Lübeck, Teil 2......

Wolfgang Gourgé @, Freitag, 29. November 2013, 19:13 (vor 4653 Tagen)

.....nach dem Besuch in St. Marien und "Aufwärm-Kaffee" hatten wir gerade noch genug Zeit für den Dom; Aegidien- und Jakobikirche bleiben für den nächsten Besuch.

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(der Pferdemarkt mit der Aegidienkirche im Hintergrund)

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(der Dom am Ende der Parade)

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Unbeabsichtigt hatten wir einen sehr guten Zeitpunkt erwischt: die tief im Westen stehende Sonne schien durch das Quinte-Fenster im Westen...

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Leider läßt sich der Eindruck, den dessen Farbmosaik vermittelt, wenn die Sonne direkt hindurchscheint, in der Tiefe des Raums kaum fotografisch festhalten - die Kontraste sind einfach zu hoch (entweder "saufen" die dunkleren Teile des Doms ab, oder das Fenster ist überbelichtet). Die Qualität des Quinte-Fensters aber ist unübersehbar. Und damit stellt sich erneut die Frage: sollte man wirklich vor dieses Fenster die Kopie der 1942 zerstörten Schnitger-Orgel stellen? Allerdings weiß ich nicht, ob es seit dem Symposium (2009?) konkret Neues gibt....

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Das Triumphkreuz von.....

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...Bernd Notke, dahinter der Lettner mit der astronomischen Uhr...

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(südliches Seitenschiff, Blick zum Ostchor...)

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(sieh' an, eine Uwe Röhl-LP! Röhl, Domorganist und "Vater" der Marcussen-Orgel, Gründungsrektor der Lübecker Musikhochschule; in den 1980er Jahren wirkte er auch in verschiedenen Orgel-Filmen des NDR, dessen Hauptabteilungsleiter er war, mit.....).

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Hinter dem Lettner die italienische Orgel, die sich....

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...hier hören läßt, gespielt von dem ehemaligen St. Pöltener Domorganisten Franz Danksagmüller, der jetzt Professor an der Lübecker Musikhochschule ist und auf youtube einen eigenen Kanal mit noch mehr Aufnahmen dieses Instruments hat (klingt übrigens erstaunlich voluminös....). Dabei übrigens auch dieser Clip mit Choralimprovisationen an der Marcussen-Orgel....

Es blieb noch etwas Zeit.....

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.....um den durch eine Glaswand vom Dom abgeteilten Ostchor zu durchstreifen.....

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...kurz vor der Schließung um 16.00 Uhr: noch ein Blick zurück...

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....machten wir noch einen kurzen Abstecher in die neogotische katholische Propsteikirche direkt vor dem Dom....

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(im Hintergrund die Marienkirche)

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....wo noch an der Gedenkstätte für die Lübecker Märtyrer gearbeitet wird...

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....zurück durch die Altstadt....

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(Rathaus)

....zu Niederegger.....

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To be continued - spätestens im Mai nächsten Jahres....

Lübeck, Teil 2......

Christoph @, Freitag, 29. November 2013, 21:21 (vor 4653 Tagen) @ Wolfgang Gourgé

Die Qualität des Quinte-Fensters aber ist unübersehbar. Und damit stellt sich erneut die Frage: sollte man wirklich vor dieses Fenster die Kopie der 1942 zerstörten Schnitger-Orgel stellen? Allerdings weiß ich nicht, ob es seit dem Symposium (2009?) konkret Neues gibt....


Habe unlängst dies hier im Netz gefunden und war ganz überrascht, weil ich dachte, die Sache wäre vom Tisch:
http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/118500

Lübeck, Teil 2......

Wolfgang Gourgé @, Freitag, 29. November 2013, 22:45 (vor 4653 Tagen) @ Christoph

Die Qualität des Quinte-Fensters aber ist unübersehbar. Und damit stellt sich erneut die Frage: sollte man wirklich vor dieses Fenster die Kopie der 1942 zerstörten Schnitger-Orgel stellen? Allerdings weiß ich nicht, ob es seit dem Symposium (2009?) konkret Neues gibt....


Habe unlängst dies hier im Netz gefunden und war ganz überrascht, weil ich dachte, die Sache wäre vom Tisch:
http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/118500

...Danke für den Hinweis; über Wikipedia (Artikel "Musikhochschule Lübeck") stieß ich auf diese Meldung des epd.

Gruß,
Wolfgang

Lübeck, Teil 2......

Daniel, Samstag, 30. November 2013, 12:25 (vor 4652 Tagen) @ Christoph

Ideal ist die Plazierung vor dem großen Glasfenster nicht.

An der Skizze lässt sich nicht genau erkennen, wie groß der Abstand zwischen Orgel und Fenster ist. Von der Weite sieht man vom Fenster nur noch das untere Drittel und etwas zwischen Hauptgehäuse und Pedaltürmen, so dass wenigstens noch etwas Licht durchkommt. Falls der Abstand von Orgel zu Fenster 10 m oder mehr besteht, kann man wenigstens von unter dem Rückpositiv stehend das ganze Fenster sehen. Immerhin gut finde ich es, das Gehäuse hell zu gestalten.

Grundsätzlich finde ich es aber aus architektonischen und Licht-Effekt-Gründen nicht gut, große Fenster „zuzubauen“.

Hat man beim Bau des neuen Fensters noch nicht mit einer späteren Orgel gerechnet?

Lübeck, Teil 2......

Karsten @, Samstag, 30. November 2013, 12:34 (vor 4652 Tagen) @ Daniel

Ideal ist die Plazierung vor dem großen Glasfenster nicht.

An der Skizze lässt sich nicht genau erkennen, wie groß der Abstand zwischen Orgel und Fenster ist. Von der Weite sieht man vom Fenster nur noch das untere Drittel und etwas zwischen Hauptgehäuse und Pedaltürmen, so dass wenigstens noch etwas Licht durchkommt. Falls der Abstand von Orgel zu Fenster 10 m oder mehr besteht, kann man wenigstens von unter dem Rückpositiv stehend das ganze Fenster sehen. Immerhin gut finde ich es, das Gehäuse hell zu gestalten.

Grundsätzlich finde ich es aber aus architektonischen und Licht-Effekt-Gründen nicht gut, große Fenster „zuzubauen“.

Hallo!

Die Skizze ist Teil einer Bildergalerie, die mehrere Preisträger-Entwürfe zeigt. Beim Durchklicken findet man auch technische Zeichnungen. Man erkennt, dass alle Entwürfe versuchen, die Orgel möglichst noch vorne zu ziehen und den Raum unter und hinter der Orgel möglichst frei zu lassen. Angedeutete Blickwinkel auf das Fenster zeigen, dass man sich da durchaus Gedanken machte (oder machen sollte). So kann das Fenster zumindest aus der Nähe einigermaßen wirken.

Gruß
Karsten

Lübeck, Teil 2......

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Samstag, 30. November 2013, 16:47 (vor 4652 Tagen) @ Karsten

Das Projekt kocht auf kleiner Flamme, aber es kocht.
Hab ich aus erster Hand.
Im Dom ist eine andere der großen Lübecker Stiftungen stärker vertreten, mal sehen...

Jedenfalls wird in dieser Stadt nicht erst ewig um Centbeträge gebettelt, da tritt man meist schon mit halben oder ganzen Zusagen von Teilfinanzierungen nach außen. Mal schauen! Und trotz der inzwischen notwendigen Zusammenarbeit der Kantoreien/Kirchengemeinden bleibt ja immer noch ein gewisser Wettkampfsaspekt, der für die Orgelwelt nur glücklich sein kann.

Ja, die Frage des Westfensters war immer der wundeste Punkt des Schnitger-Projektes (einige sprechen ja lieber von einer Hantelmann-Orgel, aber vom ganzen Entwurf her ist es wohl A.S., wenn H. auch die meiste Arbeit ausgeführt haben wird).
Vielleicht wird man zuvor noch mal ein 1:1-Modell wagen.

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