Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

elias.orgel, Freitag, 08. März 2024, 06:02 (vor 909 Tagen)
bearbeitet von elias.orgel, Freitag, 08. März 2024, 07:14

ganz abgesehen davon könnte MIDI von der Datengeschwindigkeit her, (für meine Ideen)
etwas zu langsam sein (ca. 1 ms (millisekunde) pro DatenSatz = 1000 Befehle pro Sekunde - aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden MEnde ;-)


Dann Mach mal bitte Butter bei die Fische :-) - was schwebt dir vor, was es noch nicht gibt?

NB: Ich habe mal spasseshalber meinen Laptop mit GrandOrgue (eigentlich ein Orgelsampler als opensource-Alternative zu Hauptwerk) an meine Orgel gegangen. 15-20 Minuten spaeter hatte die Orgel sowohl Melodie- als auch Basskoppel….

Hallo Gast,

wieso habe ich das gute Gefühl, dass Du ein richtiger "Brummbass" bist ?
und - wo hast Du denn gesteckt als ich Dich "gebraucht" hätte ?

zB bei der Einweihung der großen Audi-Max-Orgel in Bo (Klais 1998), wo mich die anwesenden Orgelbauer am liebsten auf offener Bühne gesteinigt hätten, als ich es gewagt habe zu fragen, ob denn der elektrische Spieltisch MIDI-fähig sei...

1. - GrandOrgue an eine Orgel hängen:
ich hatte bereits im Sakralorgelforum beschrieben/darauf hingewiesen, dass es ohne große Probleme (kostet lediglich ein USB-MIDI-Adapter) möglich ist, mittels zB GrandOrgue die standard OktavKoppeln sowie Melodie und Basskoppel, bei jedem (midifähigen) Instrument/Spieltisch "nachzubilden", freut mich, dass Du das ausprobiert hast !!!

GrandOrgue zusammen mit einer PfeifenOrgel, erscheint mir aber total abwegig - wer macht denn sowas?
(kleine Orgel Oespel )

2. - Butter bei die Fische:
ich bin seit 1991 als Kirchenmusiker in Dortmund Marten an der ImmanuelKirche
und war dort wesentlich verantwortlich für die Planung und Konzeption der DO (Benedikt 1997, III/P 103Reg) die ist natürlich (fast) voll MIDI-fähig...

Als der Spieltisch der großen (jetzt nicht mehr vorhandenen) Walcker-Orgel in der Hauptkirche (St Reinoldi) erneuert und mit GlasfaserAnschluss (leider kein Inet ;-) ausgestattet wurde, haben mir die Orgelbauer von Schuke zwar scherzhaft angeboten ein Kabel bis zu mir in die Wohnung zu legen - aber MIDI? nein, das ginge nicht...
- ja, ich war tatsächlich (offiziell angestellter) Organist an Reinoli !!! und
- nein, ich war natürlich nicht (einer) der "Hauptorganist" - Jakobi, Müller, Drengk
- aber, immerhin durfte ich mal, nach dem wahren Satz "ich bin Organist an der Hauptkirche von Dortmund", am alten (ich finde immer noch 1000mal schöneren) Zentralspieltisch vom Freiburger Münster "mit den Orgeln" spielen ;-)

daher hoffe ich wirklich inständig, dass Herr Drengk ein Einsehen mit meiner Not hat und
erstens - möglichst bald den MIDI-Anschluss an oder in der neuen Orgel findet ;-) sowie
zweitens - ich dann endlich mal in Ruhe ausprobieren kann, was genau ich aus den beiden Teilen (Chororgel hat ja Einzeltonsteuerung - Hauptorgel nicht) so alles an Klängen herausholen kann (durch geschickte Steuerung mit dem PC - live/analog Orgelspielen können allein in Dortmund sicherlich mehrere hundert Menschen besser als ich)

3. - was schwebt mir vor, was es noch nicht gibt:
hier müssten wir unterscheiden zwischen
. "live/analog" Spieler "real" an der Orgel (Modell Leckerkerker) und
. "digital vorbereitet" StarttastenDrücker am PC (Modell Gammut inc)
. "und alles dazwischen und außerhalb" (uadua ;-)

ich hatte bereits versucht es anzudeuten

zB Tremulanten -
heute: Tremulant ein oder aus - eventuell gibt es noch einen Geschwindigkeitsregler welcher "einmal vorher" eingestellt wird...
(ich bitte um Korrektur wenn meine Vorstellungen da ebenfalls schon sehr veraltet sind)

was schwebt mir vor: den Tremulanten in Geschwindigkeit und Stärke dynamisch steuern, fast so wie ein Cellist sein Vibrato, und wenn es geht, bitte nicht indem mann mit einer Hand irgendwo am Spieltisch (siehe bossert) am Rad dreht
(ich hoffe da ist jetzt wenigstens mal klar was ich meine?)

soweit ich weiß, sind die aktuellen EinstellMöglichkeiten (Sinua) bei den TastenAnschlägen ebenfalls sehr "starr" (Pizzikato, Sostenuto, Verlängerung, Repetition) und das auch noch in "Millisekunden" moderne Systeme (Cubase) können aber problemlos erkennen in welchem Tempo live gespielt wird und dann verschiedene Parameter "dazu passend" in Notenwerten (viertel, punktiert, triolisch...) verändern
ein Triller ist (im Idealfall) ja auch nicht komplett unabhängig von den anderen Tönen (im Tempo - oder?)

natürlich könnte ich mir auch sowas absurdes wie:

Alexa, spiele Bach, die Passacaglia,
Interpretation wie Gould
aber auf der Walcker Orgel in Reinoldi
(die vor dem Krieg natürlich ;-)
am liebsten mit der Akustik der Elphi und
mit den späten Registrierungen von Walcha
aber bitte etwas mehr Nachhall...
und eine Visualisierung nach smalin (auf den Hauptschirm)
pS - weck mich wenn wir in Paris sind...

ich könnte wahrscheinlich stundenlang weiter machen - höre aber hier erstmal auf, und hoffe, dass zumindest einer eine grobe Ahnung davon hat was mir (musikalisch - MAT ;-) so vorschwebt

Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Gast @, Freitag, 08. März 2024, 19:47 (vor 908 Tagen) @ elias.orgel

wieso habe ich das gute Gefühl, dass Du ein richtiger "Brummbass" bist ?

Ich brummer gerne in tiefen Gefilden rum, ja :-)

und - wo hast Du denn gesteckt als ich Dich "gebraucht" hätte ?

zB bei der Einweihung der großen Audi-Max-Orgel in Bo (Klais 1998), wo mich die anwesenden Orgelbauer am liebsten auf offener Bühne gesteinigt hätten, als ich es gewagt habe zu fragen, ob denn der elektrische Spieltisch MIDI-fähig sei...

Das ist immerhin 25 Jahre her!
Da habe ich noch Musik mit Cakewalk auf einem 386er mit 4MB RAM und einer Soundblaster 32 gemacht. War das nicht auch die Zeit, wo Martin Dyde Hauptwerk 1.0 Veroeffentlicht hat?

Man hat sich damals wahrscheinlich keine sinnvolle Verwendung vorstellen koennen, und das urspruengliche Midi-protokoll wurde aus verschiedenen Gruenden (Bandbreite, keine Bidirektionalitaet) als ungeignet fuer Loveanwendungen angesehen?

1. - GrandOrgue an eine Orgel hängen:
ich hatte bereits im Sakralorgelforum beschrieben/darauf hingewiesen, dass es ohne große Probleme (kostet lediglich ein USB-MIDI-Adapter) möglich ist, mittels zB GrandOrgue die standard OktavKoppeln sowie Melodie und Basskoppel, bei jedem (midifähigen) Instrument/Spieltisch "nachzubilden", freut mich, dass Du das ausprobiert hast !!!

Die Begrenzungen ist nur, dass man nicht auf das gleiche Manual zurueckspeisen darf, das gibt dann Konflikte mit der internen Tontraktur.
(An meiner Orgel haette ich auch gerne die Option gehabt, die Oktavkoppeln «durchkoppeln» zu lassen…
Aber auch dass laesst sich ja via GO und MIDI ergaenzen)

was schwebt mir vor: den Tremulanten in Geschwindigkeit und Stärke dynamisch steuern, fast so wie ein Cellist sein Vibrato, und wenn es geht, bitte nicht indem mann mit einer Hand irgendwo am Spieltisch (siehe bossert) am Rad dreht
(ich hoffe da ist jetzt wenigstens mal klar was ich meine?)

Je laenger ich drueber nachdenke, ist es wirklich eine charmante Idee, die Geschwindigkeit der Tremulanten z.b- einfach auf ein Schwellpedal oder die Walze zu legen!
Technisch sollte das Moeglich sein - hat wahrscheinlich bisher einfach noch keiner nachgefragt?

Das waere tatsaechlich eine Sache, die nicht ueber die Midischnittstelle machbar waere - weder die Steuerung der Tremulaten noch die Walze sind dort integriert. :-(

Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

elias.orgel, Samstag, 09. März 2024, 00:06 (vor 908 Tagen) @ Gast
bearbeitet von elias.orgel, Samstag, 09. März 2024, 00:18

und - wo hast Du denn gesteckt als ich Dich "gebraucht" hätte ?
zB bei der Einweihung der großen Audi-Max-Orgel in Bo ...

Das ist immerhin 25 Jahre her!

Ja, ich weiß (little Britain)

... vor 25 Jahren...
Man hat sich damals wahrscheinlich keine sinnvolle Verwendung vorstellen koennen, und ... als ungeeignet fuer Loveanwendungen angesehen?

Vorsicht - bitte keine sexuellen Anspiegelungen hier im Forum, das kann ganz böse enden...
(ich bin mittlerweile schon über 50 - fremde Menschen fragen ob sie mir über die Straße helfen können...)

1. - GrandOrgue an eine Orgel hängen:

Die Begrenzungen ist nur, dass man nicht auf das gleiche Manual zurueckspeisen darf...

JA, ich weiß (s.o.)

MIDI-Spielereien auf dem Manual auf welchem man gerade spielt mögen die Instrumente gar nicht gerne - daher hätte ich eine strikte Trennung zwischen MIDI-Klaviaturen und Tonerzeugung vorgeschlagen - aber natürlich kostet das alles viel mehr und daher...

was schwebt mir vor: den Tremulanten in Geschwindigkeit und Stärke dynamisch steuern, fast so wie ein Cellist sein Vibrato, und wenn es geht, bitte nicht indem mann mit einer Hand irgendwo am Spieltisch (siehe bossert) am Rad dreht
(ich hoffe da ist jetzt wenigstens mal klar was ich meine?)

Je laenger ich drueber nachdenke, ist es wirklich eine charmante Idee, die Geschwindigkeit der Tremulanten z.b- einfach auf ein Schwellpedal oder die Walze zu legen!

Danke (rotwerd) - sollte ich tatsächlich einmal nicht nur den allgemeinen Zorn der Sprachwächter hier auf mich gezogen haben? (Herr Ober - für mich bitte noch ein Korn !!!)

Technisch sollte das Moeglich sein - hat wahrscheinlich bisher einfach noch keiner nachgefragt?

doch - ich, aber mich kleines Dorf/Vorort-Popel-Musiky beachtet ja kaum einer
... warum auch - ich habe ja nicht (Orgel) studiert und daher offensichtlich nichts sinnvolles beizutragen ;-)

Das waere tatsaechlich eine Sache, die nicht ueber die Midischnittstelle machbar waere - weder die Steuerung der Tremulaten noch die Walze sind dort integriert. :-(

Das ist aber wirklich ein Manko - bei mir in Marten geht das (natürlich) und bei den meisten DOs sicherlich auch, da in der Regel ein MIDI-SysEx dafür zuständig ist, welcher immer auch Parameter für Geschwindigkeit und Stärke beinhaltet...

Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Reginhard ⌂ @, Montag, 18. März 2024, 11:32 (vor 898 Tagen) @ elias.orgel

ganz abgesehen davon könnte MIDI von der Datengeschwindigkeit her, (für meine Ideen)
etwas zu langsam sein (ca. 1 ms (millisekunde) pro DatenSatz = 1000 Befehle pro Sekunde - aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden MEnde ;-)


Ich kucke hier (obwohl ich es aus Zeitmangel nicht dürfte) mal eben rein.
Unsere Setzer können 3000 MIDI-Nachrichten pro Sekunde als Standardbelastung, also durchgehend an andere Teilnehmer versenden, etwa vom Spieltisch zu den Nahwerken.
Intern können 6000 Nachrichten als Stoßbelastung verarbeitet werden.

Alle, die sich nicht mit solchen Interna befasst haben, mögen sich mit Kommentaren wie "Wer braucht denn das?" bitte zurückhalten.

Wenn hundert Register gezogen werden, fallen mitunter an verschiedene Werke mitsamt den Nebeninformationen und der eventuellen Dopplung von einkommenden und ausgehenden Nachrichten mehrere hundert MIDI-Nachrichten an. Der Organist erwartet eine Verarbeitung in einer zehntel Sekunde. Rechne ich die Anzahl je zehntel Sekunde auf eine Sekunde hoch, komme ich auf diese hohen Zahlen.

Das Problem mit dem Datendurchsatz und auch mit den verbundenen Risiken durch verlorengegangene Nachrichten haben ich vor Jahren schon gelöst.

:-) Reg

Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Reginhard ⌂ @, Montag, 18. März 2024, 11:39 (vor 898 Tagen) @ Gast
bearbeitet von Reginhard, Montag, 18. März 2024, 23:55

Auch hier in Eile,
verzeiht mir bitte, wenn ich etwas übersehen haben sollte.

...
Die Begrenzungen ist nur, dass man nicht auf das gleiche Manual zurueckspeisen darf, das gibt dann Konflikte mit der internen Tontraktur.

Ich (bzw der Setzer) kann das.

was schwebt mir vor: den Tremulanten in Geschwindigkeit und Stärke dynamisch steuern, fast so wie ein Cellist sein Vibrato, und wenn es geht, bitte nicht indem mann mit einer Hand irgendwo am Spieltisch (siehe bossert) am Rad dreht
(ich hoffe da ist jetzt wenigstens mal klar was ich meine?)

Oh ja, ich weiß, was Du meinst.
Ich hatte vor Jahren dieses Thema mit einem Saxophonisten besprochen.
Noch habe ich keine Lösung, aber ich behalte es im Hinterkopf.

Je laenger ich drueber nachdenke, ist es wirklich eine charmante Idee, die Geschwindigkeit der Tremulanten z.b- einfach auf ein Schwellpedal oder die Walze zu legen!

Gibt es bei uns schon seit Jahren.
Es wäre schön, wenn ich es den Organisten nicht nur erkläre, sondern, dass sie es auch mal ausprobieren würden.

:-/ Reg

Was fast niemand braucht, einige wenige aber sehr dringend brauchen...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Montag, 18. März 2024, 13:13 (vor 898 Tagen) @ Reginhard

....und zu eindrucksvollem Nutzen bringen!

Danke an Reginhard für diesen Beitrag. Wie schon öfter gesagt, im Amsterdamer Hyper Organ Symposium letztes Jahr hat Dr. Jürgen Scriba dem Laien nebenher erläutert, wie es betriebswirtschaftlich aussieht beim Thema Software-Entwicklung, verbunden mit spezifischer Hardware.
Es ist naheliegend, dass ein- oder zweistellige Stückzahlen für komplexe Systeme schwer oder gar nicht zu behalen sind. Das sagt aber über ihre Sinnhaftigkeit nichts aus.
Die Orgel von Weingarten ("Ein Dokument grandiosen Scheiterns", wie ein namhafter süddeutscher OSV es nannte, mit Betonung auf grandios, nicht Scheitern) kann auch niemals prototypisch für den Orgel-Mainstream sein und wollte es ausdrücklich nicht. Dort war Design eine treibende Kraft, verbunden mit dem Ego des Erbauers und auch einem Streben nach Farbreichtum im süddeutschen Sinne. Die Auftraggeber werden das alles - Design, Ego, Farben - in unterschiedlichem Ausmaß mit gewünscht und getragen haben. (Das Forum hat kompetente Autoren, die meine Aussage jetzt stützen, anzweifeln oder gar schrotten können).

Die Auftraggeber der Spezialitäten, die in diesem thread diskutiert werden, sind gehalten, diesen Mehraufwand auch zu leisten. Dennoch darf man als Kunde sehnsuchtsvoll seufzen und sich eine Standardisierung verschiedener Komponenten wünschen. Nun, selbst bei den Ladekabeln dauerte das aber viele Jahre. Im Video-Bereich hat es der Markt geregelt und brauchte viele Jahre (iund vierl Geld bzw. arbeitslos gewordenen Geräte), dass Video 2000 und Betamax verschwanden (wer kennt's noch?) und VHS übrig blieb, bis das Magnetband an und für sich zur Historie wurde.

Daher sind solche Zusammenkünfte wie Amsterdam oder vielleicht auch die Treffen von ISO und BdO wichtig. Denn der Markt ist definitiv zu klein für mehrere Anbieter. Nehmen wir heute ein typisches Verfahren für eine größere Orgel mit mehreren Wettbewerbern: Klais würde auf ein etabliertes System setzen, Rieger ausschließlich sein eigenes anbieten, ebenso würde Eule auf das mit der FH Mittweida gemeinsam entwickelte zurückgreifen wollen. Dann gäbe es ja noch SINUA... Und als Kunde macht man sich, gerade in der Post-Laukhoff-Ära, Gedanken, welche Vertragsklauseln zum thema Wartung, Insolvenz etc. erforderlich sein könnten, oder wie man nicht nur orgelbaulich, sondern auch im IT-Bereich, über die Möglichkeit der Fernwartung hinaus die Berechtigung erwirken kann, dass ein lokaler Betrieb eingearbeitet wird, um Notmaßnahmen durchführen zu können.

Wie bei allen technischen Mitteln gilt: Es kommt drauf an, was man draus macht. Niemand genießt eine Minute oder länger eine Septimkoppel. Aber es gibt einige wenige Künstler:innen, die mit diesen Werkzeugen wunderbare Sachen anstellen.
Und es ist schön, dass hier im Forum - im Gegensatz zu FB, z. B. Orgelbau-Gruppe - diejenigen, die das alles für Nonsens halten, zumindest schweigen und nicht noch pöbeln.

Ein eigener Sache darf ich noch Folgendes anmerken:

Nach gegenwärtigem Stand ist im deutschsprachigen Raum (incl. Nordschweiz) mit MECHANISCHER Technologie kein größeres (!) Instrument tiefer in der Tongestaltbarkeit ausgeabreitet worden als St. Martin Kassel, incl. Modul (was allerdings nur eine Kleinstorgel ist). Die Experimentalorgel von Daniel Glaus in Bern habe ich mitgerechnet.- Das große Instrument dort (INNOV-ORGAN-UM bzw. Prototyp III) ist aber wie auch das Kasseler "Modul" vor allem für die Experimentalaufgabe gemacht, als Normal-Orgel ist sie nicht besonders interessant (P8, G8, F4, 2 2/3, 1 3/5 auf zwei Man.).
Die Auslobung zum Rostocker Planungswettbewerb sieht starke Schwerpunkte in mechanischer Traktur UND derartigen Spezialitäten vor, auch möglicherweise unter Anwendung anderer Laden als Schleifladen. Und das ohne einen einzigen Mikroprozessor.
Der Ansatz ist, über die Gefahren der Zeitlichkeit hinaus zumindest im Technischen etwas Langfristigeres anzubieten. Von der Zeitlichkeit der Ästhetik einmal ganz zu schweigen, aber die hat man ja nun überhaupt nicht in der Hand.
(Parallel zu den mechanischen Lösungen wird aber das gesamte Portfolio digitaler Werkzeuge ebenfalls diskutiert werden für die parallel anzulegende digitale Steueurung, die beide Einzel-Orgeln incl. der angedachten ETS-Werke oder auch nur Teile dieser Substanz ansteuern können soll. Zukunftsmusik, in jeder Hinsicht.). Wenn alle Umstände günstig sind, wird man hier einen weiteren Standort erhalten, in dem ohne digitale Mittel fein an den Rändern des Pfeifenklangs gearbeitet werden kann

Die Verfolgung beider Wege scheint mir unverzichtbar - also, für die Splittergruppe der Klangforscher an den Rändern der Orgelmusik. Im Orgel-Mainstream aber ist vermutlich inzwischen alles erfunden, was man brauchen könnte - und herrliche Instrumente kann man damit machen und tut es hoffentlich auch weiterhin.

Was fast niemand braucht, einige wenige aber sehr dringend brauchen...

MCVL @, Montag, 18. März 2024, 14:35 (vor 898 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Die Orgel von Weingarten ("Ein Dokument grandiosen Scheiterns", wie ein namhafter süddeutscher OSV es nannte, mit Betonung auf grandios, nicht Scheitern) kann auch niemals prototypisch für den Orgel-Mainstream sein und wollte es ausdrücklich nicht. Dort war Design eine treibende Kraft, verbunden mit dem Ego des Erbauers und auch einem Streben nach Farbreichtum im süddeutschen Sinne. Die Auftraggeber werden das alles - Design, Ego, Farben - in unterschiedlichem Ausmaß mit gewünscht und getragen haben. (Das Forum hat kompetente Autoren, die meine Aussage jetzt stützen, anzweifeln oder gar schrotten können).

Im Kern der Sache sicherlich richtig, es kam in Weingarten zu einer gefährlichen Melange aus Geltungsdrang und Prunktsucht der Auftraggeber auf der einen und auf Unternehmerseite aus Selbstüberschätzung und auch Fehleinschätzung bzw. Überschätzung der technisch-physikalischen Möglichkeiten und dem Mensurverhältnis (Gablers Denke: Mensuren spielen für die Kraft und Tonfülle keine Rolle, sondern die Zahl der Pfeifen). Das die Geschichte halbwegs glimpflich ausgegangen ist, ist auch der Eselsgeduld der Verantwortlichen des Klosters - vielleicht war man sich auch einer gewissen Mitschuld an der Misere durchaus bewusst - zu verdanken. Gablers Image war durch die Angelegenheit jedenfalls nachhaltig beschädigt.
Weniger im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist das in manchen Teilen frappierende Parallelen aufweisende Drama, welches sich etwa 100 Jahre später im Münster zu Konstanz abspielte. Dort war die Zusammensetzung der Ursachen aber etwas anders gelagert:
1) ein durchaus genialer Orgelbauer, der nur das modernste und beste an Arbeit ohne Rücksicht auf seine eigenen Finanzen und diejenigen der Auftraggeber lieferte und vieles schon gefertigte wieder verwarf, weil er wieder auf neue Ideen gekommen war
2) ein Orgelsachverständiger und Kirchenmusiker, der ihm mehr oder weniger freien Lauf ließ, ohne wirklich die Notbremse zu ziehen, wohl von dem Gedanken besessen, auf diesem Weg zu einem einzigartigen, grandiosen Instrument zu gelangen
3) Kuratelbehörden, die während der Bauphase wenig oder gar nicht einschritten, aber nach Vollendung dem Orgelbauer das Leben zur finanziellen Hölle machten

Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Gast @, Montag, 18. März 2024, 20:17 (vor 898 Tagen) @ Reginhard

Je laenger ich drueber nachdenke, ist es wirklich eine charmante Idee, die Geschwindigkeit der Tremulanten z.b- einfach auf ein Schwellpedal oder die Walze zu legen!

Gibt es bei uns schon seit Jahren.
Es wäre schön, wenn ich es den Oranisten nicht nur erkläre, sondern, dass sie es auch mal ausprobieren würden.

Ich entschuldige mich gerne fuer meine Unwissenheit: Wo steht denn die naechste Orgel, wo ich das praktisch mal testen koennte?

Was an einem (modernen) digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Reginhard ⌂ @, Montag, 18. März 2024, 23:54 (vor 898 Tagen) @ Gast

... Wo steht denn die naechste Orgel, wo ich das praktisch mal testen koennte?

Wo ist denn Dein Standort?
Kannst mich ja auch direkt anschreiben. :-)

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

elias.orgel, Freitag, 30. August 2024, 09:31 (vor 734 Tagen) @ elias.orgel
bearbeitet von elias.orgel, Freitag, 30. August 2024, 12:48

Bei einem digitalen Spieltisch werden ja im Prinzip nur noch digitale Infos aus den Tasten-, Register-, Schalter und ReglerBewegungen erzeugt...

diese können mittels eines Rechners (fast) ohne Verzögerung verändert werden

eine Koppel-Funktion
bedeutet hier anstelle eines sehr aufwendigen mechanischen
Koppel-Apparates
lediglich einen einzigen zusätzlichen Tasten-Befehl mit entsprechenden Werten

bei einer WerkKoppel wird zB einfach der midi Kanal geändert (jedes "Werk" hat einen eigenen, falls die Pfeifen noch werksweise zusammengestellt sind)

bei einer IntervallKoppel (Oktav, Quint etc) wird zB einfach zum midi Wert für die Tonhöhe (= welche Taste* wurde gedrückt oder losgelassen) ein Wert hinzugezählt (+12 = Super Oktav) oder abgezogen (-5 = Sub Quart)

daher lassen sich bei Sinua so leicht vollkommen freie Koppeln programmieren
natürlich auch Sopran- (Melodie), Alt-, Tenor-, Bass- oder was weiß ich für Möglichkeiten...

die InversKoppel sind fast genauso leicht zu programmieren
96- TastenWert zB ergibt
C+c4, Cis+h3, D+b3 ... f1+g, fis1+fis1, g1+f1 ... b3+D, h3+Cis, c4+C
also eine Umkehrung der Tonhöhe mit dem Spiegelpunkt auf der Taste fis1 (exakt die Mitte der Klaviatur ;-)

wenn wir uns aber mal die Pfeifen auf der Windlade vorstellen, dann haben wir ja da eine zwei dimensionale Anordnung
(x RegisterReihen und y Töne/Tasten)

dh hier wäre vielleicht eine grafische Lösung für die Programmierung besser
und genau das wird (wenn ich das richtig erinnere) in Amsterdam im Orgelpark auch so gemacht...

tatsächlich könnte man / ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und für jede einzelne Taste auswählen welche Tasten oder (bei Einzeltonsteuerung) Pfeifen erklingen sollen

oder den Computer per Zufall oder Algorithmus oder Tageszeit oder KI
oder bei OBI ? ...

und alles dazwischen und außerhalb

.
.
.

wieso fällt mir schon wieder Prof Shorofsky ein (Fame die Serie)
"Bruno Martelli, was Sie da vorhaben ist keine Musik...
... das ist Onanie !"

.
.
.

* 61 Tasten (5 Oktaven Manual) sind in der Regel die midi-Werte 36-96 (von 0-127 möglichen, bei PfeifenReihen mit mehr als 5 Oktaven ;-)

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Gast @, Freitag, 30. August 2024, 18:58 (vor 733 Tagen) @ elias.orgel

die InversKoppel sind fast genauso leicht zu programmieren
96- TastenWert zB ergibt
C+c4, Cis+h3, D+b3 ... f1+g, fis1+fis1, g1+f1 ... b3+D, h3+Cis, c4+C
also eine Umkehrung der Tonhöhe mit dem Spiegelpunkt auf der Taste fis1 (exakt die Mitte der Klaviatur ;-)

Danke fuer den Tipp!
Ich werde das bei Gelegenheit mal mit Midi OX an meiner Orgel ausprobieren… :-)
(Ist ja dann doch recht schnell gescriptet, der Lebenszeitverlust haelt sich in Grenzen)

tatsächlich könnte man / ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und für jede einzelne Taste auswählen welche Tasten oder (bei Einzeltonsteuerung) Pfeifen erklingen sollen

Freie Konfigurierbarkeit seitens des Benutzers waere tatsaechlich die konsequente Weiterentwicklung von freier Koppel und Mixtureneditor, ja.
Allerdings: Selbst wenn sich das Routing/Mapping frei konfigurieren laesst, bleibt es ein «dummes» System mit rein statischen Regeln - und so etwas nutzt sich schnell ab!

Nicht umsonst scheinen Proportionaltraktur und Aftertouch zur Zeit das Thema zu sein - weil Sie eben dynamisch fuer den Spieler sind..

oder den Computer per Zufall oder Algorithmus oder Tageszeit oder KI

Ja, bitte!!! :-)

Wenn mann mal in die Richtung «kommerzielle Musikproduktion» schaut, ist der unterstuetzende Einsatz von KI mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. (Und grade fuer assisterende KI fallen mir richtig viele Anwendungen auch im Orgelbereich ein!)
Waehrenddessen sitzen wir im Orgelbau weiterhin mit Steuersystemen, die eigentlich nicht mehr koennen, als die historischen Vorbilder. (Ja: Transmissionen, Extensionen, Melodie- und Basskoppeln gabs auch vor der elektrischen Traktur!)

Klar: Aus heutiger Sicht kann ueber die Casiobegleitautomatik aus den 80ern nur laecheln :-)
20-30 Jahre spaeter gibt es dann ploetzlich Sachen wie Band i a Box oder Garasjeband….. (und mittlerweile etliche andere KI-Schweinerein :-) )

Eine Herangehensweise wie Hier werde ich wohl bis zu meiner Rente in 20 Jahren nichtmmehr erleben…
(Bitte bis etwa 13:00 vorspulen!)

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 30. August 2024, 20:18 (vor 733 Tagen) @ Gast
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Freitag, 30. August 2024, 20:26

Eine Herangehensweise wie Hier werde ich wohl bis zu meiner Rente in 20 Jahren nichtmmehr erleben…
(Bitte bis etwa 13:00 vorspulen!)

Der Typ ist echt Schau! :-)

Hab den Kanal oft besucht, aber aus dem Blick verloren. Ja, der ist schon extra, aber "da draußen" sind noch ein paar andere junge Herren und Damen, die unorthodoxe Wege gehen.

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Florian-L @, Freitag, 30. August 2024, 21:30 (vor 733 Tagen) @ Gast

Eine Herangehensweise wie Hier werde ich wohl bis zu meiner Rente in 20 Jahren nichtmmehr erleben…
(Bitte bis etwa 13:00 vorspulen!)

Lasst Blumen, ähh... Orgeln sprechen!

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 30. August 2024, 21:42 (vor 733 Tagen) @ Florian-L

Eine Herangehensweise wie Hier werde ich wohl bis zu meiner Rente in 20 Jahren nichtmmehr erleben…
(Bitte bis etwa 13:00 vorspulen!)


Lasst Blumen, ähh... Orgeln sprechen!

Bei der GdO-Tagung hätte man auch testen können, ob Wienerisch möglich wäre.

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Florian-L @, Freitag, 30. August 2024, 23:08 (vor 733 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Eine Herangehensweise wie Hier werde ich wohl bis zu meiner Rente in 20 Jahren nichtmmehr erleben…
(Bitte bis etwa 13:00 vorspulen!)


Lasst Blumen, ähh... Orgeln sprechen!


Bei der GdO-Tagung hätte man auch testen können, ob Wienerisch möglich wäre.

https://www.youtube.com/watch?v=8RZX2Qk_kvU

Anm.: Kurt Blahovec, gespielt von Götz Kauffmann.

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

elias.orgel, Freitag, 30. August 2024, 23:22 (vor 733 Tagen) @ Gast

Allerdings: Selbst wenn sich das Routing/Mapping frei konfigurieren laesst, bleibt es ein «dummes» System mit rein statischen Regeln - und so etwas nutzt sich schnell ab!

nicht umsonst habe ich ja den Teil mit Computer bis KI hinzugefügt ;-)

.

etwas ganz wesentliches fällt mir gerade noch zur InversKoppel ein:
fast die Hälfte der Tasten ist damit unnötig, weil sie die selben Klänge wie die anderen produzieren...

dh
es wäre wesentlich sinnvoller zB nur die Tasten C-f1 wie oben beschrieben zu koppeln und für die Tasten fis1-c4 eine andere Funktion / Version / Variante
zu programmieren...

es macht ja auch wenig Sinn gleichzeitig SW/HW und HW/SW zu koppeln ;-)

.

zu viele Möglichkeiten Herr Mozart
nehme er ein paar wech, dann ist es perfekt...

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Karsten @, Freitag, 30. August 2024, 23:39 (vor 733 Tagen) @ elias.orgel

[...]

es macht ja auch wenig Sinn gleichzeitig SW/HW und HW/SW zu koppeln ;-)

[...]

Das kann schon sinnvoll sein, wenn die Stimmführung so kompliziert bzw. dicht ist, dass man diese leichter bei gleicher Klangfarbe mit einer Hand auf je einer Klaviatur spielen kann. Man denke z.B. an die "pièces croisées" der frz. Cembaloschule...

Gruß
Karsten

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Gast @, Samstag, 31. August 2024, 10:01 (vor 733 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Der Typ ist echt Schau! :-)

…. Und leider auch irgendwie ein schlechter Beispiel, da er die Orgel «nur» als Ausgabegeraet einsetzt.

Hab den Kanal oft besucht, aber aus dem Blick verloren. Ja, der ist schon extra, aber "da draußen" sind noch ein paar andere junge Herren und Damen, die unorthodoxe Wege gehen.

Hast du weitere Beispiele?
Gerne her damit :-) - vor allem interessieren mich Sachen, wo tatsaechlich beim Spielen in die Traktur eingegriffen wird…

AnWasKoppel - Was an einem digitalen Spieltisch mit dem PC alles möglich ist/wäre...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Samstag, 31. August 2024, 17:35 (vor 732 Tagen) @ Gast

aber "da draußen" sind noch ein paar andere junge Herren und Damen, die unorthodoxe Wege gehen.


Hast du weitere Beispiele?
Gerne her damit :-) - vor allem interessieren mich Sachen, wo tatsaechlich beim Spielen in die Traktur eingegriffen wird…

Also, ich gebe zu, es war auch viel Vermutung aufgrund von Indizien dabei, aber wenn wir mal die nicht mehr ganz Jungen anschauen, dann ist da die gesamte Orgelpark- bzw. Hyper Organ Clique, und Gamut Inc. (Sledziezki/Wörle) sind da ja ganz vorne dabei.

Ich habe aufgrund meiner zeitlich knappen Präsenz an der Lübecker Hochschule nicht so guten Überblick, was die Studierenden im Schwerpunkt IKN (Improvisation, Komposition, Neue Medien) produzieren, aber da ist schon vieles von dem, was der Begriff vermuten lässt.
Dank Prof. Danksagmüller sind Kyma, Haken Continuum, Ableton und Anderes für Studierende etwas, was sie kennen und teilweise auch selbst nutzen.
Es ist zu früh und mir eigentlich nicht zustehend, darüber zub reden, aber es gibt in HL auch Bestrebungen nach einem kleinen, avantgardistischen Orgelinstrument. Allerdings wird da wohl auch eine starke mechanische Seite dabei sein. Danksagmüller schätzt Mechanik, ist aber auch bei Interfaces ganz vorne dabei. Wer beim Symposium in Amsterdam war, wird mehr erzäälen können - ich war es nicht.

Und so wie ab einer gewissen Zeit nicht mehr groß über Sacropop und "Wie geht das?" gesprochen wurde, weil die Kimu-Student:innen schon in Schulbands gespielt, Mischpulte etc. bedient hatten, so könnte auch nun mit der fortschreitenden Digitalisierung im Musikunterricht, in dem trotzdem über "echte" Musik gesprochen wird, eine neue Brücke entstehen.

Aber die Mittel - wie die titelgebende AnWasKoppel - machen bekanntlich keine Musik. Es braucht geschmackvolle schöpferische Persönlichkeiten, und die sind so selten wie eh und je - wenn auch vorhanden.

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