....und noch eine "Kemperin" weniger.....
Hätte man schon vor 20 Jahren die Initiative ergriffen, hätte man heute, wo inzwischen der Orgeltourismus zu einer festen Größe an der Niederelbe geworden ist, schon einen anspruchsvollen Neubau (wobei in diesem Gehäuse ja eine Rekonstruktion der Schnitger-Orgel naheläge). Warum so spät? Die Kemper-Orgel war auch schon vor 20 Jahren Schrott (sie war es wohl schon mit ihrer Fertigstellung...); ich hörte sie mal und spielte sie kurz - eine Katastrophe.
Gruß,
Wolfgang
Ja, dieses Kemper-Opus wird man kaum vermissen. Ich war auch nur ein, zwei Mal da, die einzige sensorische Erinnerung sind einerseits schwergängige und doch auch wackelige Registerzüge.
Die Vorgängerorgel - wie beschrieben, ebenfalls nicht nachhaltig - wurde in Neuenfelde vom langjährigen Pastor immer als Beispiel genommen, denn ein vergleichbares Projekt war auch für Neuenfelde angedacht. Leicht ironisch bemerkte er dann stets, dass die Estebrügger nun schon das Nachfolgeinstrument hätten und mit ihm auch nicht glücklich werden. Da in Neuenfelde nicht Weitsicht, sondern Geldmangel entschied, schloss er die Anekdote mit "Gott kann auch durch Armut segnen!" (Was auch für viele Orte/Kirchen der DDR gilt...)
34.000 EUR für ein digitales Instrument halte ich aber für überzahlt, sooo groß ist die Kirche auch wieder nicht.
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Wolfgang Gourgé,
29.12.2013, 20:30
- ....und noch eine "Kemperin" weniger..... -
Karl-Bernhardin Kropf,
29.12.2013, 21:00
- ....und noch eine "Kemperin" weniger..... - MAT, 30.12.2013, 10:19
- ....und noch eine "Kemperin" weniger..... -
Karl-Bernhardin Kropf,
29.12.2013, 21:00