Neues aus Düsseldorf

Frank Berger @, Wassenberg, Sonntag, 04. November 2018, 17:19 (vor 2867 Tagen) @ SC1978
bearbeitet von Frank Berger, Sonntag, 04. November 2018, 20:39

Das :-) ist verständlich, trifft aber wohl nicht so ganz zu. Welche Überlegungen letztlich zum Verkauf der Orgel geführt haben, weiß ich nicht, man sollte aber das Umfeld berücksichtigen:
Die Franz-von-Sales-Kirche am nördlichen Rand von Wersten und an der Grenze zu Oberbilk ist eine von 6 Kirchen des Seelsorgebereichs Düsseldorfer Rheinbogen. Die Kirchen sind gut mit Orgeln ausgestattet:
Wersten, St. Mariä Rosenkranz, Klais, 1952, III + P / 39, restauriert 1997;
Wersten, St. Maria in den Benden, Klais, 1961, II + P / 15;
Wersten, St. Franz von Sales, die zum Verkauf stehende Ott, 1958, II + P / 11, angekauft und bei Umsetzung renoviert von Willi Peter 1999;
Himmelgeist, St. Nikolaus (romanische Kirche), Klais, 1938, II + P / 17, Instandsetzung 1995;
Holthausen, St. Josef, R. Seifert, 1965, III + P / 34, gereinigt von Stockmann 1999, Renovierung und Dispositionsänderung, teilweise Neuintonierung durch R. Seifert ist in Arbeit;
Itter, St. Hubertus (romanische Kirche), Weimbs, 2000, II + P / 15.

Im Seelsorgebereich sind 2 A-Kantoren tätig, deren Beschäftigungsumfang ich aber nicht kenne. Vor kurzem ist der früher für Wersten und Himmelgeist zuständige Rudolf von Gersum in Ruhestand gegangen. Für Holthausen und Itter war und ist Pamela König zuständig. Ich hatte die Befürchtigung, die Stelle von Rudolf von Gersum würde entsprechend dem allgemeinen Trend nicht wiederbesetzt. Die Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet, für Wersten ist jetzt Sven Dierke der Kantor. Inwieweit sich beide Kantoren die Pfarren aufteilen, weiß ich nicht, ich gehe aber davon aus, dass sie sich gegenseitig unterstützen.
Pamela König arbeitet zum Beispiel auch mit dem benachbarten Kantor Ulrich Karg (Benrath / Urdenbach) für gemeinsame Choraufführungen zusammen. Die traditionelle Kirchenmusik ist also gut aufgehoben und vertreten.

St. Franz von Sales (erbaut 1971) liegt in der Nähe mehrerer Schulen und ist von vornherein als Schul- und Jugendkirche konzipiert, die Bänke sind wie bei einem Hörsaal auf ansteigenden Stufen angeordnet. Die Ott- / Peter-Orgel stand ganz oben hinter der letzten Reihe. Sie hat also wohl nie eine große Bedeutung für die Gottesdienste gehabt.

Viele Grüße
Frank

Edit: wie bei einem Hörsaal auf ansteigenden Stufen angeordnet / gelöscht: - im Kreisbogen, hatte ich falsch in Erinnerung, Beweisfoto vom 21.04.2013 anbei.

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