Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

Oliver Horlitz ⌂, Dienstag, 02. Oktober 2012, 11:55 (vor 5132 Tagen)

Liebe Forinesen,

zur Dokumentation von Orgelklängen suche ich ein unkompliziertes, mobiles Gerät.

Es war hier im Forum schon mal von einem Zoom H4 die Rede. Das gäbe es im Moment zu erträglichen Preisen. Es wird mit einer 1GB Speicherkarte ausgeliefert und verträgt wohl solche bis zu 32GB. In welchem Format speichert das Ding eigentlich, bzw. wieviel Speicherplatz entspricht welcher Aufnahmedauer? Ich finde dazu nichts im Netz.

Und: Wie sind die Erfahrungen mit dem Gerät? Gibt es zu ähnlichen Preisen bessere Geräte?

fragt, digital grüßend,
Oliver

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

samuelscheidt, Dienstag, 02. Oktober 2012, 12:28 (vor 5132 Tagen) @ Oliver Horlitz
bearbeitet von samuelscheidt, Dienstag, 02. Oktober 2012, 13:09

zur Dokumentation von Orgelklängen suche ich ein unkompliziertes, mobiles Gerät.

Es war hier im Forum schon mal von einem Zoom H4 die Rede.

ist unkompliziert und sehr mobil - zweifellos

Es war hier im Forum schon mal von einem Zoom H4 die Rede. Das gäbe es im Moment zu erträglichen Preisen. Es wird mit einer 1GB Speicherkarte ausgeliefert und verträgt wohl solche bis zu 32GB. In welchem Format speichert das Ding eigentlich, bzw. wieviel Speicherplatz entspricht welcher Aufnahmedauer? Ich finde dazu nichts im Netz.

Die zoom-Homepage spricht von *.wav und *.mp3. Beides bei verschiedenen Bit-Auflösungen und Samplingfrequenzen.
Je nach Qualität reicht (pi mal Daumen!!) das 1 GB von 30 Minuten (bei wav, 24 bit, 96kHz) bis 12 Stunden (bei mp3, 192kbps, 44,1 kHz - drunter würde ich bei einer "Dokumentation" nicht gehen!)

Und: Wie sind die Erfahrungen mit dem Gerät? Gibt es zu ähnlichen Preisen bessere Geräte?

Hab' nur einmal damit gearbeitet - und das hatte mit Orgeln nichts zu tun. Aus Kollegenkreisen hört man durchwegs ganz Gutes - besonders für den Preis und die Handhabung. "Studioqualität" darf man sich halt nicht erwarten. Zwei richtige(!) Mikros, ein gutes Interface und immer ein Laptop mit angemessener Software machen die Sache doch richtig aufwendig und gleich viel teurer.
Von Tascam gibts mit dem DR-40 bzw DR-100 vergleichbares. Ich konnte die noch nicht gegeneinander antreten lassen - welcher der Beste von denen ist, weiß ich leider nicht.

Nachtrag: Aufnahmezeiten von der zoom-Homepage. (Da hätte ich mir das Rechnen sparen können ;-)

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JSBach @, Aachen, Dienstag, 02. Oktober 2012, 12:36 (vor 5132 Tagen) @ samuelscheidt

ich verwende seit nun etwa 2 Jahren ein Yamaha Pocketrack c24.

ist glaube ich ähnlich, kann auch mp3 und wav in verschieden Stufen, Speicherkarte geht bis 16GB glaube ich ... bin damit sehr zufriedne, aber ist natürlich keine CD-Qualität

Ich kann sonst gerne mal ein paar Mitschnitte bereitstellen bei Interesse...

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J.Bremme, Dienstag, 02. Oktober 2012, 12:48 (vor 5132 Tagen) @ JSBach

Ich habe seit Jahren den Zoom H2 und bin anhaltend sehr zufrieden, sowohl bei Orgel- als auch bei Chor und Orchester aufnahmen. In CD-Auflösung braucht man rund 1 GB pro Stunde.
J.Bremme

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orgelwilli, Dienstag, 02. Oktober 2012, 19:40 (vor 5131 Tagen) @ samuelscheidt

Ich bin mit dem Zoom H4 sehr zufrieden. Und dieser Recorder ist ja ziemlich preisgünstig.

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tombecher @, Saarbrücken, Dienstag, 02. Oktober 2012, 12:46 (vor 5132 Tagen) @ Oliver Horlitz

Hallo Oliver,

zu dem Gerät (zoom H4) kann ich nicht viel sagen, da ich keins besitze. Ich habe aber schon mehrfach Aufnahmen geschnitten / nachbearbeitet, die damit erstellt wurden und muss sagen, dass die Qualität jedesmal recht eindrucksvoll war. Also von den klanglichen Leistungen her würde ich sagen, dass es ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.

Das Gerät speichert Daten entweder im mp3 oder im wave Format. Für hochwertige Aufnahmen auf jedenfall nur letzteres verwenden!

Der Speicherbedarf hängt von der eingestellten Auflösung ab, bei CD-Qualität (16 Bit, 44,1 kHz Abtastrate, Stereo sind es 1,4 Mbit/s, das entspricht 10,5 MB pro Minute oder 635 MB pro Stunde.

Für hochwertige Dokumentationszwecke würde ich 24 Bit / 48 kHz / Stereo empfehlen, das entspricht 2,3 Mbit/s bzw. 17,3 MB pro Minute oder 1 GB pro Stunde.

Das Ding kann auch 4 Spuren gleichzeitig aufnehmen (irgend so ein pseudo-Surround-Modus), dann verdoppelt sich der Datenbedarf.

Viele Grüße,
Thomas


P.S. hier noch die Faustformel (für wave):

Abtastrate * Bittiefe * 2 = Datenrate (Stereo),
also zB.: 48000 1/s * 24 bit * 2 = 2304000 bit/s = 2304 kbit/s = 288 kByte/s

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orgelsolo ⌂, Voitsberg, Dienstag, 02. Oktober 2012, 13:24 (vor 5132 Tagen) @ tombecher

Meine Kirchenkonzerte nehme ich immer
mit einem Minidiskrekorder auf und überspiele es auf den Computer.
Das Ergebnis finde ich recht zufriedenstellend.
Hängt aber auch vom Mikro ab.

Gruß, Martin

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samuelscheidt, Dienstag, 02. Oktober 2012, 13:42 (vor 5132 Tagen) @ orgelsolo

...aber auch Minidisc liefert ausschließlich ein komprimiertes (ATRAC) Format, ähnlich mp3. Also nix für Qualitätsfetischisten!

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grebnesilegro ⌂ @, Dienstag, 02. Oktober 2012, 13:53 (vor 5132 Tagen) @ samuelscheidt

Ich hab Jahre lang mit dem Zoom H2 aufgenommen. Seit Anfang des Jahres nutze ich den TASCAM DR-2d. TASCAM hat eindeutig gewonnen!

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stein @, Dienstag, 02. Oktober 2012, 15:00 (vor 5132 Tagen) @ grebnesilegro

Olympus LS 5 oder so, bei Conrad für 160 Euro
2G Speicher intern plus Kartenmöglichkeit
Sollte nach Testergebnissen für diese Preisklasse die besten eingebauten Mikros haben. Bin sehr zufrieden.

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Dorforganist @, Dienstag, 02. Oktober 2012, 23:28 (vor 5131 Tagen) @ stein

Habe ebenfalls das LS-5 in Einsatz und nutze es häufig zur Selbstkontrolle. Ist ein bißchen mittenlastig und bringt wegen der doch relativ engstehenden eingebauten Mikros keinen Kathedralsound, aber doch ein sehr transparentes Klangbild, das auch bei manueller Aussteuerung eine ziemliche Bandbreite verträgt. Es ist sehr einfach zu bedienen, nicht viel größer als ein Handy und braucht sehr wenig Strom (aus normalen Akkus bzw. Batterien), hat je nach reingesteckter SD-Karte nahezu unbegrenzte Aufnahmedauer und braucht keine komplizierte Software zum Konvertieren. Ein Quantensprung im Vergleich zum vorher verwendeten Sony MD-Recorder!

Mag sein, daß es bessere Geräte gibt, aber ziemlich sicher nicht in dieser Preisklasse (rd. 160 EUR Straßenpreis).

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hinterSatz ⌂ @, Köln, Dienstag, 02. Oktober 2012, 16:28 (vor 5132 Tagen) @ grebnesilegro

...hätte ich gerade in neuwertigem Zustand zu verkaufen...

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"Die Orgel ist des Teufels Dudelsack, womit er den Ernst der Betrachtungen in Schlummer wiegt." - Huldreych Zwingli
http://ahlbornforum.comxa.com/de/concert.htm

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stein @, Dienstag, 02. Oktober 2012, 17:13 (vor 5132 Tagen) @ hinterSatz

scheint wohl sehr gut zu sein?

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hinterSatz ⌂ @, Köln, Dienstag, 02. Oktober 2012, 21:21 (vor 5131 Tagen) @ stein

...ist sehr gut. Ich habe mal eine komplett verstimmte Oberlinger damit aufgenommen und hab das Instrument auf der Aufnahme nicht wieder erkannt. Völlig heißer Sound..
Ich nehme als meine Kontrollaufnahmen von meiner Ahlborn mit einem sehr guten Tapedeck analog auf, für die Kirchenorgel habe ich ein wesentlich teurere Aufnahmekette (allerdings noch nicht einmal ausprobiert, muss ich zu meiner Schande gestehen).
Der Tascam kommt mit Netzteil, welches nicht im originalen Lieferumfang enthalten, sondern Sonderzubehör ist.

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http://ahlbornforum.comxa.com/de/concert.htm

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Phys, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 06:31 (vor 5131 Tagen) @ hinterSatz

...ist sehr gut. Ich habe mal eine komplett verstimmte Oberlinger damit aufgenommen und hab das Instrument auf der Aufnahme nicht wieder erkannt. Völlig heißer Sound..

Das verwundert mich jetzt aber. Daß man ein Instrument auf der Aufnahme nicht wiedererkennt, würde ich eigentlich nicht als Anzeichen besonderer Qualität werten, wenn auch die Verbesserung des Klangbilds einer Orgel auf sehr raffinierte Technik hindeutet. Vielleicht sollte man damit mal Sample-Aufnahmen für Digitalorgeln machen? ;-)

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

hinterSatz ⌂ @, Köln, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 09:41 (vor 5131 Tagen) @ Phys

Diese Orgel war wirklich so schrecklich verstimmt, dass ich nach 2h keine Luste meh hatte, obwohl das Instrument recht groß und klangschön daherkam, auf der Aufnahme hat es aber kaum gestört. Verhängnisvoll, weil die Gemeinde es dann irgendwie wohl auch nicht einsieht, das Instrument überholen zu lassen, er klingt ja auch so gut. Wers ausprobiren möchte : Zeltkirche in Köln.
PYSikalisch ist mir der Effekt nicht zu erkären, hängt aber vermutlich mehr mit der sehr schönen Raumakustik zusammen als mit den technischen Spezifikationen des Digitalrekorders. Der nimmt ja nur auf, was er hört.

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http://ahlbornforum.comxa.com/de/concert.htm

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

orgelwilli, Dienstag, 02. Oktober 2012, 19:43 (vor 5131 Tagen) @ orgelsolo

Der Zoom H4 hat eingebaute Micros. Früher waren alleine die Mikrofone so groß wie der ganze H4 incl. der eingebauten Micros....

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

Poco_meno_mosso, Dienstag, 02. Oktober 2012, 15:00 (vor 5132 Tagen) @ Oliver Horlitz
bearbeitet von Poco_meno_mosso, Dienstag, 02. Oktober 2012, 15:20

Die meisten Fragen wurden ja schon erschöpfend beantwortet, deshalb hier nur noch ein Hinweis auf einen sehr interessanten Vergleichstest verschiedener Geräte mit Orgelaufnahmen. (Ich hoffe, der Link ist hier willkommen, auch wenn er zu einem kommerziellen Anbieter von Audiotechnik verweist.)
http://www.audiotranskription.de/vergleichstest-orgel

Der H4n lässt sich bei Verwendung zwei weiterer externer Mikrofone vierkanalig betreiben. Oder - und das ist die für Orgelaufnahmen möglicherweise interessantere Variante - man kann zwei externe Mikrofone anschließen und die eingebauten stilllegen. Die Mikrofonvorverstärker des H4n machten bei mir im Betrieb mit zwei MBHO-Mikrofonen, von denen jedes deutlich mehr kostet, als der Recorder eine erstaunlich gute Figur.

Grüße

poco meno mosso

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

stein @, Dienstag, 02. Oktober 2012, 15:12 (vor 5132 Tagen) @ Poco_meno_mosso

Mein Favorit? Wie erwartet das LS-11

konnte man im Test irgendwo als Fazit lesen.
Ich hatte mir den LS-5 gekauft, weil er laut Test "die gleichen guten Mikros besitzt wie die teurere Preisklasse". das war LS-10 oder 11 meines Wissens.
Die Bedienung erklärt sich von alleine.
2 AA Batterien die ewiglang halten. Das zusätzlich zu kaufende Netzteil erübrigt sich vollkommen. Das Klangergebnis finde ich verblüffend. besonders beeindruckend sind Aufnahmen auf Emporen.

Das geht aber professioneller....

samuelscheidt, Dienstag, 02. Oktober 2012, 16:31 (vor 5132 Tagen) @ Poco_meno_mosso

Die meisten Fragen wurden ja schon erschöpfend beantwortet, deshalb hier nur noch ein Hinweis auf einen sehr interessanten Vergleichstest verschiedener Geräte mit Orgelaufnahmen. (Ich hoffe, der Link ist hier willkommen, auch wenn er zu einem kommerziellen Anbieter von Audiotechnik verweist.)
http://www.audiotranskription.de/vergleichstest-orgel

Einige Merkwürdigkeiten im Test:

"Alle Geräte wurden nebeneinander auf eine Kirchenbank gelegt, gepolstert durch ein schmales Schaumstoff-Kissen. Die Orgel selbst befand sich auf einer Empore ca. 30 Meter von den Geräten entfernt, was zu einem schönen, räumlichen Klang führen sollte."

"da wir rein "mit den Ohren" bewerten haben wir leider keine Daten zur Linearität des Basses."

"Leichte Unterschiede ergeben sich neben ungleicher Auspegelung auch durch die nicht identische Positionierung. "

"Beim nächsten Test machen wir das aber mal mit Stativen."

Ja, der "Test" ist wirklich "sehr interessant"! Einfach mal ne handvoll Recorder auf ne Kirchenbank legen und dann ins Internet schreiben, welcher Sound den jeweiligen Personen am besten gefällt....

Das geht aber professioneller....

Poco_meno_mosso, Dienstag, 02. Oktober 2012, 19:29 (vor 5131 Tagen) @ samuelscheidt

Na gut, ein professioneller Test ist das nicht. Nur ein erster Anhaltspunkt, mit welcher Klangqualität man bei solchen Geräten, die ja oft für andere Aufgaben konzipiert sind, bei Orgelaufnahmen rechnen kann.
(Vergleichbar wären die Klangbeispiele in der Tat nur bei gleicher Positionierung und wenn bei gleichen Signalen jeweils der gleiche Headroom zur digitalen Übersteuerung gelassen worden wäre.)

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

zehnzweidrittel @, Dienstag, 02. Oktober 2012, 16:49 (vor 5132 Tagen) @ Oliver Horlitz

In Sachen H4 kann ich lediglich ein sehr gemischtes Fazit ziehen:

+ gutes Preis-Leistungsverhältnis
+ sehr gute Aufnahmen (sowohl mit den eingebauten als auch mit externen Mikrophonen)
+ Verwendung von Standardakkus bzw. Batterien möglich

- SD-Karte max. 2 GB
- (eher 5 x -) ultrafummelige Bedienung,
- viel zu kleine Bedienelemente
- das Display ist mir auch viel zu klein
- die automatische Aussteuerung für anspruchsvolle Aufnahmen nicht geeignet, die manuelle Aussteuerung über Menüs aber viel zu kompliziert und unflexibel (besonders, wenn es schnell gehen muss).

Wahrscheinlich bin ich von meinem alten portablen Tascam-DAT einfach viel zu verwöhnt.

Bei mir liegt der H4 mehr im Schrank, als er im Einsatz ist.

Viele Grüße

zehnzweidrittel

Digitalrecorder zur Orgeldokumentation

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 20:40 (vor 5130 Tagen) @ zehnzweidrittel

In Sachen H4 kann ich lediglich ein sehr gemischtes Fazit ziehen:

+ gutes Preis-Leistungsverhältnis
+ sehr gute Aufnahmen (sowohl mit den eingebauten als auch mit externen Mikrophonen)
+ Verwendung von Standardakkus bzw. Batterien möglich

- SD-Karte max. 2 GB
- (eher 5 x -) ultrafummelige Bedienung,
- viel zu kleine Bedienelemente
- das Display ist mir auch viel zu klein
- die automatische Aussteuerung für anspruchsvolle Aufnahmen nicht geeignet, die manuelle Aussteuerung über Menüs aber viel zu kompliziert und unflexibel (besonders, wenn es schnell gehen muss).

Bei mir liegt der H4 mehr im Schrank, als er im Einsatz ist.

Ist allerdings auch ein älteres Modell... Seit März 2009 gibt es das Nachfolgemodell H4n, bei dem die SD-Karte bis zu 32 GB haben darf. Auch andere Punkte wurden wohl verbessert.

Wahrscheinlich bin ich von meinem alten portablen Tascam-DAT einfach viel zu verwöhnt.

Du meinst sicher den DA-P1, in der Tat ein feines Gerät. Der Quasi-Nachfolger HD-P2 kann allerdings noch einiges mehr, dieses Teil habe ich seit einiger Zeit.

Grüße,
perotin

Lieferbare Digitalrecorder zur Orgeldoku. bis 300 Euro?

Oliver Horlitz ⌂, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 16:55 (vor 5131 Tagen) @ Oliver Horlitz

Vielen Dank an Diejenigen, die geantwortet haben!

Ein Teil der Geräte, die hier erwähnt wurden, ist ja nicht mehr im Handel. Aus steuerlichen, wie auch Gewährleistungsgründen würde ich ein Neugerät vorziehen. Deswegen die Frage noch einmal leicht umformuliert:

Welchen aktuell lieferbaren Digitalrecorder im Bereich bis max. 300,- Euro (gern auch weniger) sollte ich in die Kaufentscheidung einbeziehen? Wichtigstes Kriterium Wiedergabetreue, 2. Kriterium Handhabung (gern auch mit Fernbedienung) und 3. Kriterium Preis....

fragt, freundlich grüßend,
Oliver

Lieferbare Digitalrecorder zur Orgeldoku. bis 300 Euro?

stein @, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 18:12 (vor 5130 Tagen) @ Oliver Horlitz

Welchen aktuell lieferbaren Digitalrecorder im Bereich bis max. 300,- Euro (gern auch weniger) sollte ich in die Kaufentscheidung einbeziehen? Wichtigstes Kriterium Wiedergabetreue, 2. Kriterium Handhabung (gern auch mit Fernbedienung) und 3. Kriterium Preis....

Olympus LS-5:
1. Kenne nur dieses, bin aber von der Wiedegabe von Bass bis Höhen begeistert.
Hätte gerne mit anderen Geräten den Ohrentest gemacht, ist aber nur machbar wenn man alle kauft, oder sonstige Bocksprünge unternimmt.
2. Das Gerät erklärt sich von selbst. Fernbedienung ist bei so unendlicher Speicherkapazität überflüssig. 2G im Gerät + 4G (dazugekaufter)Karte macht 6G,
das heiss bei 700M oder 0,7G pro CD hat man 10 Stunden CD Qualität. Reduziert man die Qualität vervielfacht sich alles.
Ich bearbeite alles mit dem Gerät. Schneiden etc...
Normale AA Batterien, halten ewig! Selbst wenn man viel damit rumspielt, Licht usw.
Habe Billigbatterien seit 8 Monaten max 2 mal gewechselt.
3. Conrad 169,-E
gruss stein

Olympus LS-5

Dorforganist @, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 21:47 (vor 5130 Tagen) @ stein

Ergänzung zu diesem (ansonsten durchaus zu empfehlenden) Teil:

1. Die Fernbedienung dieses Geräts verdient den Namen nicht: sie funktioniert auf Infrarotbasis auf max. 5 Meter und das auch nur bei absolut direkter Ausrichtung. Für Aufnahmen aus dem Kirchenschiff natürlich ein Witz. Habe mir zum Glück die 60 EUR(!) gespart, weil ich sie von jemandem zum Ausprobieren bekommen habe.

2. Die Menüs sind einfach und übersichtlich, man kann sogar eigene Funktionstasten programmieren - leider mit einer gravierenden Ausnahme: ausgerechnet die Funktion "Datei teilen" für den Schnitt kann nur über eine ganze Reihe von Klicks erreicht werden. Hat man zwar irgendwann in den Fingern, ist aber lästig.

Olympus LS-5

stein @, Donnerstag, 04. Oktober 2012, 15:39 (vor 5130 Tagen) @ Dorforganist

2. ausgerechnet die Funktion "Datei teilen" für den Schnitt kann nur über eine ganze Reihe von Klicks erreicht werden. Hat man zwar irgendwann in den Fingern, ist aber lästig.

Ja stimmt! Leider lässt sich diese Funktion nicht auf die Freie Taste speichern.
Die Schneidearbeit lässt sich trotzdem sehr leicht mit diesem Gerät erledigen. Die unbrauchbaren eile zwischendrin lösche ich, dann alles auf den Computer und dort benenne ich alles.
Leider kommt man mit der Indextaste, die auf 20 begrenzt ist nicht sehr weit.
Netzteil, Fernbedienung kann man sich getrost schenken.

Lieferbare Digitalrecorder zur Orgeldoku. bis 300 Euro?

Ehrlich, Mittwoch, 03. Oktober 2012, 19:00 (vor 5130 Tagen) @ Oliver Horlitz

Für den Fall, dass ein IPhone zur Hand ist, empfehle ich den Aufsatz für selbiges Gerät von Tascam und fertig ist ein sehr akzeptabler Rekorder zum Preis von 80€!

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