Auftakt in St. Peter: Marcel Andreas Ober am 21.02.2011

Rolf @, Dienstag, 22. Februar 2011, 15:39 (vor 5670 Tagen) @ Karsten

Dass die Orgel in St. Peter nun beim Wiedereinbau etwas zurückgenommen worden ist, war zu vernehmen. Aber ich kann mir nun auch nicht vorstellen, dass die Orgel so stark zurück genommen wurde, dass man "Brutalität" vermissen müsste.
Und falls doch: dann kann man ja endlich die Registerzüge für die vorbereiteten Chamaden belegen ;)

Gruß
Karsten


Hallo,

Kraft ist durchaus noch genug da. Wie an anderer Stelle schon berichtet wurde, sind insbesondere die Zungen zrückgenommen worden, allerdings nicht alle: in der Hauptsache wurden wohl die Hauptwerkszungen nachbearbeitet. Das führt nun nach meiner ersten Beobachtung zu dem seltsamen Ergebnis, dass die die Schwellwerkstrompeten deutlich fetter sind als die Schwestern im Hauptwerk. Die ohnehin schon mächtige 32' Zunge mit voller Länge deckt jetzt die "Mitte" der Orgel ziemlich zu. Die Orgel ist zwar etwas gezähmter, dafür stimmen aus meiner Sicht einige Proportionen nicht mehr so recht.
Clemens Schäfer berichtete oben schon von der verstimmten Oboe im Schwellwerk. Mir ist es nicht verständlich, wie einen Tag nach der der Wiedereinweihung ein Register im Diskantberich fast völlig unspielbar sein kann - nicht nur einzelne Töne!
Marcel Ober hat in der Variation des Franck das Thema auf der Zungenstimme eine Oktave nach unten transponiert, damit es einigermaßen erträglich wurde.

Aus meiner Sicht ist an der Orgel noch einiges zu tun.

Gruß
Rolf


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