Ich muß das hier mal loswerden:
Hochgradig sympathisch empfinde ich die Kompositionen für Orgel von Orlos. Ich habe seit letzten Weihnachten - trotz Umzug usw.- einen ganzen Band von ihm rauf- und runtergespielt und es macht einen unglaublichen Spaß. Die Sachen klingen toll, sind zum Teil aber auch nicht ganz ohne.
Also: alle orgelspielenden Forianer: ran an die Sache.
Die herzlichsten Grüße, vor allem auch für den Komponisten
von Reinhard Kluth
nochmal sympathisch
JSBach
, Aachen, Donnerstag, 24. Januar 2013, 10:46 (vor 5022 Tagen) @ Reinhard Kluth
bearbeitet von JSBach, Donnerstag, 24. Januar 2013, 10:50
wenn man jetzt noch wüsste, wer sich hinter dem Namen verbirgt, würde der Tipp sogar was bringen ;)
nochmal sympathisch
Orlos, Donnerstag, 24. Januar 2013, 11:11 (vor 5022 Tagen) @ JSBach
Ja, das ist mir jetzt nicht so recht, aber es ist nun mal in der Welt. Die Noten sind nicht zu kaufen, ich habe sie nur für ein paar Kollegen als Weihnachtsgabe zusammengestellt. Sie sind aber nun auf meiner Homepage als pdf-Dateien kostenlos herunterzuladen.
Im Butz-Verlag habe ich die Suite maritime publiziert, die gibt es natürlich nicht zum Herunterladen.
Natürlich freue ich mich, wenn die Stücke Anklang finden und jeder mag sie so oft spielen, wie er will.
Herr Kluth hat ja auch viele seiner Orgel-Ausgaben der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, am Sonntag spiele ich die Partita von Böhm zu "Ach, wie nichtig". An dieser Stelle auch einmal herzlichen Dank für diese Mühe!
nochmal sympathisch + 32'
tiratutti
, Donnerstag, 24. Januar 2013, 11:32 (vor 5022 Tagen) @ Orlos
Hallo,
Ja, das ist mir jetzt nicht so recht, aber es ist nun mal in der Welt. Die Noten sind nicht zu kaufen, ich habe sie nur für ein paar Kollegen als Weihnachtsgabe zusammengestellt. Sie sind aber nun auf meiner Homepage als pdf-Dateien kostenlos herunterzuladen.
Im Butz-Verlag habe ich die Suite maritime publiziert, die gibt es natürlich nicht zum Herunterladen.
Natürlich freue ich mich, wenn die Stücke Anklang finden und jeder mag sie so oft spielen, wie er will.
Danke!
Eine Frage zu dem elektronisch erzeugten Sousbasse 32' der Orgel in Wiesbaden St. Josef: mit was wird die Tonerzeugung gemacht und vor allem: wie ist der Effekt? Funktioniert das?
Grüße von tiratutti
nochmal sympathisch + 32'
Orlos, Donnerstag, 24. Januar 2013, 12:28 (vor 5022 Tagen) @ tiratutti
Als Dessauer-Schüler habe ich natürlich den Einbau der drei elektronischen Pedalregister in St. Bonifatius zu Wiesbaden mitbekommen. Der Effekt ist toll - und wie man so ist: So etwas wollte ich natürlich auch haben!
Wir haben uns einfach Reed-Kontakte und eine MIDI-Platine besorgt, die Kontakte vorne an den Pedaltasten angebracht und das MIDI-Signal zu einem Gerät gelenkt, das elektronische Klänge erzeugt (keine Ahnung, wie so etwas heißt, Samples sind es nicht, also eine Art Synthesizer ohne Tasten). Das Ding habe ich gebraucht bei einem Tonstudio bekommen. Dann braucht man noch einen einfachen Verstärker. Für 200 DM haben wir uns eine richtig große Bass-Box zusammengezimmert, die neben der Orgel steht. Das alles hat natürlich nur den Bruchteil dessen gekostet, was in St. Bonifatius für die tolle Anlage draufging. Aber für den Zweck, in allertiefsten Tiefen ein schönes Gewummere zu erzeugen, reicht es völlig. Der Orgelbauer, der nur rein mechanische Orgeln baut, war natürlich völlig entsetzt! Bevor ich es ihm live vorgeführt habe, hatte ich ihm die CD geschickt, das akustische Ergebnis fand er gar nicht übel.
Die Kirche ist leider sehr diskantlastig, je weiter man von der Orgel weggeht, desto schwächer werden die Bässe, also genau andersherum als in der neugotischen Bonifatiuskirche. Insofern ergibt es durchaus Sinn, hier den Bass zu verstärken. Wenn wir mal richtig Geld haben, wird ein offener 16' aus Holz ergänzt, der bringt natürlich sehr viel mehr als das 32'-Gewummere. Aber für uns als bastelfreudige Jugendliche war das eine schöne Sache. Auf Samples kann man in der Tiefe auch leicht verzichten, es kommt nur auf die Tiefe an.
In der amerikanischen Luxusversion stimmen sich die elektronischen Register automatisch auf die Stimmtonhöhe der echten Pfeifen ein. Um ehrlich zu sein: Ich habe es nie vermisst. Im Sommer stelle ich den elektronischen Klang etwas höher, im Winter etwas tiefer. Das war's. Für das Gebrummel braucht es keine exakte Tonhöhe.
Also: keine Wunderlösung, aber für heute insg. vielleicht 500 Euro eine putzige Klangergänzung!