Prospektgestaltung bei Neubauten
Klick-O, Freitag, 30. Dezember 2016, 22:45 (vor 3529 Tagen)
Wenn ich die Gestaltung des Prospektes bei vielen aktuellen Neubauten sehe, dann muss ich an die Schmähbegriffe in der Literatur denken, die vor Jahrzehnten so etwas "Gartenzaunprospekte" und "Pfeifenwald" nannte. Dazu sind in manchen Fällen Pfeifen in nur ganz begrenzter Zahl oder nur teilweise sichtbar, als wolle man sie verbergen. Man wird darin sogar an Elektria erinnert, denen man trotz Lautsprechern zu einer Pfeifenoptik verhelfen wollte.
Nun, ich finde keinen Gefallen an dieser Gestaltung. Die auf Titelbild und Rückseite der aktuellen Ausgabe von Ars Organi gezeigten Instrumente fallen darunter, wie auch mehrere Konzertsäle der letzten Zeit.
Positiv fällt mir allerdings auf, dass es auch - selten!! - Neubauten ohne die jetzt ewigen Rundlabien gibt. Labienformen- auch ein Thema!
Wie gefallen Euch die Prospekte der zeitgenössischen Orgeln?
Prospektgestaltung bei Neubauten
hardy
, Freitag, 30. Dezember 2016, 23:44 (vor 3529 Tagen) @ Klick-O
Mir gefallen sichtbare Gehäuse viel besser als wenn man quasi nur Pfeifen sieht. An der "neuen" Domorgel in Hildesheim z. B. kann ich mich, wenigstens an den Fotos, wenig erfreuen. Bei etwas anderer Beleuchtung als der roten finde ich die Orgel von Radio France (Titelseite Ars Organi) noch einigermaßen. Orgel mit Gehäuse: Dann sollten die Gehäuse natürlich auch in Bezug zum Raum stehen. Sehr gelungen wie im dortigen Thread schon gesagt finde ich den Entwurf für die Marienkirche in Lübeck.
Prospektgestaltung bei Neubauten
Seraphonium, Samstag, 31. Dezember 2016, 12:22 (vor 3529 Tagen) @ hardy
Das ist auch wieder eine Geschmacksfrage. Sensationell finde ich zum Beispiel den Prospekt der Kaps-Orgel aus Dachau. (Das Foto habe ich der HP der Orgelbaufirma entliehen)
![[image]](images/uploaded/20161231111745586793d9d2048.jpg)
Auch wenn diese Orgel, genau wie die von dir angesprochene Orgel in Hildesheim,
als "Nazi-Prospekt" verschrien wurde, was ich übrigens total unter der Gürtellinie finde.
Mir gefallen beide Prospekte und beide habe ich bereits "live" im Raum erlebt.
Speyer dagegen finde ich dagegen nicht so toll, dort ist mir zuviel Unruhe im Prospekt.
Irgendwo in Dortmund habe ich mal eine Orgel gesehen welche die Bezeichnung "Gartenzaunprospekt" wirklich verdient hat. Dort sind alle Pfeifen über eine Wahnsinnsbreite gleich lang und haben einen gleichmäßigen Labiumverlauf.
Ich komme gerade nicht auf den Namen der Kirche.
Prospektgestaltung bei Neubauten
Kleinorgelspieler, Samstag, 31. Dezember 2016, 13:41 (vor 3529 Tagen) @ Seraphonium
Sind bei der Kaps-Orgel alle Prospektpfeifen klingen? Da wären dann ja auch arg kleine Pfeifen mit Megafüßen dabei...
Prospektgestaltung bei Neubauten
Karsten
, Samstag, 31. Dezember 2016, 14:15 (vor 3529 Tagen) @ Kleinorgelspieler
bearbeitet von Karsten, Samstag, 31. Dezember 2016, 14:26
Sind bei der Kaps-Orgel alle Prospektpfeifen klingen? Da wären dann ja auch arg kleine Pfeifen mit Megafüßen dabei...
Hallo!
Im aktuellen AO-Heft (IV/2016) ist ein Orgelportrait. Dort liest man von 159 Prospektpfeifen, die aus den Registern Principal 8', Soloflöte 8', Octave 4 (HW) und der Principalreihe 16' und 8' (Pedal) stammen.
Auf youtube findet sich ein sehr schöner FIlm über die Entstehung der Orgel. Dort sieht man, dass insbesondere die diagonalverlaufenden Pfeifengruppen teilweise wohl defintiv stumm sind:
https://youtu.be/-sdNOSJGTOA?t=917
Gruß
Karsten
Prospektgestaltung bei Neubauten
FranzS., Sonntag, 01. Januar 2017, 01:39 (vor 3528 Tagen) @ Kleinorgelspieler
Sind bei der Kaps-Orgel alle Prospektpfeifen klingen? Da wären dann ja auch arg kleine Pfeifen mit Megafüßen dabei...
Hallo,
ich war in der Orgel drin und nur ein paar ganz kleine Prospektpfeifen sind blind. Fast alle sind klingend. Es ist übrigens eine sehr schöne Orgel geworden!
VG Franz
Prospektgestaltung bei Neubauten
Marco Ellmer, Samstag, 31. Dezember 2016, 16:47 (vor 3529 Tagen) @ Seraphonium
Das klingt verdächtig nach dieser Orgel:
![[image]](images/uploaded/201612311545565867d2b44a328.jpg)
Entnommen dem Buch "Orgeln! Orgeln!" von Göttert & Isenberg
Den Kommentar dazu hätte man sich meiner Meinung nach allerdings schenken können...
Prospektgestaltung bei Neubauten
Kleinorgelspieler, Samstag, 31. Dezember 2016, 20:10 (vor 3528 Tagen) @ Marco Ellmer
Man möge mich Kunstbanause nennen, aber im "richtigen" Raum gefällt mir sowas. Sicherlich nicht in einwr hochbarocken Kirche, aber zumindest zu dem sichtbaren Deckenausschnitt könnte der Prospekt passen.
Prospektgestaltung bei Neubauten
Wolfgang Gourgé
, Sonntag, 01. Januar 2017, 01:42 (vor 3528 Tagen) @ Marco Ellmer
Das klingt verdächtig nach dieser Orgel:
Entnommen dem Buch "Orgeln! Orgeln!" von Göttert & Isenberg
Den Kommentar dazu hätte man sich meiner Meinung nach allerdings schenken können...
....ich frage mich, ob man nicht in wenigen Jahrzehnten ähnliche Kommentare über Loccum und Hildesheim/Dom lesen wird.....
Wobei ich davon ausgehe, daß die Orgelbaufirma - deren Ruf nach wie vor tadellos ist - in beiden Fällen Architektenentwürfe umsetzen mußte.
Gruß,
Wolfgang
Prospektgestaltung bei Neubauten
stein
, Sonntag, 01. Januar 2017, 09:27 (vor 3528 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Das klingt verdächtig nach dieser Orgel:
Entnommen dem Buch "Orgeln! Orgeln!" von Göttert & Isenberg
Den Kommentar dazu hätte man sich meiner Meinung nach allerdings schenken können...
....ich frage mich, ob man nicht in wenigen Jahrzehnten ähnliche Kommentare über Loccum und Hildesheim/Dom lesen wird.....Wobei ich davon ausgehe, daß die Orgelbaufirma - deren Ruf nach wie vor tadellos ist - in beiden Fällen Architektenentwürfe umsetzen mußte.
Gruß,
Wolfgang
Etwas abgerundet hat diese Zeit auch schöneres hervorgebracht.
https://www.flickr.com/photos/pierremarteau/16735850425/in/dateposted/
https://www.flickr.com/photos/pierremarteau/28938725546/in/dateposted/
Gartenzäune von anno Tabak... Prospektgestaltung bei Neubauten
untersatz32, Sonntag, 01. Januar 2017, 14:31 (vor 3528 Tagen) @ Marco Ellmer
bearbeitet von untersatz32, Sonntag, 01. Januar 2017, 14:47
Uiuiui, DAS ist wirklich meeegahart!!!!!!
Da bin ich als "Dienstorgel" mit dem Entwurf von 1939 noch gut bedient; mich stören eigentlich nur rechts und links die Pseudo-Attrappenfelder.
Der Entwurf stammt - soviel ich weiss - von einem lokalen Amriswiler Architekten der damaligen Zeit, P. Büchel (oder so), welcher auch die Kirche entwarf.
Das Rund-Fenster war übrigens einige Jahrzehnte mal (aus pseudoklimatischen Gründen, die jedoch heute keine Rolle mehr spielen) "zu" - mit Gipsplatten...
Man hat - Gottseidank - bei der Kirchenrenovation von 2003/4 die Fensteröffnung wieder sichtbar gemacht.
Von "unten" wirkt es fast "klein"; oben sieht man, dass es eigentlich riesig ist, wahnsinnig breit und der Holzprincipal 16' steht komplett in den Aussenfeldern.
Innen ist dermassen viel grosszügiger Platz, dass die neue Bombarde 32' 2012 bequem - mit halber Länge aber wahnsinnig weiten Mensuren - auf der rechten Seite hinter dem 16' Holz-Principal vor dem Schwellwerk Platz finden konnte. Man kann drin immernoch Samba tanzen... :-)
Hier noch vom Altar aus.
Grüsse TH
PS: Besonders apart aber allerdings die beiden Notausgangsschilder, die gemäss kantonalen und eidgenössischen Bauvorschriften dort angebracht werden mussten (darunter sind die Türen)...
Ich konnte gerade noch unterbinden, dass die Dinger auch noch leuchten :-)))))))))))
Prospektgestaltung bei Neubauten
jrbecker
, Dienstag, 03. Januar 2017, 22:15 (vor 3525 Tagen) @ Marco Ellmer
Nun, eine ein solches Muster aufgreifende aktuelle Gestaltung wurde doch kürzlich mit einem Preis ausgezeichnet:
![[image]](http://www.voceumana.de/wp-content/uploads/2016/10/HfK-galerie-11.jpg)
Obiges Foto habe ich mir erlaubt, von der Website des Orgelbauers zu verlinken. In der neuen Ausgabe von Organ ist ein kurzer Bericht, in dem es heißt es aus der Begründung der Jury: "Die Gestaltung dieser Saalorgel überzeugte die Jury sofort. Der sparsame Einsatz an Materialien und deren sensible Verarbeitung lassen eine Ästhetik entstehen, die fasziniert und beeindruckt. Ungewöhnlich ist der [verrostete, s. Bild unten rechts auf S. 8] Eisenrahmen, der die hintere Pfeifenreihe fasst. Im Kontrast dazu hat der Orgelbauer auf eine Rahmung des Prospekts verzichtet, der durch die horizontale Linienführung der Labien akzentuiert wird. Dei Komplexe Aufgabe, eine Saalorgel optisch, funktional und auch akustisch optimal aufzustellen, ist Andreas J. Schiegnitz hier in vorbildlicher Weise gelungen." (zitiert aus Organ 4/2016, S. 8)
Hatten wir diese Prospektgestaltung hier im Forum schon einmal erwähnt? - Ich glaube nicht.
Hier gibt es eine Reihe weiterer Bilder und Infos.
LG
Jörg
Prospektgestaltung bei Neubauten
ThoFi, Samstag, 07. Januar 2017, 20:04 (vor 3521 Tagen) @ Seraphonium
Hier ein krasser Gegensatz zu Mariä Himmelfahrt Dachau. Ich denke, da spart man beim Prospekt ordentlich Geld. Von der Site Orgelbau Schulte (Blog).
Thomas
Prospektgestaltung bei Neubauten
stein
, Samstag, 07. Januar 2017, 20:48 (vor 3521 Tagen) @ ThoFi
Hier ein krasser Gegensatz zu Mariä Himmelfahrt Dachau. Ich denke, da spart man beim Prospekt ordentlich Geld.
So etwas haben viele halb so hoch im Garten stehn.
Schlimm! Das man bei der grösse an Orgel eine kurzlebigere elektrische Traktur baut, zeigt die Kurzsichtigkeit. Das Instrument scheint auf wenige Jahrzehnte veranschlagt zu sein.
In den 70gern gab es in der Westerwald-Region einen Orgelbauer Klein aus Obersteinebach. Dieser baute immer elektrische Trakturen mit quasi Freipfeifenprospekten. Diese Dinger klangen gräuselig. Schulte scheint mir eigentlich ein seriöser Orgelbauer zu sein, dass er sich auf so etwas einlässt?
Prospektgestaltung bei Neubauten
oHo, Samstag, 07. Januar 2017, 21:02 (vor 3521 Tagen) @ stein
Hier ein krasser Gegensatz zu Mariä Himmelfahrt Dachau. Ich denke, da spart man beim Prospekt ordentlich Geld.
So etwas haben viele halb so hoch im Garten stehn.
Schlimm! Das man bei der grösse an Orgel eine kurzlebigere elektrische Traktur baut, zeigt die Kurzsichtigkeit. Das Instrument scheint auf wenige Jahrzehnte veranschlagt zu sein.
In den 70gern gab es in der Westerwald-Region einen Orgelbauer Klein aus Obersteinebach. Dieser baute immer elektrische Trakturen mit quasi Freipfeifenprospekten. Diese Dinger klangen gräuselig. Schulte scheint mir eigentlich ein seriöser Orgelbauer zu sein, dass er sich auf so etwas einlässt?
Wer sagt denn, daß das neue Instrument gräuselig klingen könnte, nur weil die Traktur elektrisch ist?
Und wer sagt, daß eine elektrische Traktur kurzlebig ist? Die meisten Trakturen, deren Verkabelung nicht gerade mit dem brüchigen PVC der 1970er ummantelt ist, sind - wenn ordentlich verlegt und vielleicht nach heutigen Brandschtzaspekten zusätzlich abgesichert - mit den Originalmagneten - auch aus den 20er Jahren - betriebssicher und nach lange haltbar.
Ich denke, daß hier musikalische Wünsche (SB- und Superkoppeln, evtl. Transmissionen, u.dergl. mehr) auch ein Argument sein könnten, eine elektrische Traktor zu wählen. - Oder z.B. die spätere Zusammenschaltung mit einer weiteren Orgel im Raum, oder, oder oder...
Aufgrund einer Technologie oder eines Materials eine Orgel zu verurteilen, würde mit nicht primär in den Sinn kommen - etwas anderes wäre eine schlachte Ausführung - aber das gilt um so mehr bei mechanischen Instrumenten, bei denen eine Nachbesserung nicht selten einem (Teil-)Neubau nahekommt)..
meint, unvoreingenommen grüßend,
Oliver
Prospektgestaltung bei Neubauten
stein
, Samstag, 07. Januar 2017, 21:35 (vor 3521 Tagen) @ oHo
Wer sagt denn, daß das neue Instrument gräuselig klingen könnte, nur weil die Traktur elektrisch ist?
Und wer sagt, daß eine elektrische Traktur kurzlebig ist? Die meisten Trakturen, deren Verkabelung nicht gerade mit dem brüchigen PVC der 1970er ummantelt ist, sind - wenn ordentlich verlegt und vielleicht nach heutigen Brandschtzaspekten zusätzlich abgesichert - mit den Originalmagneten - auch aus den 20er Jahren - betriebssicher und nach lange haltbar.
Die Orgel wird sicherlich schön klingen, würde aber spieltechnisch durch eine mechanische Traktur gewinnen. Der Elktriktrik bleibt anfälliger. Oder man baut die Technik von 1920 ein und sichert sie zusätzlich ab, dann könnten 100 Jahre dabei herausspringen.
Die Orgelkiste wirkt, als wenn man etwas verstecken oder beseitigen müsste.
Könnte auch eine Absperrung zu einer Gefahrenzone dienen. Sieht sehr provisorisch aus.
Prospektgestaltung bei Neubauten
Karsten
, Samstag, 07. Januar 2017, 20:53 (vor 3521 Tagen) @ ThoFi
Hier ein krasser Gegensatz zu Mariä Himmelfahrt Dachau. Ich denke, da spart man beim Prospekt ordentlich Geld. Von der Site Orgelbau Schulte (Blog).
Bevor hier weiter ins Blaue fantasiert und die Seriosität der Orgelbaufirma in Frage gestellt wird, einige weitere Infos:
http://blog.orgelbau-schulte.de/projekte/eine-schulte-orgel-mit-englischem-akzent-a-sch...
Gruß
Karsten
Prospektgestaltung bei Neubauten
hardy
, Samstag, 07. Januar 2017, 21:04 (vor 3521 Tagen) @ Karsten
Ich meinte meinen Kommentar zum Auftragspolster sehr positiv. Außerdem finde ich es angenehm, die Blogs von Oliver Schulte zu lesen.
Und zur Kurzlebigkeit der el. Traktur - es werden doch bestimmt die Auftraggeber darauf hingewiesen, daß die alle paar Jahrzehnte auf den neuesten Stand gebracht werden muß. Und z. B. auch die großen Konzertsaalorgeln der Elbphilharmonie, in Dortmund und in der Uni Würzburg (alle Klais) sind rein elektrisch traktiert.
Prospektgestaltung bei Neubauten
Florian-L
, Sonntag, 08. Januar 2017, 09:47 (vor 3521 Tagen) @ hardy
Und zur Kurzlebigkeit der el. Traktur - es werden doch bestimmt die Auftraggeber darauf hingewiesen, daß die alle paar Jahrzehnte auf den neuesten Stand gebracht werden muß. Und z. B. auch die großen Konzertsaalorgeln der Elbphilharmonie, in Dortmund und in der Uni Würzburg (alle Klais) sind rein elektrisch traktiert.
Die Orgel der Elbphilharmonie besitzt auch einen Spieltisch mit mechanischer Spieltraktur.
Gruß, Florian
Prospektgestaltung bei Neubauten
Karsten
, Sonntag, 08. Januar 2017, 10:41 (vor 3521 Tagen) @ Florian-L
Und zur Kurzlebigkeit der el. Traktur - es werden doch bestimmt die Auftraggeber darauf hingewiesen, daß die alle paar Jahrzehnte auf den neuesten Stand gebracht werden muß. Und z. B. auch die großen Konzertsaalorgeln der Elbphilharmonie, in Dortmund und in der Uni Würzburg (alle Klais) sind rein elektrisch traktiert.
Die Orgel der Elbphilharmonie besitzt auch einen Spieltisch mit mechanischer Spieltraktur.
Hallo!
Vom angebauten Spieltisch sind lediglich 3 Abteilungen (Kleinpedal sowie die Abteilungen mit niedrigem Winddruck von Hauptwerk und Schwellwerk) mechanisch anspielbar.
Registertraktur ist sowieso elektrisch.
Steht so in der tollen Pressemappe der Elphilharmonie.
Gruß
Karsten
Prospektgestaltung bei Neubauten
stein
, Samstag, 07. Januar 2017, 21:11 (vor 3521 Tagen) @ Karsten
Das hat etwas safarihaftes. Bei der Verglasung des Hochaltars hat die Kirchengemeinde ähnliches Geschick bewiesen.
Bei der Orgelkiste scheinen wohl mehrere Köche den Brei zumindest diskutiert zu haben.
Mir tun da leider die Augen weh.
Dies ist kein Firmenlogo, sondern ein möglicher Gehäusentwurf für eine Casavantorgel, die zum Verkauf ansteht.
http://blog.orgelbau-schulte.de/wp-content/uploads/2015/06/studie.jpg
Bei vielen anderen Orgelbauer ist es nicht besser.
Prospektgestaltung bei Neubauten
kjz1, Sonntag, 08. Januar 2017, 14:45 (vor 3521 Tagen) @ stein
Das hat etwas safarihaftes. Bei der Verglasung des Hochaltars hat die Kirchengemeinde ähnliches Geschick bewiesen.
Leider heutzutage fast ein Muss. Hier in der Nähe habe ich von 3 Kirchen gelesen, wo aus solchen Altären Einzelfiguren herausgebrochen wurden. Solche Altäre ziehen Langfinger magisch an. Und die Idee mit dem Glas finde ich daher (leider) absolut notwendig und auch gelungen. Der Altar wird geschützt und ist trotzdem für die Gemeinde gut sichtbar.
Prospektgestaltung bei Neubauten
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Sonntag, 08. Januar 2017, 14:47 (vor 3521 Tagen) @ kjz1
Ach jetzt weiß ich, wo die bei "Bares für Rares" immer den ganzen katholischen Plunder herhaben ;-)
Prospektgestaltung bei Neubauten
MAT
, Sonntag, 08. Januar 2017, 15:12 (vor 3521 Tagen) @ Poupoulcorouse
Wenn die Predigt nix ist, haben die Katholen wenigstens noch ihren Plunder. Was haben die Evangelen? - Nix! ;-)
--
Gruß
MAT
Prospektgestaltung bei Neubauten
Friedrich
, Sonntag, 08. Januar 2017, 15:42 (vor 3521 Tagen) @ MAT
Wenn die Predigt nix ist, haben die Katholen wenigstens noch ihren Plunder. Was haben die Evangelen? - Nix! ;-)
Also, wenn Lutheraner wollen, können fast so viel Plunder haben, wie sie wollen. Zwar keinen Weihrauch und kein Wandlungsballett, aber sonst sehr viel.
Radkragen.
Stolen.
Prächtige Bauten.
Schöne Prinzipalstücke.
Gestaltete Antependien.
Komplette Messliturgie.
Gesungene Liturgie.
Gesungene Lesungen.
Ein- und Auszüge auf prächtigen und sinnvollen Routen.
Figural-, A-capella- und Instrumentalmusik.
Reichlich Orgelmusik zum Ein- und Auszug.
Bach.
Alles schon erlebt, auch alles zusammen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, das alles zu kennen und zu nutzen, eine einigermaßen geübte Gemeinde und gute Chemie zwischen allen Beteiligten, besonders zwischen Liturg und Kirchenmusiker.
Viele Grüße
Friedrich
Prospektgestaltung bei Neubauten
jrbecker
, Sonntag, 08. Januar 2017, 15:50 (vor 3521 Tagen) @ Friedrich
...
Schöne Prinzipalstücke.
...
... mit Vorliebe in 8' oder 16'-Länge ... ?!?
LG
Jörg
Prospektgestaltung bei Neubauten
Friedrich
, Sonntag, 08. Januar 2017, 16:05 (vor 3521 Tagen) @ jrbecker
Schöne Prinzipalstücke.
...
... mit Vorliebe in 8' oder 16'-Länge ... ?!?
Hauptsache schön!
![[image]](http://www.orgelsite.nl/kerken18/osnabruck1Y.jpg)
Prospektgestaltung bei Neubauten
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Sonntag, 08. Januar 2017, 16:20 (vor 3521 Tagen) @ MAT
Was haben die Evangelen? Immerhin keinen Plunder! ;-)
Manchmal, nicht immer. Aber immer seltener. Plunder ist wieder hoch in Mode.
Noch ein Grund mehr, warum wir den Urlaub in Ostfriesland immer so genießen.
Prospektgestaltung bei Neubauten
RinaL, Sonntag, 08. Januar 2017, 18:58 (vor 3520 Tagen) @ Poupoulcorouse
Manchmal, nicht immer. Aber immer seltener. Plunder ist wieder hoch in Mode.
Noch ein Grund mehr, warum wir den Urlaub in Ostfriesland immer so genießen.
Und schmecken tun Plunderstücke auch!
Prospektgestaltung bei Neubauten
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Sonntag, 08. Januar 2017, 19:12 (vor 3520 Tagen) @ RinaL
Die sind mir meistens zu schwer. Nur mit Äpfeln mag ich sie einigermaßen leiden.
Deshalb mag ich auch die Bauerndome im Alten Land so gerne ;-)
(Ich hab' meinen Beitrag auf die richtige Stelle verlegt. Ich hatte ihn vorher an der falschen Stelle gepostet.)
Prospektgestaltung bei Neubauten
chp
, Montag, 09. Januar 2017, 10:03 (vor 3520 Tagen) @ MAT
Hallo,
Wenn die Predigt nix ist, haben die Katholen wenigstens noch ihren Plunder. Was haben die Evangelen? - Nix! ;-)
hier im Nordosten (Mecklenburg) kann man die evangelischen Krich oft nur daran erkennen, dass es kein Becken/Gefäß mit Weihwasser gibt. Ansonsten gibt es sogar Opferkerzen, Sakramentshäuschen, Marienstatuen in Hülle und Fülle usw.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Doberaner_M%C3%BCnster#/media/File:Bad_Doberan,_M%C3%BCns...
https://de.wikipedia.org/wiki/Doberaner_M%C3%BCnster#/media/File:27_Marienleuchter.JPG
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
Prospektgestaltung bei Neubauten
ralf, Sonntag, 08. Januar 2017, 17:09 (vor 3521 Tagen) @ kjz1
Das hat etwas safarihaftes. Bei der Verglasung des Hochaltars hat die Kirchengemeinde ähnliches Geschick bewiesen.
Leider heutzutage fast ein Muss. Hier in der Nähe habe ich von 3 Kirchen gelesen, wo aus solchen Altären Einzelfiguren herausgebrochen wurden. Solche Altäre ziehen Langfinger magisch an. Und die Idee mit dem Glas finde ich daher (leider) absolut notwendig und auch gelungen. Der Altar wird geschützt und ist trotzdem für die Gemeinde gut sichtbar.
Die Glasabtrennung des mittelalterlichen Flügelaltars zum Chor hat ausschließlich konservatorische Gründe. Bei klimatischen Schwankungen platzen Teile der äußerst empfindlichen kostbaren Fassungen ab. Die Abtrennung wurde notwendig, um den dahinter liegenden Raum klimatisch konstant halten zu können.
Prospektgestaltung bei Neubauten
stein
, Sonntag, 08. Januar 2017, 19:16 (vor 3520 Tagen) @ ralf
Die Glasabtrennung des mittelalterlichen Flügelaltars zum Chor hat ausschließlich konservatorische Gründe. Bei klimatischen Schwankungen platzen Teile der äußerst empfindlichen kostbaren Fassungen ab. Die Abtrennung wurde notwendig, um den dahinter liegenden Raum klimatisch konstant halten zu können.
Ahh, habe ich später gelesen. Bleibt trotzdem ein hässlicher Kompromiss.
Bleibt halt nur die teure Alternative die ganze Kirche zu klimatisieren.
Den Altar ins Museum zu stecken fände ich auch schade.
Prospektgestaltung bei Neubauten
stein
, Sonntag, 08. Januar 2017, 19:08 (vor 3520 Tagen) @ kjz1
Leider heutzutage fast ein Muss. Hier in der Nähe habe ich von 3 Kirchen gelesen, wo aus solchen Altären Einzelfiguren herausgebrochen wurden. Solche Altäre ziehen Langfinger magisch an. Und die Idee mit dem Glas finde ich daher (leider) absolut notwendig und auch gelungen. Der Altar wird geschützt und ist trotzdem für die Gemeinde gut sichtbar.
Stimmt leider, daher haben die Marienstätter ihren Ursulaaltar mit Alarm gesichert.
Wenn man die Hinweisschilder ignoriert und in den Chor geht, gehts los.
Vermutlich auch viel billiger als die Glasfront in Dortmund.
http://img.fotocommunity.com/zisterzienserklosters-marienstatt-bei-hachenburg-63f10037-...
Prospektgestaltung bei Neubauten - Orgel DO St Petri
oliverschulte, Donnerstag, 19. Januar 2017, 21:33 (vor 3509 Tagen) @ ThoFi
Liebe Foris,
erst einmal einen schönen guten Abend zusammen. Ich gestehe, ich bin hier im Forum eher "Leser" als "Verfasser", aber ich würde aus gegebenem Anlass doch gerne ein paar Details über ein paar hier diskutierte Dinge sagen. Achtung: könnte länger werden. ;)
Erst einmal wirklich lieben Dank für den Einwurf von "stein", dass Schulte "eigentlich ein seriöser Orgelbauer" zu sein scheint. Ich fand das so charmant!
Tja, unsere Orgel in Dortmund. Bevor ich zur Orgel etwas sage, zuerst zur Kirche: die ev. Stadtkirche St. Petri steht natürlich im Schatten von Reinoldi, hat sich jedoch mit einem besonderen Profil in der Dortmunder Innenstadt etabliert (siehe stpetrido.de). Das Gebäude ist zwar im Kern neogotisch, wurde jedoch im 2.WK schwer beschädigt. Dachstuhl und sämtliches Interieur wurden zerstört. Heute bietet die Kirche trotz der alten Bausubstanz ein eher modernes Bild: helles Eicheparkett, keine (also gar keine) Einrichtungsgegenstände, flexible Bestuhlung. Blickfang ist natürlich das Altarretabel (Wikipedia Stichwort Goldenes Wunder) von 1521. In Petri wurde es allerdings erst Mitte der 1980er Jahre aufgestellt, also auch kein originärer Einrichtungsgegenstand, wenn man so will.
Die Glaswand ist übrigens zum klimatischen Schutz und nicht (primär) gegen Vandalismus.
Vor wenigen Jahren trat die ev. Stadtkirche und OSV Dr. Hans-Christian Tacke an uns heran mit der Maßgabe, für diesen Raum ein Instrument zu konzipieren.
Prämisse: es soll als modernes Objekt klar im Raum erkennbar sein, aber dem Altar optisch nicht das Wasser abgraben. Möglichst schlankes Spieltischdesign, fahrbar.
Und: ein begrenztes, knappes Budget. (Knapp im Sinne von: KNAPP!) Wie der Schulte so ist, erstellten wir ein Konzept unter Einbeziehung englischen Pfeifenwerks. Also diesmal keine englischen Laden und Bälge, sondern eigentlich ein kompletter Neubau, lediglich das Pfeifenwerk ist alt / englisch. (Deswegen eine "Schulte mit englischem Akzent")
Das Konzept war relativ schnell fertig, eine Orgel in England hatten wir in petto.
Die Prospektgestaltung benötigte allerdings viele, viele Monate, bis diese von allen Beteiligten abgesegnet wurde. Und ja: das Design stammt von mir. Ich hatte schon länger die Idee eines so gearteten Prospekts und konnte diese Idee hier realisieren. Nach vielen Entwurfsvorschlägen kehrte man am Schluss auf diese ursprüngliche Fassung wieder zurück, nicht zuletzt auf Grund des Votums der zuständigen Denkmalbehörde.
Ach ja... Prospektpfeifen, da war ja was. Dazu ist zu sagen, dass die englische Orgel, aus der wir das Pfeifenwerk rekrutiert hatten, auch keinen Prospekt, bzw. lediglich eine stumme Pfeifenwand besaß (die übrigens immer noch vor Ort ist und die Boxen dahinter verbirgt). Es gab auch keine Pfeifen, die für Prospektpfeifen optisch taugten. Also hatten wir die Wahl zwischen "wir setzen da irgendwie ein paar stumme Pfeifen in den Prospekt" oder ganz ohne.
Ich gestehe, ich befürwortete von Anfang an die Version ohne Prospektpfeifen. Warum, kommt später.
Material (Birke, grau gebeizt) und Formgebung sind angelehnt an die Steinstrukturen und Säulen der Kirche. Das wird sogar von vielen Besuchern erkannt.
Das für mich wirklich spannende an der Sache sind die vielfältigen Reaktionen der Menschen. Ich gebe zu: wenn ich vor Ort bin, stelle ich mich gerne mal daneben und lausche den Gesprächen. (What happens im Forum stays im Forum, hatte ich das richtig verstanden?)
Häufigste erste Reaktion ist (wie auch hier geschehen): "Was ist das denn?"
Das ist für mich ein spannender Moment! Die Menschen werden gepackt von diesem Ding da, sie gehen näher und merken recht schnell, dass das ja eine Orgel ist. (Man sieht durch die offenen Lamellen das Pfeifenwerk recht gut. Besser als auch allen Fotos. Deswegen auch meine Präferenz für "keine Prospektpfeifen".)
Dann geschieht etwas nach meinem Ermessen Wichtiges: die Menschen befassen sich wieder mit diesem Objekt Orgel, das für viele aus verschiedenen Gründen zwar mit großem Respekt, aber doch immer etwas befremdlich und mit großer Scheu aus der Ferne betrachtet wird.
"Ach... so kann eine Orgel auch aussehen?"
Damit ist bei Weitem nicht gesagt, dass sie dann automatisch gefällt. Wär ja auch langweilig. Es gibt viele, die mit der Gestaltung überhaupt nichts anfangen können. Ich wurde schon gefragt, "wann denn das Gerüst vor der Orgel wegkäme." Schmunzelnde Antwort meinerseits: "Das IST die Orgel." - "Oh..."
Glaubt's oder nicht: ich genieße auch die negativen Rückmeldungen. Lego-Orgel, Kartoffelkiste, 8Bit Design, PacMan-Orgel (das war übrigens interner Projektname). Mir war anfangs sehr klar, dass dieser Weg (jetzt wollte ich gerade sagen: kein leichter sei... aber ich will unter allen Umständen einen Xavier Naidoo-Ohrwurm vermeiden), sagen wir, auch mit viel negativen Rückmeldungen verbunden sein würde.
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht auf Krawall gebürstet bin, aber es gefällt mir, aus meiner bescheidenen Position auch mal gegen den Strom zu schwimmen und vielleicht den ein oder anderen Reiz (wo wir grade beim Strom sind) loszuschicken. Insofern habe ich überhaupt keine Probleme damit, wenn jemandem dieses Instrument optisch nicht gefällt. Offene, ehrliche Meinungen stehen hoch im Kurs bei mir.
Andererseits: dass ich nicht völlig falsch liege zeigen die vielen positiven Resonanzen. Sehr schön fand ich die Äußerung des Verantwortlichen des Denkmalbehörde nach der Weihe, dass dies ein "maßgebliches Beispiel zeitgenössischen Orgeldesigns" sei.
Ich selber würde es vielleicht nicht so hoch hängen, nichtsdestotrotz gibt es doch viele, viele schöne Rückmeldungen.
Für mich ist es wie bereits erwähnt noch mit das Wichtigste, dass sich die Menschen mit dem Instrument befassen. Sie werden neugierig, schauen hinein, sehen Pfeifen, sehen Bälge, Kanäle, Jalousien! Das (Wieder)Erwecken dieser latenten Faszination ist bitter nötig, um uns alle (KiMus und Orgelbauer) nicht vom Rest der Welt da draussen zu entfremden.
Gut, das sollte nicht um jeden Preis passieren. In diesem Fall ist das Design für diese Kirche und für keine andere.
Aber es muss uns auf einem authentischen und würdigen Weg gelingen, den Staub von dem Instrument zu pusten, das wir doch alle so lieben...
Oh, oh... ich entferne mich vielleicht gerade zu sehr. ;)
Um es auf den Punkt zu bringen: wir bauen Orgeln 2017. Das darf man unseren Instrumenten gerne ansehen. Meiner Meinung nach gibt es viele verpasste Chancen, neue Impulse zu schaffen. Man geht den Weg des geringsten Widerstandes.
Ob ich mit meiner Ansicht / mit unseren Entwürfen richtig liege, mögen andere entscheiden.
So, das war's aber jetzt von mir. Liebe Grüße, Ihr/Euer Oliver Schulte.
PS: Japp, unser 5-köpfiges Team ist momentan bis Ende 2020 ausgebucht. Wir hatten vor ca 8 Jahren eine äußerst heftige Krise zu überwinden, die unser Unternehmen fast zerrissen hätte. Da mache ich keinen Hehl draus und sage es jedem, der es hören will. Aber es hat sich gelohnt, sich da durch zu kämpfen.
Und bevor das hier zu sehr nach Werbung klingt: Schulte over and out.
Prospektgestaltung bei Neubauten - Orgel DO St Petri
B80C
, Donnerstag, 19. Januar 2017, 23:51 (vor 3509 Tagen) @ oliverschulte
Einfach mal herzlichen Dank für die interessanten Ausführungen! Immer wieder spannend, welche Gedanken hinter so einem Projekt stecken. Mit dem Prospekt kann ich mich gut anfreunden, er passt in meinen Augen wirklich zur Kirche und ist gerade richtig für die "Orgelecke". Bloß der Spieltisch trifft nicht ganz meinen Geschmack, da habe ich es lieber etwas massiver, solider. Klanglich übrigens ein schönes Instrument, ich war letztes Jahr mal direkt vor einer Englandreise im Freitagskonzert in St. Petri. Guter Einstieg für ein paar Tage auf der Insel!
Allendorf, war: Prospektgestaltung bei Neubauten - Orgel DO
fluteceleste
, Freitag, 20. Januar 2017, 09:03 (vor 3509 Tagen) @ oliverschulte
Hallo Oliver,
Auch von mir herzlichen Dank für die Ausführungen!
Im Bezug auf die "Queen an der Werra" würde mich die geplante Disposition interessieren. Bisher konnte ich nur die mutmaßlich ursprüngliche (ist sie das?) auftreiben, und eben was im Blog dazu steht.
"Opus Maximum: dem Bau der neuen Orgel für die evangelische St. Crucis-Kirche in Bad Sooden-Allendorf. Grundlage für das Instrument ist die 45 Register starke Walker-Orgel der Trinity Church in Cambridge. Nach unseren Arbeiten wird die neue Orgel 60 Register auf 3 Manualen haben. Hinzugefügt werden unter anderem eine neue tiefe Oktave für einen 32' (Holz) im Pedal, ein neuer 16' Diapason im Great und ein Hochdruckwerk mit Flöte, Zunge und Streicher 8'."
Unter den gesamt 60 Registern scheinen ja dann einige Transmissionen dabei..
Danke im voraus und viele Grüsse
Stefan
PS. Wir saßen übrigens mal bei der GdO Köln im Bus nebeneinander ;-))