Abschied Meisner

ThomasMP @, Sonntag, 09. März 2014, 12:09 (vor 4559 Tagen)

In der vom Erzbistum veröffentlichen Gästeliste steht u.a. auch Dr. Franz-Peter Tebartz van Elst, Bischof von Limburg.
Was will man uns damit sagen...?

Abschied Meisner

Orlos @, Sonntag, 09. März 2014, 13:07 (vor 4559 Tagen) @ ThomasMP
bearbeitet von Orlos, Sonntag, 09. März 2014, 13:39

Er ist immer noch Bischof von Limburg. Er wird bei uns auch noch im Hochgebet erwähnt. Allerdings gab es heute keinen Hirtenbrief, weil der "Hirte" eben "beurlaubt" ist.
Es wäre auch schlauer, den jetzigen Leiter des Bistums, den Generalvikar, der direkt Rom unterstellt ist, zur Vollversammlung der Bischöfe zu schicken, aber das lässt das Statut wohl nicht zu, weil er eben kein Bischof ist, obwohl er alle Kompetenzen erhalten hat, inkl. der Errichtung von Pfarreien. Der ganze Zustand ist wohl noch nie so da gewesen. Witzigerweise funktioniert es in unserem Bistum gerade erstaunlich gut.

(Beim großen Gottesdienst in Rom war TvE Gast des neuen Kardinals Müllers, zusammen mit Ex-Bischof Mixa.)

Im Ablauf des Gottesdienstes: Drei Teile aus der Vierne-Messe, Duruflé und zum Auszug "Orgel". Mal sehen, ob das eine Improvisation über ein Thema wird, das mit dem Kardinal im Zusammenhang steht. Es wird ja nicht "So ein Tag, so wunderschön wie heute" sein.

Abschied Meisner

elsenp @, Sonntag, 09. März 2014, 13:53 (vor 4559 Tagen) @ Orlos

Im Ablauf des Gottesdienstes: Drei Teile aus der Vierne-Messe, Duruflé und zum Auszug "Orgel". Mal sehen, ob das eine Improvisation über ein Thema wird, das mit dem Kardinal im Zusammenhang steht. Es wird ja nicht "So ein Tag, so wunderschön wie heute" sein.

Oh, genau das wünschen sich aber ganz viele Katholiken im Erzbistum Köln...

Gruß
Peter

Abschied Meisner

nokuhn, Sonntag, 09. März 2014, 17:29 (vor 4559 Tagen) @ elsenp

Es gibt auch welche, die Herrn Meisner gerne behalten hätten.

Gruß nokuhn

Abschied Meisner

Contrebasson 32' @, Wien, Sonntag, 09. März 2014, 17:47 (vor 4559 Tagen) @ ThomasMP

TvE war jedenfalls trotz Zusage nicht da, siehe hier.

Abschied Meisner

fluteceleste @, Sonntag, 09. März 2014, 18:04 (vor 4559 Tagen) @ Orlos

Was sind denn die "Western Trumpets" im Ablaufplan ? wohl eher Westend Trumpets ?
:-)

Abschied Meisner

ThomasMP @, Sonntag, 09. März 2014, 18:09 (vor 4559 Tagen) @ Orlos

"Es wird ja nicht "So ein Tag, so wunderschön wie heute" sein."
Nee, war eine Bönig-Standardimpro, nichts besonderes aber laut

Abschied Meisner

Karsten @, Sonntag, 09. März 2014, 18:19 (vor 4559 Tagen) @ fluteceleste

Was sind denn die "Western Trumpets" im Ablaufplan ? wohl eher Westend Trumpets ?
:-)

Die "Westlichen Trompeten" - was passt daran nicht?

Abschied Meisner

MAT @, Sonntag, 09. März 2014, 19:36 (vor 4559 Tagen) @ ThomasMP

So wie der regelmäßige Lärm aus NdP?

--
Gruß
MAT

Abschied Meisner

Orlos @, Sonntag, 09. März 2014, 19:55 (vor 4559 Tagen) @ MAT

Vielleicht sollten wir es konzilianter als "heiligen Lärm" bezeichnen. So formulierte es letzthin ein Konzertbesucher und es war überhaupt nicht abwertend gemeint, er freute sich geradezu darauf.
Wir können uns heute gar nicht mehr vorstellen, wie gewaltig eine Orgel vor 200 Jahren auf die Zeitgenossen gewirkt haben muss, die doch im täglichen Leben nicht mit so lauten (und andauernden) Geräuschen konfrontiert sind, wie wir heute.

Abschied Meisner

ThomasMP @, Montag, 10. März 2014, 00:35 (vor 4559 Tagen) @ Orlos

Nein, es sollte nicht abwertend klingen. Zudem war die Geräuschkulisse im mehr als voll besetzten Dom doch schon gewaltig. Da mußte man erst mal gegen anspielen. So sehr ich Prof. Bönig auch als Literatuspieler schätze, so wenig kann ich mit seinen Improvisationen anfangen. Er mag ja seinen Personalstil pflegen, doch kommen mir häufig die Impros irgendwie "unorganisiert" und konzeptlos vor, als wüßte er (Bönig) zu Beginn nicht wo die Reise hingehen soll

Abschied Meisner

Karsten @, Montag, 10. März 2014, 00:40 (vor 4559 Tagen) @ ThomasMP

Nein, es sollte nicht abwertend klingen. Zudem war die Geräuschkulisse im mehr als voll besetzten Dom doch schon gewaltig. Da mußte man erst mal gegen anspielen. So sehr ich Prof. Bönig auch als Literatuspieler schätze, so wenig kann ich mit seinen Improvisationen anfangen. Er mag ja seinen Personalstil pflegen, doch kommen mir häufig die Impros irgendwie "unorganisiert" und konzeptlos vor, als wüßte er (Bönig) zu Beginn nicht wo die Reise hingehen soll

"Der Weg ist das Ziel" (Konfuzius) ;)

Abschied Meisner

ThomasMP @, Montag, 10. März 2014, 00:58 (vor 4559 Tagen) @ Karsten

Ja sicher, man weiß nie wo die Reise letztlich endet, aber wohin sie gehen sollte, das müßte einem schon klar sein

Impro Bönig, war: Abschied Meisner

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Montag, 10. März 2014, 12:21 (vor 4558 Tagen) @ ThomasMP

Hallo,

wenn ich weiß, was ich spielen will, habe ich bereits komponiert und brauche nicht mehr improvisieren.

Gruß Clemens Schäfer

--
Piano heißt nicht schwach sondern leise, Forte nicht laut sondern kräftig (Artur Rubinstein)

Impro Bönig, war: Abschied Meisner

ThomasMP @, Montag, 10. März 2014, 12:37 (vor 4558 Tagen) @ Clemens Schäfer

Da kann man sicher verschiedener Auffassung sein. Ich denke da beispielsweise an die Konzept-Improvisationen von Hans Dieter Möller

Abschied Meisner

Dorforganist, Montag, 10. März 2014, 13:06 (vor 4558 Tagen) @ MAT

Auweia,

sei bloß vorsichtig, sonst kriegst Du auch von Orgelwilli einen so hochqualifizierten "Aufstrich" wie ich...

Abschied Meisner

MAT @, Montag, 10. März 2014, 15:33 (vor 4558 Tagen) @ Dorforganist

;-)

--
Gruß
MAT

Impro Bönig, war: Abschied Meisner

Florian-L @, Dienstag, 11. März 2014, 08:47 (vor 4557 Tagen) @ Clemens Schäfer

Hallo,

wenn ich weiß, was ich spielen will, habe ich bereits komponiert und brauche nicht mehr improvisieren.

Auch wenn man vor der Improvisation ein Konzept erstellt (Sonatenhauptsatzform, Fuge, Passacaglia,...) bleiben immer noch so viele Unwägbarkeiten und Entscheidungen, die innerhalb von Sekundenbruchteilen zu treffen sind, dass man meiner Meinung nicht von Komponieren sprechen kann, denn einer Komposition liegt zudem üblicherweise ein Notentext zugrunde.
Mit reiner Aleatorik ist das Publikum eher selten zu erreichen.

Gruß, Florian

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