Manualkoppel in Baß und Diskant

prinzipalschlumpf, Sonntag, 20. Januar 2013, 15:39 (vor 5024 Tagen)

Hallo Orgelforum ,

beim Orgelspielen in der Jacobikerk/Utrecht fiel mir , zu meinem erstaunen , die Manualkoppel auf die sich in Baß und Diskant teilt . Dementsprechend gibt es auch zwei Registerzüge . Mir war diese Art von Koppel bisher nicht bekannt . Gibt es diese Art von Koppeln noch an anderen historischen Instrumenten ?

Viele Grüße
Prinzipalschlumpf

Manualkoppel in Baß und Diskant

Aeolinchen, Sonntag, 20. Januar 2013, 22:39 (vor 5024 Tagen) @ prinzipalschlumpf

Hallo Orgelforum ,

beim Orgelspielen in der Jacobikerk/Utrecht fiel mir , zu meinem erstaunen , die Manualkoppel auf die sich in Baß und Diskant teilt . Dementsprechend gibt es auch zwei Registerzüge . Mir war diese Art von Koppel bisher nicht bekannt . Gibt es diese Art von Koppeln noch an anderen historischen Instrumenten ?

Viele Grüße
Prinzipalschlumpf

In den Niederlanden gibt es das sehr häufig. Gefühlsmäßig würde ich sagen: vor allem in Orgeln 2. Hälfte 18. bis 2. Hälfte 19. Jahrhundert.

Manualkoppel in Baß und Diskant

Hilbrands, Sonntag, 20. Januar 2013, 23:49 (vor 5024 Tagen) @ Aeolinchen

Bass-Diskant-Teilungen sind häufig, das stimmt, aber auch geteilte Manualkoppeln?
Fragt sich Walter

Manualkoppel in Baß und Diskant

Friedrich @, Montag, 21. Januar 2013, 00:32 (vor 5024 Tagen) @ Hilbrands

Welche Koppeln sind denn geteilt? Ich könnte mir vorstellen, dass es darum geht, einen extrastarken Cantus firmus über kräftiger Begleitung rauszubringen, also Bass HW allein, Diskant HW & Nebenwerk.

Gruß,
Friedrich

Manualkoppel in Baß und Diskant

Orlos, Montag, 21. Januar 2013, 00:35 (vor 5024 Tagen) @ Friedrich

Ja, ist doch eine gute Sache, die man ansonsten nur mit einem Koppelmanual hinbekommt: Prinzipale des HW als Begleitung, RP-Solo DAZU für die Melodie. Durchaus praktisch.

Manualkoppel in Baß und Diskant

Poupoulcorouse @, Mülheim am Rhein, Montag, 21. Januar 2013, 01:14 (vor 5024 Tagen) @ Friedrich

Das passt.

Die Entwicklung in diese Richtung lässt sich ja auch sehr gut an den niederländischen Mixturen des späten 18. Jahrhunderts ablesen.

Manualkoppel in Baß und Diskant

untersatz32 ⌂ @, Amriswil, Montag, 21. Januar 2013, 10:13 (vor 5023 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von untersatz32, Montag, 21. Januar 2013, 12:23

Genauso isses.
Hat einen ähnlichen Effekt wie heutzutage die modernen "Melodiekoppeln".

Durch diese geteilten Koppeln kann z.B. der Kornett oder Sesquialter, oder das Nebenwerk-Plenum oder eine Zunge des RP bzw. OW die Hauptwerk-Gemeindebegleitung (mit Principalen 8 4 2) im Sopran kräftig verstärken.
Nicht dumm...

Holländische Grüsse

Thomas

--
Thomas Haubrich

Manualkoppel in Baß und Diskant

prinzipalschlumpf, Montag, 21. Januar 2013, 10:40 (vor 5023 Tagen) @ untersatz32

Hallo Forianer ,

ich danke euch für die informativen Antworten !

LG Prinzipalschlumpf

Manualkoppel in Baß und Diskant

Cantor, Montag, 21. Januar 2013, 17:02 (vor 5023 Tagen) @ prinzipalschlumpf

Hallo,

die Grenzing-Orgel in der Kathedrale zu Brüssel hat meiner Erinnerung nach auch eine geteilte Manualkoppel vom SW zum HW.

Gruß Cantor

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