Elisa Teglia in St. Andreas, D-Altstadt, 10.04.2011

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Montag, 11. April 2011, 10:18 (vor 5624 Tagen)

Hallo Forum,

bei der Sonntagsorgel in St. Andreas, D-Altstadt, konzertierte am 10.04.2011 Dr. Elisa Teglia (*1978 in Bologna). Sie ist dort Organistin an der Basilika Sant’ Antonio da Padova. 20ß1 Promotion “Théodore Dubois und sein Werk für Orgel”.

Und so begann sie auch mit Dubois. Aus “Dix pièces pour orgue ou piano-pédalier” spielte sie Entrée (Forte, frisch), Offertoire (ruhig, lyrisch), Élévation (sehr zart) und Sortie (forte, leider mit Längen).

Es folgte ein Volkslied aus Ath (Hainaut). Das muß von unerfüllter, ja unerfüllbarer Liebe oder ähnlichem tiefen Ungemach erzählen: Jedenfalls war die Weise sehr traurig. Und das hat Marco Enrico Bossi wunderbar eingefangen. Ein herrliches kleines Stück Musik von unmittelbarer Wirkung.

Am Ende eine mehrteilige, geschmack- und geistvoll registrierte Fantasie (Nr. 5 d-moll op. 176) von Gustav Merkel. All’ dies paßte prima zur Orgel. Eine runde halbe Stunde Orgelmusik. Ca. 50 Hörer spendeten höflichen, aber kurzen Beifall.

Gruß Clemens Schäfer

P.S. Nächsten Sonntag an gleicher Stelle, 16:30h: Andreas Willscher, Die sieben letzten Worte Christi am Kreuz. Orgel: Reinhard Kluth.

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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)

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