Uraufführung besonderer Art
Moin moin,
wer vorgestern in der Mittagsandacht im großen Michel in Hamburg war, konnte ein Konzert ganz besonderer Art erleben. nachdem Carl Philipp Emanuel Bach ja alle anderen "Konkurrenten" durch seinen 300. Geburtstag an die Seite drängt, haben wohl die Wenigsten den 250. Todestag von Johann Mattheson auf der Rechnung - und Mattheson ist ja nicht gerade unbedeutend.
Dank Regionalkantor Norbert Hoppermann sang ein äußerst kurzfristig einberufener Projektchor. Organistin Kerstin Petersen begannn mit J.S.Bachs Sonatina aus der Kantate "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit". Nach einer Ansprache von Hauptpastor Alexander Röder dann zwei Mattheson-Chorstücke: "Lass mich an meinem End" und "Seligstes Wesen" (mit Norbert an der Truhenorgel und der Unterstützung von zwei Violinistinnen), nach dem Vaterunser Matthesons "De vulto illuminato" (Ps. 67, v.1).
Und das war eine Uraufführung! Orgelnachspiel ein Menuett von Mattheson.
Anschließend ging man in die Krypta, wo auf Matthesons Grabplatte einer seiner Kanons gesungen wurde.
Auf diesem Wege allen ein frohes Osterfest!
Andreas
Uraufführung besonderer Art
Ich hab von ihm noch nix gehört, wie ist seine Musik?
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Gruß
MAT
Uraufführung besonderer Art
Es gibt eine neue schöne und günstige Ausgabe der Cembalo-Suiten, die spiele ich sehr gerne. Auch die Sonaten für mehrere Blockflöten sind sehr nett anzuhören und relativ einfach zu spielen.
Das Weihnachtsoratorium kenne ich nur von der CD.
Uraufführung besonderer Art
Es gibt da noch seehr viel mehr.... ;-))