Buchstabenschiene
fluteceleste
, Freitag, 01. November 2019, 21:12 (vor 2502 Tagen)
bearbeitet von fluteceleste, Freitag, 01. November 2019, 21:24
Weiss jemand, wozu eine solche Buchstabenschiene dient?
![[image]](images/uploaded/201911012008095dbc90a94c625.jpg)
Gibt es in Sinzig und St Peter Köln. Scheint eine Bares-Spezialität zu sein.
Draufgekommen bin ich durch Frasers neueste Sendung (wie immer empfehlenswert!):
https://youtu.be/0IZmg5hF0N0
Erwähnt bzw. gezeigt wird dieses rätselhafte Feature bei ca. 18:40 min.
Buchstabenschiene
Reginhard
, Freitag, 01. November 2019, 21:44 (vor 2502 Tagen) @ fluteceleste
Irgendwo in meinem Hinterkopf ist da etwas, was mir sagt, es habe mit dem Abrufen von Kombis zu tun, mehr so eine Art Appel statt Kombis.
Buchstabenschiene
Karsten
, Freitag, 01. November 2019, 22:00 (vor 2502 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von Karsten, Freitag, 01. November 2019, 22:29
Weiss jemand, wozu eine solche Buchstabenschiene dient?
Hallo!
Das ist als Inspirationsquelle für Komposition und Improvisation gedacht. Buchstaben werden - nach welchem System auch immer - durch diese Buchstabenschiene bestimmten Tasten/Tönen zugeordnet, so dass man über Buchstabenfolgen oder Worte Tonfolgen finden und sie verwenden kann.
Gruß
Karsten
Buchstabenschiene
Nachthorn, Freitag, 01. November 2019, 22:59 (vor 2502 Tagen) @ Karsten
Weiss jemand, wozu eine solche Buchstabenschiene dient?
Hallo!Das ist als Inspirationsquelle für Komposition und Improvisation gedacht. Buchstaben werden - nach welchem System auch immer - durch diese Buchstabenschiene bestimmten Tasten/Tönen zugeordnet, so dass man über Buchstabenfolgen oder Worte Tonfolgen finden und sie verwenden kann.
Gruß
Karsten
Damit kann man dann die Bildzeitung auf der Orgel spielen.
Buchstabenschiene
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Samstag, 02. November 2019, 00:12 (vor 2502 Tagen) @ Nachthorn
Weiss jemand, wozu eine solche Buchstabenschiene dient?
Hallo!Das ist als Inspirationsquelle für Komposition und Improvisation gedacht. Buchstaben werden - nach welchem System auch immer - durch diese Buchstabenschiene bestimmten Tasten/Tönen zugeordnet, so dass man über Buchstabenfolgen oder Worte Tonfolgen finden und sie verwenden kann.
Gruß
Karsten
Damit kann man dann die Bildzeitung auf der Orgel spielen.
Mit z. B. FAZ, Welt oder Zeit fährt man besser, da ist mehr Text drin.
Buchstabenschiene
AndreasM
, Völklingen, Samstag, 02. November 2019, 11:57 (vor 2501 Tagen) @ Karsten
also eine Art "langage communicable"....ist ja fast schon historisch :)
Buchstabenschiene
Karsten
, Freitag, 08. November 2019, 13:36 (vor 2495 Tagen) @ AndreasM
also eine Art "langage communicable"....ist ja fast schon historisch :)
Ja, genau, aber flexibler, bzw. aleatorisch. Mir fiel zufällig die Walcker-Hausmitteilung Nr.43 (Mai 1992) in die Hände, in der Roger Pfau die Sinziger Walcker-Orgel umfassend beschreibt. Dort wird auh die Buchstabenschiene ausführlicher erläutert:
"Die "Buchstabenschiene" ist über dem 3. Manual angebracht. 61 Buchstaben korrespondieren mit ebensovielen Tasten; die am häufigsten vorkommenden Buchstaben in Wörtern (wie e, a, n, r) sind teils mehrfach in der Hauptspiellage, die selteneren in den Außenlagen Baß und Diskant verteilt. Zu Improvisationszwecken können Texte aleatorisch Anregungen zu Tonreihen und Klängen geben."
- Walcker-Hausmitteilung Nr.43 (Mai 1992), S. 14.
Gruß
Karsten
Buchstabenschiene
stein
, Samstag, 02. November 2019, 14:28 (vor 2501 Tagen) @ fluteceleste
Von Fraser sehr schön gemacht. Schade das der Hausorganist nicht auch so verrückt ist und diese Dinger regelmässig benutzt. Gerade in der Liturgie ergeben sich Möglichkeiten. Man muss nicht am ersten Tag den Fraser-Schinderassa machen, man kann sich aber geschickt rantasten. Ich meine die Orgel hat auch Winddrossel.
Bares als bekloppt zu bezeichnen, wie im Video geschehen, finde ich unglücklich formuliert. Trifft es irgendwo, könnte aber in den falschen Hals geraten. Ist sicher im Sinne einer gewissen Genialität gemeint.
Ich hatte Bares damals in Bonn getroffen. Er wurde damals skandalös von der Stelle in Sinzig gewippt. Was der Grund war, weiss ich nicht genau, kenne da nur Gerüchte. Er war damals am Ende. Das hatte er mir so gesagt. Seine Musik war immer angezweifelt. Optisch erschien er mit seinem Bart und seiner Figur auch nicht dem Geschmack der Massen zu gefallen. Es war Johannes Geffert, damals noch Kantor und Organist an der Kreuzkirche in Bonn, der ihm eine musikalische Heimat gab. Die Sinziger Orgelwochen wurden vorübergehend nach Bonn verlegt. Sein ausladendes Positiv von Walcker wurde in die Krypta geparkt. Bares gab Wahres für die Orgel in Sinzig. Die Chamaden waren elektrisch im Triforium angesteuert, die scheinen heute über der Orgel installiert zu sein. Ein richtiger Querkopf. Ich konnte ihn nie richtig verstehen, daher wundern mich die wirren Buchstabenfolgen nicht.
Rätsel Buchstabenschiene
stein
, Samstag, 02. November 2019, 14:36 (vor 2501 Tagen) @ stein
Das ist ein schönes Bild von Peter Bares. Wer ihn auf dem Bild entdeckt, darf im Papierhaufen nach der Lösung der Buchstabenfolge suchen. Tipp: Den Herren den man nach einigem Suchen entdeckt, ist ein Gemälde.
![[image]](images/uploaded/201911021333055dbd859116736.jpg)
Rätsel Buchstabenschiene
Nachthorn, Samstag, 02. November 2019, 16:43 (vor 2501 Tagen) @ stein
Und wer hängt an der Wand?
Rätsel Buchstabenschiene
friedemannw
, Gießen, Samstag, 02. November 2019, 21:28 (vor 2501 Tagen) @ Nachthorn
bearbeitet von friedemannw, Sonntag, 03. November 2019, 00:17
Und wer hängt an der Wand?
Was hängt an der Wand gibt jedem die Hand? Wer weiß es, wer weiß es?
https://www.youtube.com/watch?v=auNJbxRg1t4
Daran musste ich irgendwie denken :D
Rätsel Buchstabenschiene
Nachthorn, Samstag, 02. November 2019, 21:53 (vor 2501 Tagen) @ friedemannw
Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander.
Rätsel Buchstabenschiene
MAT
, Samstag, 02. November 2019, 22:14 (vor 2501 Tagen) @ Nachthorn
Schrieb ich doch.
--
Gruß
MAT
Rätsel Buchstabenschiene
Nachthorn, Samstag, 02. November 2019, 22:28 (vor 2501 Tagen) @ MAT
Dein Argument bezieht sich auf Bares und seinen aufgeräumten Arbeitsplatz. Mein Kommentar richtet sich an Helge Schneider. Die Ähnlichkeit der Aussage war Absicht.
Witz erklärt - Pointe kaputt.
Rätsel Buchstabenschiene
MAT
, Samstag, 02. November 2019, 23:14 (vor 2501 Tagen) @ Nachthorn
Aha, soso, naja...
--
Gruß
MAT
Rätsel Buchstabenschiene
Pulpetenoese, Sonntag, 03. November 2019, 08:52 (vor 2501 Tagen) @ stein
Charakterisierung und Typisierung stimmt vollkommen ! Ich habe ihn mal in dem Chaos besucht und war auch damals bei der Orgelweihe dabei. Gut, ICH habe ihn auch nicht verstanden, aber ich bin ja auch von der anderen Konfession . Habe von ihm auch die Vorgänger-Orgel vorgeführt bekommen . War ein illustrer Typ , den man weggemobbt hat.
Buchstabenschiene
Rolf
, Samstag, 02. November 2019, 15:03 (vor 2501 Tagen) @ stein
Die Trompeteria aus Sinzig hat Bares mitgenommen, da sie von ihm bezahlt wurde.
Die heutige Chamade in Sinzig wurde einige Jahre nach seinem Weggang ergänzt. Die Bares Trompeteria ist heute in St. Peter in Köln.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Contrebasson 32'
, Wien, Montag, 04. November 2019, 16:37 (vor 2499 Tagen) @ fluteceleste
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
jrbecker
, Montag, 04. November 2019, 16:45 (vor 2499 Tagen) @ Contrebasson 32'
Inzwischen hat auch Klais Informationen zur durch sie erfolgten Überholung online gestellt, siehe hier.
Die neuen Seitengehäuse sind wirklich sehr dezent.
Sehr schön die letzte Bildunterschrift: "Die Hauptwerksmixturen samt Mollterz. Da schlägt des Orgelbauers Herz höher – oder es rutscht ihm in die Hose…"
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Karsten
, Montag, 04. November 2019, 16:45 (vor 2499 Tagen) @ Contrebasson 32'
Inzwischen hat auch Klais Informationen zur durch sie erfolgten Überholung online gestellt, siehe hier.
Die neuen Seitengehäuse sind wirklich sehr dezent.
Danke. Und in einer Bildbeschreibung ist zu lesen: "...darunter die Buchstabenleiste, die eine Übersetzung beliebiger Texte in reproduzierbare Tonfolgen erlaubt"
Das dürfte dann definitiv geklärt sein.
Gruß
Karsten
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Montag, 04. November 2019, 17:06 (vor 2499 Tagen) @ Karsten
Inzwischen hat auch Klais Informationen zur durch sie erfolgten Überholung online gestellt, siehe hier.
Die neuen Seitengehäuse sind wirklich sehr dezent.
Danke. Und in einer Bildbeschreibung ist zu lesen: "...darunter die Buchstabenleiste, die eine Übersetzung beliebiger Texte in reproduzierbare Tonfolgen erlaubt"
Das dürfte dann definitiv geklärt sein.
Da hätte sich eine Schreibmaschinentastatur als Manualersatz besser geeignet. Manche erfahrene Chefsekretärin hätte Latry und Konsorten mit über 700 Anschlägen pro Minute an die Wand gespielt.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Montag, 04. November 2019, 17:10 (vor 2499 Tagen) @ stein
Da hätte sich eine Schreibmaschinentastatur als Manualersatz besser geeignet. Manche erfahrene Chefsekretärin hätte Latry und Konsorten mit über 700 Anschlägen pro Minute an die Wand gespielt.
Ich werde das Schreibmanual als Patent anmelden.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Nachthorn, Montag, 04. November 2019, 17:23 (vor 2499 Tagen) @ stein
Eine Schreibtastatur als Orgeltastatur, das klingt irre, aber auch total spannend.
Ist so etwas schon einmal gebaut worden?
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Dienstag, 05. November 2019, 08:47 (vor 2499 Tagen) @ Nachthorn
Eine Schreibtastatur als Orgeltastatur, das klingt irre, aber auch total spannend.
Ist so etwas schon einmal gebaut worden?
Ich hoffe noch nicht, aber ich hoffe bald.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
fluteceleste
, Mittwoch, 06. November 2019, 17:12 (vor 2497 Tagen) @ Nachthorn
Hier eine frühe Form der Buchstabenschiene:
![[image]](images/uploaded/201911061611355dc2f0b724f44.jpg)
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Montag, 04. November 2019, 17:01 (vor 2499 Tagen) @ Contrebasson 32'
Inzwischen hat auch Klais Informationen zur durch sie erfolgten Überholung online gestellt, siehe hier.
Die neuen Seitengehäuse sind wirklich sehr dezent.
Schön gemacht. In meiner Sturmzeit habe ich die Orgel gespielt. Sie hatte einen Tutti und einen Generaltuttiknopf. Letzter hatte auch das ganze Gerassel eingeschaltet, wie Xylophon permanent usw. Ein Heidengetöse. So von der Idee scheint sie mir auch heute noch immer etwas neues zu representieren. Kassel kommt da nicht so ganz mit. Deren 4teltontasten im 4. Manual wirken auch eher ewig prototypisch. Als einen Versuch muss man es zumindest honorieren, wobei die unbequeme Ereichbarkeit dieses Werkes sicher nicht zum regen Gebrauch und Ausprobieren einläd. Eher nach dem Motto, schaut, wir haben etwas Neues.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
kantor, Sonntag, 12. Juli 2020, 12:31 (vor 2249 Tagen) @ Contrebasson 32'
Hier ein historisches Tondokument:
https://youtu.be/ZBxiUDCX69M
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Sonntag, 12. Juli 2020, 13:47 (vor 2248 Tagen) @ kantor
Hier ein historisches Tondokument:
https://youtu.be/ZBxiUDCX69M
Danke, wirklich interessant, die Fernsehansagerin mit Augen zum verlieben, wie hiess sie noch? Die Chamaden und Bares war auch noch wahres. Der Einzug schon ein Kulturschock, warum auch nicht.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
otto krämer, Sonntag, 12. Juli 2020, 14:30 (vor 2248 Tagen) @ stein
Ganz am Anfang die junge Birgit Schrowange, zwischenzeitlich mal die Frau von Markus Lanz.
Die zweite Ansagerin machte die Drehscheibe im ZDF, muss ich eben googeln.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
otto krämer, Sonntag, 12. Juli 2020, 14:35 (vor 2248 Tagen) @ otto krämer
Da isse:
Elfie von Kalckreuth!
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Sonntag, 12. Juli 2020, 15:12 (vor 2248 Tagen) @ otto krämer
Da isse:
Elfie von Kalckreuth!
Genau, eine gute Zeit war das.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
otto krämer, Sonntag, 12. Juli 2020, 15:25 (vor 2248 Tagen) @ stein
Ansagerin, das gibt’s heute eigentlich nich mehr..
Ja, so entspannt war es damals, wunderbar.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Florian-L
, Montag, 13. Juli 2020, 08:14 (vor 2248 Tagen) @ otto krämer
Ansagerin, das gibt’s heute eigentlich nich mehr..
Ja, so entspannt war es damals, wunderbar.
"Und nun schalten wir um nach Sinzig."
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
kjz1, Sonntag, 12. Juli 2020, 14:55 (vor 2248 Tagen) @ stein
bearbeitet von kjz1, Sonntag, 12. Juli 2020, 15:10
Die Chamaden und Bares war auch noch wahres. Der Einzug schon ein Kulturschock, warum auch nicht.
Ja, die Improvisationen waren natürlich 'typisch Bares', so wie ich es auch von seinen Konzerten in Sinzig kannte. Einen Kulturschock sehe ich da nicht, bei seinen liturgischen Improvisationen wahrte Peter Bares Maß und Ziel. Da gibt es 'grellere' Neutöner. Vielleicht mit einer Tendenz zu 'etwas laut', aber das wusste Peter Bares selbst. Die Sinziger Orgel mit ihren Chamaden war (in der relativ kleinen) Sinziger Kirche schon eine wahre 'Krachmaschine'.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
MAT
, Sonntag, 12. Juli 2020, 19:08 (vor 2248 Tagen) @ kjz1
Für mich war und ist Weihnachten kein lautes Fest. Festlich ja, aber ein derartiger Krawall, für mich passt es nicht. Da bieten sich andere Feste an, z. B. Pfingsten.
--
Gruß
MAT
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
kjz1, Sonntag, 12. Juli 2020, 19:54 (vor 2248 Tagen) @ MAT
Das war aber halt 'typisch Peter Bares' und sein Personalstil. Noch dazu, wenn das Fernsehen aufzeichnet. Das mag einem nicht gefallen, aber Peter Bares ist ja auch angeeckt.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Sonntag, 12. Juli 2020, 20:48 (vor 2248 Tagen) @ kjz1
Das war aber halt 'typisch Peter Bares' und sein Personalstil. Noch dazu, wenn das Fernsehen aufzeichnet. Das mag einem nicht gefallen, aber Peter Bares ist ja auch angeeckt.
Man sollte meinen, heute sei alles liberaler und eher möglich, weit gefehlt. Das Wagnis mit Bares ist man 1984 eingegangen, damals gab es Entscheidungsträger und auch Zuhörer die dafür offen waren, wenn auch keine Mehrheiten, aber es gab welche. Heute ist jegliches Interesse zurückgegangen, dass immer häufiger Scheibenkleister produziert wird, ohne das es jemandem auffällt.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
kjz1, Montag, 13. Juli 2020, 15:51 (vor 2247 Tagen) @ stein
Peter Bares war auch ein 'Original', mit Ecken und Kanten, aber ein Original. Die Orgel war ja auf ihn hin maßgeschneidert und die Trompetaria (hat sicher damals etliche tausend D-Mark gekostet) hat er aus eigener Tasche finanziert, um seine Klangvorstellungen verwirklichen zu können. Er konnte der Orgel ja auch bisher ungehörte Klänge entlocken, darin war er ein Meister. Wo findet man heute noch so etwas? Ist da nicht eher heute alles zu 'brav und glattgebügelt'?
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
hintersatz, Sonntag, 12. Juli 2020, 21:39 (vor 2248 Tagen) @ kjz1
Das war aber halt 'typisch Peter Bares' und sein Personalstil. Noch dazu, wenn das Fernsehen aufzeichnet. Das mag einem nicht gefallen, aber Peter Bares ist ja auch angeeckt.
Upps, hallo und bitte um Entschuldigung, wenn ich schon wieder was sage, aber bei Bares hätte ich gerne Liedbegleitung gelernt, und vielleicht sogar bezahlt. Das ist Kunst.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Solcena
, Sonntag, 12. Juli 2020, 14:13 (vor 2248 Tagen) @ kantor
Danke für den Link, interessant!
Weihbischof Schwarz war wirklich sehr beliebt, ist vor anderthalb Jahren verstorben. Er wirkte auch lange Jahre in Bolivien (Partnerland der Diözese Trier).
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
untersatz32, Sonntag, 12. Juli 2020, 15:13 (vor 2248 Tagen) @ kantor
Interessanter Gottesdienst. Jaaa, der Leo Schwarz - war auch ein Guter!!!
Die ins Schiff ragenden Privat Trompeten sind schon eine Hausnummer für sich.
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
stein
, Sonntag, 12. Juli 2020, 15:19 (vor 2248 Tagen) @ untersatz32
Interessanter Gottesdienst. Jaaa, der Leo Schwarz - war auch ein Guter!!!
Die ins Schiff ragenden Privat Trompeten sind schon eine Hausnummer für sich.
Die hatten sogar einen eigenen Spieltisch im Triforium.
St. Peter, Sinzig: L.O. mit Peter Bares
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 12. Juli 2020, 21:39 (vor 2248 Tagen) @ kantor
Danke!
Ich erinnere einen TV-GD, wo es am Ende hieß (so bilde ich es mir ein): Und nun improvisert Peter Bares noch über den Choral "Es sungen drei Engel".... War das evtl. im Anschluss an diese Übertragung? (Weil noch etwas Zeit bis urbi et orbi war)?
Würde mich interessieren. Das hat mich Teenager damals irgendwie beeindruckt.
Den hier verlinkten GD habe ich jetzt nicht durchgehört, aber was ich sagen kann:
Die Gemeindebegleitung von P. B. ist grottig. Damit meine ich nicht die Harmonisierung, sondern alles auf der Zeitachse. Das würde man heute auch einem prominenten Musiker/Organisten nicht mehr so nachsehen.
St. Peter, Sinzig: L.O. mit Peter Bares
hintersatz, Sonntag, 12. Juli 2020, 21:44 (vor 2248 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
:-) Die Zeitachse ordnet sich dem Liturgen unter.
St. Peter, Sinzig: L.O. mit Peter Bares
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Dienstag, 14. Juli 2020, 00:37 (vor 2247 Tagen) @ hintersatz
:-) Die Zeitachse ordnet sich dem Liturgen unter.
Ja, der mitunter bedauerliche katholische Gemeindegesang wird oft von einer schlecht singenden, in 9 von 10 Fällen körperlich unterspannten, unter den 9 aber in 7 Fällen trotzdem laut singenden - man will ja erkennbar "für die Kirchenmusik" sein - Einzelstimme per Mikrophon dominiert, und das ist tatsächlich oft der Pfarrer.
Schon mal erlebt, dass Wolfgang Seifen (wo wir ihn gerade besonders im Blick haben) einen Auftakt verlängert, um auf die Gemeinde zu warten? Oder im 4/4-Takt die Halbe UND die folgender Viertelpause verkürzt, weil die Gemeinde ja körperlich zu faul ist, die längeren Töne auszuführen, und diese darin vom mikrophonierten Pfarrer noch bestätigt wird, bzw. werden würde, wenn Seifen ihn ließe?
Nein, weil Seifen schon früher und jetzt sowieso dem Klerus "auf Augenhöhe" begegnete. Mindestens. Und für die Flachpfeifen darunter hatte er, soweit ich das mitgekriegt habe, wenig Verständnis und vor allem keine Furcht vor ihnen, und schon gar nicht an der Orgelbank.
@Hintersatz: Zur Bares-Harmonisierung sag ich nix, da müsste ich den GD länger durchhören, bin aber im Urlaub. Aber sein Agieren im Bereich Metrum und Artikulation ist grottig. Das bedauere ich insofern, weil ich seine außergewöhnlichen Klänge und Positionen schätze.
Ich bedaure auch, dass z. B. Lingualpfeife trotz seines gesunden Selbstvertrauens in vielen Videos das Prinzip der "Kupplungsphase" mit unterstützt, also, dass sich in den ersten zwei, drei, vier Noten eines Liedes Gemeinde und Orgel aneinander gewöhnen, Kompromisse aushandeln, wobei bei den entstehenden Vereinbarungen sich gerne auch auf Traditionen ("so haben wir uns letztes Mal doch auch arrangiert, wissen Sie noch? Das Lange nicht zu lang, das hohe nicht zu hoch, so schön mittel halt...") bezogen wird.
Ich könnte mich noch mehr aufregen, als hier erkennbar wird....
St. Peter, Sinzig: L.O. mit Peter Bares
MAT
, Dienstag, 14. Juli 2020, 07:29 (vor 2247 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Ich empfehle da Lasea und weniger Videos dieser L.-Pfeife gucken.
--
Gruß
MAT
St. Peter, Sinzig: L.O. mit Peter Bares
fluteceleste
, Montag, 13. Juli 2020, 12:18 (vor 2248 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Den hier verlinkten GD habe ich jetzt nicht durchgehört, aber was ich sagen kann:
Die Gemeindebegleitung von P. B. ist grottig. Damit meine ich nicht die Harmonisierung, sondern alles auf der Zeitachse. Das würde man heute auch einem prominenten Musiker/Organisten nicht mehr so nachsehen.
Und schon sind wir wieder bei Seifen, der gezeigt hat, wie man optimal begleitet. Ist aber auch angesichts des derzeitigen Zustands von Notre Dame kein Problem, wenn alle Theeads zwichenzeitlich wo anders landen *g*
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Heiko
, Sonntag, 12. Juli 2020, 22:59 (vor 2248 Tagen) @ kantor
Danke für's Teilen. Tolles Zeitdokument, auch wenn oder gerade weil die musikalische Sprache zwischen Spieldosengeklingel und Krawall sicherlich weder heute noch damals jede(n) anspricht.
Grüße
St. Peter, Sinzig; war: Buchstabenschiene
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Montag, 13. Juli 2020, 12:33 (vor 2248 Tagen) @ Heiko
Stimmt schon.
Dafür finde ich heute vieles kreuzbrav, einfältig bis verschnarcht.
Auch die schlichten, fast schon "öko" wirkenden groben Messgewänder aus der Zeit haben was. Heute wären sie ja fast noch "notwendiger" als damals, aber verstauben in den Sakristeischränken. So ändern sich die Zeiten.