfeifen geben so viel Grundton von sich, dass die falsche Oktavlage kaum auffällt... Heute stehen sie beiderseits am Eingang der 32'-Türme auf Einzeltonladen.
Kann ich nachvollziehen, diesen Effekt. In Gloucester stehen in der Kathedrale IM Lettneraufgang die riesigen weiten Pötte der Flute 16'. Einen Wahnsinns-Bass liefert dieses Dingens. Unglaublich!
Trotzdem ist schade, dass man den Double Open Diapason 32' seinerzeit "entsorgte". Sowas macht man einfach nicht ;-)
Grüsse
Thomas
Quiz 14
Florian-L
, Dienstag, 04. Februar 2014, 09:36 (vor 4587 Tagen) @ friedemannw
Der Principal 32' steht ab E im Prospekt. Bei der Demontage stellte sich heraus, dass C bis Ds originale Ladegast-Pfeifen in 16'-Länge (offen!) waren (und auch wieder so in der neuen Orgel sind). Die 4 fetten Pfeifen geben so viel Grundton von sich, dass die falsche Oktavlage kaum auffällt... Heute stehen sie beiderseits am Eingang der 32'-Türme auf Einzeltonladen.
Das heißt, es gibt dort gar keinen bis C ausgebauten offenen 32'?
Gruß, Florian
Quiz 14
Friedrich
, Dienstag, 04. Februar 2014, 11:13 (vor 4587 Tagen) @ friedemannw
Noch eine Geschichte?
Nein. Noch zehn bitte. Das ist ja superinteressant. Ich kann mir vorstellen, dass die Balg-im-Balg-Konstruktion aus Platznot so gebaut wurde. Oder ergeben sich andere Vorteile? Für den Außenbalg bedeutet das doch einen Verlust an Volumen.
War der Balg von Sauer oder von Ladegast?
Das mit den dicken 16'-Pfeifen kann ich auch nachvollziehen. Ich habe ja schon öfter mal geschrieben, welchen Effekt das gut mensurierte 16'-Prinzipal im Freiburger Münster hat -- der 32'-Subbass auf der Michaelsempore ist da nur noch nice-to-have, aber eigentlich nicht nötig.
Also, wenn's noch Dönekes gibt, bitte nicht zögern!
Viele Grüße,
Friedrich
Quiz 15 - Gasteig, München
Karsten
, Sonntag, 02. Februar 2014, 11:33 (vor 4589 Tagen) @ Orlos
Hallo!
Hie rmal ein - nicht so ganz schweres - Quiz.
Die Orgel war ja hier vor einer Weile schon Thema: die Klais-Orgel im Gasteig München.
Unterzubringen sind: Pedal, Hauptwerk, Positiv, Récit expressif und Schwellwerk.
Gruß
Karsten
Quiz 15 - Gasteig, München
Friedrich
, Sonntag, 02. Februar 2014, 12:05 (vor 4589 Tagen) @ Karsten
Hier mal ein - nicht so ganz schweres - Quiz.
Die Orgel war ja hier vor einer Weile schon Thema: die Klais-Orgel im Gasteig München.
Unterzubringen sind: Pedal, Hauptwerk, Positiv, Récit expressif und Schwellwerk.
Vlnr: Großpedal, Rp, Kleinpedal, rechts übereinander HW und Récit, unter der Empore Sw.
Gelle?
Sonntäglicher Gruß,
Friedrich
Quiz 15 - Gasteig, München
Karsten
, Samstag, 08. Februar 2014, 15:11 (vor 4583 Tagen) @ Friedrich
Vlnr: Großpedal, Rp, Kleinpedal, rechts übereinander HW und Récit, unter der Empore Sw.
Gelle?
Hallo!
Ja ganz vergesse, ist natürlich richtig:
- Links das Pedal-Gehäuse mit der 16-8-Lade, der Pedal-Principal 16' ab C im Prospekt (dahinter stehend, auf einigen Bildern anhand der Pefeienenden zu erkennen die 32-16-Lade).
- rechts davon in der Brüstung das Positiv mit dem Praestant 8' ab C im Prospekt
- hinten dann das Gehäuse mit der Kleinpedallade (Im Prospekt der Hintersatz)
- darüber die Trompeteria (vom HW aus spielbar)
- über und rechts vom Spieltisch das gehäuse für das Hauptwerk, mit 16' Praestant im Prospekt
- darüber das Gehäuse für das Récit und
- unter der Empore das Schwellwerk, so dass dem Chor schön in die Ohren gepustet werden kann...
Gruß
Karsten
Quiz 16
Friedrich
, Sonntag, 02. Februar 2014, 12:17 (vor 4589 Tagen) @ Orlos
Da wir bei den Konzertsaalorgeln gelandet sind: Da gibt's auch noch die Klais in der Händel-Halle in Halle an der Saale. Da fiel die Entscheidung zum Orgeleinbau kurz vor knapp, deswegen sind Groß- und Kleinpedal, Hauptwerk, Oberwerk und Positiv (letztere beide schwellbar) ein bisschen tricky untergebracht. Wer weiß, wie?
Gruß,
Friedrich
Quiz 16
Karsten
, Dienstag, 04. Februar 2014, 13:15 (vor 4587 Tagen) @ Friedrich
Wer weiß, wie?
Es gbt drei Orgelkammern. Das Pedal links (Pedal, Kleinpedal) und rechts (32-Fuss-Lade) außen.
In der Mitte dicht gepackt von oben nach unten: Oberwerk im Schwellkasten, Schwellwerk, Hauptwerk (mit etwas auseinander geschobenen Laden.
Gruß
Karsten
Quiz 17
MichaelS
, Dülmen, Sonntag, 02. Februar 2014, 14:41 (vor 4589 Tagen) @ Orlos
Diese Dame hier kennen wir alle, Sie bekommt eine große Schwester demnächst. Aber wo steht da was? Ich bin ehrlich: ich weiß es selbst nicht und knobel schon lange immer mal wieder ...
Quiz 17
Friedrich
, Sonntag, 02. Februar 2014, 15:22 (vor 4589 Tagen) @ MichaelS
Diese Dame hier kennen wir alle, Sie bekommt eine große Schwester demnächst. Aber wo steht da was? Ich bin ehrlich: ich weiß es selbst nicht und knobel schon lange immer mal wieder ...
Schönes Beispiel!
Soweit ich weiß, geht das so: In der Mitte übereinander Kleinpedal (Hohlflöte im Prospekt), HW und OW, seitlich Großpedal; die Spanischen auf eigener, an die HW-Traktur gehängter Lade, wegen der Stimmbarkeit so tief angebracht.
Also im Grunde ein Orgelturm mit Bassflanken, wie Altenberg und viele andere Werkorgeln.
Gruß,
Friedrich
Quiz 18
orgelwilli
, Montag, 03. Februar 2014, 00:46 (vor 4589 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von orgelwilli, Montag, 03. Februar 2014, 00:50
![[image]](images/uploaded/2014020223461352eed8c52d24b.jpg)
Pédale, Grand-Orgue, Positif, Récit, Chamade
Quiz 18
Contrebasson 32'
, Wien, Dienstag, 04. Februar 2014, 13:05 (vor 4587 Tagen) @ orgelwilli
Das ist aber unfair, auf dem Foto sieht man gar nicht die ganze Orgel. ;-)
Quiz 17
MichaelS
, Dülmen, Mittwoch, 05. Februar 2014, 11:02 (vor 4586 Tagen) @ Friedrich
Ich war einfach nicht auf die Idee gekommen, dass man die spanischen Trompeten auf eine eigene Lade "stellen" kann. Dann isses eigentlich mehr als logisch ...
Muss aber verflixt eng sein in der Kiste, wenn nicht einmal ein Bourdon 16´ da hineinpasst.
Diese Dame hier kennen wir alle, Sie bekommt eine große Schwester demnächst. Aber wo steht da was? Ich bin ehrlich: ich weiß es selbst nicht und knobel schon lange immer mal wieder ...
Schönes Beispiel!Soweit ich weiß, geht das so: In der Mitte übereinander Kleinpedal (Hohlflöte im Prospekt), HW und OW, seitlich Großpedal; die Spanischen auf eigener, an die HW-Traktur gehängter Lade, wegen der Stimmbarkeit so tief angebracht.
Also im Grunde ein Orgelturm mit Bassflanken, wie Altenberg und viele andere Werkorgeln.
Gruß,
Friedrich
Quiz 19
Rochus Schmitz
, Münster, Dienstag, 04. Februar 2014, 15:33 (vor 4587 Tagen) @ Orlos
Quiz 19
Karsten
, Dienstag, 04. Februar 2014, 15:58 (vor 4587 Tagen) @ Rochus Schmitz
Tiefe Orgelkammer, ganz hinten die Pedalwindlade, davor die Positivlade und vorne Hauptwerk, jeweils durch einen Laufboden getrennt. Spielschrank seitlich unter den Windladen angebaut. ;)
Gruß
Karsten
Quiz 19
Rochus Schmitz
, Münster, Dienstag, 04. Februar 2014, 17:36 (vor 4587 Tagen) @ Karsten
Tiefe Orgelkammer, ganz hinten die Pedalwindlade, davor die Positivlade und vorne Hauptwerk, jeweils durch einen Laufboden getrennt. Spielschrank seitlich unter den Windladen angebaut. ;)
Wie heißt es im Märchen: Das hat dir der Teufel gesagt! Na ja gut - muß man beim Spielen eigentlich zwischen den Pfeifen hindurch auf den Altar schielen?
Quiz 19
Contrebasson 32'
, Wien, Mittwoch, 05. Februar 2014, 01:23 (vor 4587 Tagen) @ Rochus Schmitz
Tiefe Orgelkammer, ganz hinten die Pedalwindlade, davor die Positivlade und vorne Hauptwerk, jeweils durch einen Laufboden getrennt. Spielschrank seitlich unter den Windladen angebaut. ;)
Wie heißt es im Märchen: Das hat dir der Teufel gesagt! Na ja gut - muß man beim Spielen eigentlich zwischen den Pfeifen hindurch auf den Altar schielen?
Die Orgel war mal im alten Forum Thema. Damals, als Seifert noch seine Homepage aktualisierte.^^
Quiz 19
orgelquaeler, Mittwoch, 05. Februar 2014, 09:41 (vor 4586 Tagen) @ Contrebasson 32'
Wie heißt es im Märchen: Das hat dir der Teufel gesagt! Na ja gut - muß man beim Spielen eigentlich zwischen den Pfeifen hindurch auf den Altar schielen?
Wirklich schielen kann der Organist hier in Lahnstein.
Nachdem ich mal in Merdingen gespielt habe, bin ich bei der Lösung in Lahnstein erst recht skeptisch.
LG
OQ
Quiz 20 - Klais, Oberursel
Karsten
, Dienstag, 04. Februar 2014, 16:08 (vor 4587 Tagen) @ Orlos
Hallo!
Wie sieht's denn mit dieser Orgel aus? Teilweise recht einfach.
Unterzubringen sind: OW, HW, SW, BW und Ped.
Gruß
Karsten
Quiz 20 - Klais, Oberursel
Solcena
, Dienstag, 04. Februar 2014, 16:49 (vor 4587 Tagen) @ Karsten
bearbeitet von Solcena, Dienstag, 29. Juli 2014, 21:22
So ein schönes Instrument für einen Nebenamtler. Krass!
Und das noch nicht einmal in der Hauptkirche der Stadt. Hochtaunuskreis halt :-)
Quiz 20 - Klais, Oberursel
Friedrich
, Dienstag, 04. Februar 2014, 17:44 (vor 4587 Tagen) @ Karsten
Wie sieht's denn mit dieser Orgel aus? Teilweise recht einfach.
Unterzubringen sind: OW, HW, SW, BW und Ped.
Weil bisher noch niemand geantwortet hat:
Das ist ein Modell, das Klais öfter mal benutzt hat, glaube ich. Der Trick ist die durchängige Zweistöckigkeit im oberen Teil. Links steht unten das SW (und klingt zwischen den Pfeifenfüßen hindurch), oben das Pedal. Rechts oben das Oberwerk, drunter das HW. Das Brustwerk sieht man ja.
Ja, das ist ganz schön viel Orgel für so einen Aufbau. Ich habe keine Ahnung, wie tief das Gehäuse ist -- hoffentlich hat alles samt Stimmer genug Platz!
Gruß,
Friedrich
Quiz 20 - Klais, Oberursel
Orlos
, Dienstag, 04. Februar 2014, 18:14 (vor 4587 Tagen) @ Friedrich
Meine Erfahrung mit vielen Klais-Orgeln dieser Epoche ist, dass sie in der Regel ziemlich gut zugänglich sind. Da hat man lieber auf ein paar Register verzichtet. Das wurde mir auch von Leuten berichtet, die im ganzen Land zum Stimmen herumfahren.
Bei anderen Firmen geht es deutlich enger zu, ich erinnere mich zum Beispiel an manche Woehl-Orgel, wo die Pfeifen zum Teil wenig Platz zum Klingen haben.
Quiz 21
stein
, Samstag, 08. Februar 2014, 20:46 (vor 4583 Tagen) @ Orlos
Das alles steht in der Chororgel
http://www.flickr.com/photos/louk/7471068190/sizes/o/in/photolist-cocbhw-cocbqm-bhkVcF-...
COMPOSITION:
GRAND ORGUE (61 notes)
Bourdon 16'
Bourdon 8'
Flûte douce 4'
Flûte harmonique 8'
Salicional 8'
Principal 16'
Montre 8'
Prestant 4'
Doublette 2'
Fourniture IV rgs
Cymbale IV rgs
Cornet III rgs
Bombarde 16'
Trompette 8'
Clairon 4'
POSITIF EXPRESSIF (61notes).
Bourdon 8'
Flûte creuse 8'
Dulciane 8'
Principal 8'
Principal 4'
Bourdon 4'
Quarte de Nasard 2'
Nasard 2' 2/3
Tierce 1' 3/5
Larigot 1' 1/3
Piccolo 1'
Plein jeu IVrgs
Cymbale III rgs
Trompette 8'
Cromorne 8'
RECIT EXPRESSIF (61 notes)
Quintaton 16'
Cor de nuit 8'
Flûte traversière 8'
Viole de gambe 8'
Voix céleste 8'
Diapason 8'
Diapason 4'
Flûte octaviante 4'
Octavin harmonique2'
Fourniture V rgs
Cornet V rgs
Bombarde 16'
Trompette harmonique 8'
Clairon harmonique 4'
Basson hautbois 8'
Voix humaine 8'
Chamade 8' (ajoutée en 1985) Chamade 4' (ajoutée en 1985)
PEDALE (32 notes)
Bourdon 32' *
Flûte 16' °
Bourdon 16'*
Flûte 8' °
Bourdon 8'
* Principal 8' -
Flûte 4' °
Principal 4' -
Principal 2' -
Mixture III rgs
Quinte 10 2/3' **
Quinte 5 1/3' **
Contre Bombarde 32'
Bombarde 16' °°
Basson 16' --
Trompette 8' °°
Basson 8' --
Clairon 4' °°
Chamade 8' (emprunt REC) Chamade 4' (emprunt REC)
Quiz 21
perotin, Samstag, 08. Februar 2014, 21:44 (vor 4583 Tagen) @ stein
Das alles steht in der Chororgel
... in, neben und über der Orgel - wie auch hier zu sehen ist.
Und wer die Kirche von hinten betritt, muss die rund 60 Register möglicherweise erst mal suchen. Jedenfalls
hier (drittes Bild von oben)
Echt heiß :-)
Quiz 22 - Rieger, Dom Essen
Karsten
, Dienstag, 11. Februar 2014, 09:03 (vor 4580 Tagen) @ Orlos
Hallo!
Ebenfalls etwas schwierig, weil von Außen gar kein Werkaufbau erkennbar ist, dennoch interessant: Wie sieht es mit diesem inneren Orgellayout aus?
Unterzubringen sind: Ped, HW, Pos (SW) und SW.
Gruß
Karsten
Quiz 22 - Rieger, Dom Essen
Friedrich
, Dienstag, 11. Februar 2014, 09:37 (vor 4580 Tagen) @ Karsten
bearbeitet von Friedrich, Dienstag, 11. Februar 2014, 10:32
Ebenfalls etwas schwierig, weil von Außen gar kein Werkaufbau erkennbar ist, dennoch interessant: Wie sieht es mit diesem inneren Orgellayout aus? Unterzubringen sind: Ped, HW, Pos (SW) und SW.
Das hatte ich schon die ganze Zeit befürchtet, dass die kommt ... Keine Ahnung.
Vermutung: Schwellpositiv überm Spieltisch, Hauptwerk links daneben; zum Chorraum hin eine Pedallade, die ich mit Prinzipalchor und zumindest der 8'-Zunge besetzt hätte, eher mit Fagott 16' und Trompeten 8' und 4'; vielleicht erhöht dahinter der große Schwellkasten mit Jalousien nach Süden und Westen, drumherum Bälge und Großpedal (Untersatz, Subbass, Gedackt, Bombarde).
Wäre auch möglich, dass das HW zum Chorraum hin spielt. Dagegen sprechen allerdings die vielen schlechten Erfahrungen mit solchen Aufstellungen im Angelsächsischen und die Bauhöhe, die für Pedalregister dort einfach günstiger ist. Das HW hat schließlich nur ein einziges Register, das volle 16'-Bauhöhe braucht, und das passt gut in den Emporenprospekt. Dann könnten unter der Lade z. B. Bälge untergebracht sein, und im Turmraum wäre etwas mehr Platz für SW und die dicken Pedalregister.
Vielleicht kann der Domorganist ja bei der Aufklärung helfen.
Viele Grüße,
Friedrich
Quiz 23 Paderborn, Dom
Rochus Schmitz
, Münster, Dienstag, 11. Februar 2014, 18:06 (vor 4580 Tagen) @ Friedrich
Das hatte ich schon die ganze Zeit befürchtet, dass die kommt ...
Aber da hattest du nicht mit dieser schönen Chororgel gerechnet. Unterzubringen sind 53 Register auf HW, SW, Pos und P
Quiz 22 - Rieger, Dom Essen
friedemannw
, Gießen, Dienstag, 11. Februar 2014, 19:57 (vor 4580 Tagen) @ Karsten
Ganz einfach :)
Wenn man vor den Spieltisch steht:
- POS, HW und SW auf einer Höhe
- ganz links, wo keine Prospektpfeifen stehen, ist das Positiv (auf Sturz)
- über dem Spieltisch auf der vollen Breite das HW
- hinter dem HW das SW an der Wand
- rechts, fast auf Fußbodenniveau, das Pedal mit Prospektpfeifen neben dem Spieltisch und zum Chor hin
- 32' liegt unter dem SW
- diverse große Pfeifen aus Pedal und HW auf den Dächern der Schwellwerke gekröpft & liegend verteilt :)
Quiz 24
friedemannw
, Gießen, Dienstag, 11. Februar 2014, 20:21 (vor 4580 Tagen) @ Orlos
Noch was modernes:
Jena, St. Johannes Baptist, Bernhard Kutter 2008, III/28
Es gibt: HW, SW, Solo (schwellbar) und Pedal
![[image]](images/uploaded/2014021119172752fa774795b8b.jpg)
Quiz 24
Karsten
, Dienstag, 11. Februar 2014, 20:40 (vor 4580 Tagen) @ friedemannw
Noch was modernes:
Jena, St. Johannes Baptist, Bernhard Kutter 2008, III/28Es gibt: HW, SW, Solo (schwellbar) und Pedal
Mein Rateversuch:
Pedalwerk ganz hinten,
davor im Bereich des Spielschranks das Hauptwerk,
rechts davon die beiden Schwellkästen des Solo und SW.
Interessantes Konzept im Übrigen.
Gruß
Karsten
Quiz 24
Orlos
, Dienstag, 11. Februar 2014, 22:06 (vor 4580 Tagen) @ Karsten
Man muss diese Orgel von innen gesehen haben! Wegen elektrischer Traktur ist da vieles möglich. Man findet erstaunlich viele Laden.
Die Steigerung davon ist die Skinner-Orgel in Ingelheim. Allerdings ist dort so viel Platz, dass man bequem durchgehen kann. In Jena ist es enger. Aber die Orgel klingt trotzdem gut. (Mein ausführlicher Bericht über die Orgel hier im Forum ist leider verschwunden, weil das Archiv nicht bis zum Spätsommer reicht.)