Joachim Neugart in St. Andreas, D-Altstadt

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Montag, 18. Februar 2013, 16:14 (vor 4993 Tagen)

Hallo Forum,

die “Sonntagsorgel” in St. Andreas, D-Altstadt spielte am 17.02.2013 Joachim Neugart vom Quirinusmünster in Neuss. Er eröffnete mit einer Kyrie-Folge aus der Pfarrmesse von F. Couperin. Besonders schön war hier das Krummhorn aus dem RP in Szene zu setzen. Ruhig und besonnen folgte, c.f. mit einer Zunge, das Choralvorspiel “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende” von Karg-Elert. Am Ende ein großer Bach: Praeludium und Fuge h-moll BWV 544. Der Einstieg in das Praeludium war etwas ungewohnt. Neugart formulierte ihn als Frage. Die ersten solistischen Pedaleinsätze brachten dann so etwas wie die Antwort. Vollends Gewißheit stellte sich in der Fuge des Praeludiums ein. Von an lief es in Praeludium und Fuge in eher gewohnten Bahnen, passend registriert und makellos gespielt.

Gut 70 Hörer spendeten milde Beifall.

Gruß Clemens Schäfer

--
Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)

Joachim Neugart in St. Andreas, D-Altstadt

JSBach @, Aachen, Montag, 18. Februar 2013, 16:43 (vor 4993 Tagen) @ Clemens Schäfer

Der Einstieg in das Praeludium war etwas ungewohnt. Neugart formulierte ihn als Frage. Die ersten solistischen Pedaleinsätze brachten dann so etwas wie die Antwort.

wie genau hat man sich das vorzustellen? Über Registrierung oder Artikulation oder?

Joachim Neugart in St. Andreas, D-Altstadt

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Montag, 18. Februar 2013, 21:49 (vor 4993 Tagen) @ JSBach

Hallo,

es war die Phrasierung. Irgendwie etwas gedehnt und verzögert. Die Registrierung blieb gleich.

Gruß Clemens Schäfer

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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)

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