Laukhuffs Vario-Setzer erlebt (Würzburg, Peterskirche)

stein @, Freitag, 05. Juli 2019, 13:44 (vor 2617 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Nachgedanke: wird man in 20 Jahren über die verwendete Computertechnik so lachen wie wir heute über Floppy Disks? Was ist die Halbwertzeit dieser Investition?


Wenn es funktioniert, muss man nicht lachen - der Würzburger Lochkartensetzer im Dom war recht lange in Gebrauch.

Gerne verweise ich auf die Schleifenzugmotoren von 1983 hier, die problemlos arbeiten, obwohl gerne auf Magnete getauscht wird und die Herstellung und Wartung aufgegeben wurde.

Aber ich unterstütze nachdrücklich, dass die Bedienung einfach sein muss und inspirieren, Spaß machen.

Hier gibt es den ACC-1859 Setzer, der seit 160 Jahren ununterbrochen im Einatz ist. Über seine Haltbarkeit habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Da auch die jüngeren Modelle wie der ACC-1862, ACC-1877 und ACC-1887 sehr ähnlich funktionieren, findet sich jeder Organist ohne grosse Einweisung zurecht. Schade, dass der ACC-1854 nicht weiter gebaut wurde. Dieser konnte den Bass und Diskant getrennt schalten. Zudem gab es oberhalb einen Tritt, der beide betätigte. Gerade kleinere Instrumente mit 10 und 12 Registern liessen sich da sportlich erweitern.


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