Das Februar-Monatslied in (Bild) und Ton

MichaelS ⌂ @, Brackenheim, Montag, 25. Februar 2013, 17:53 (vor 4985 Tagen) @ Abstrakte

Aus dem Grund beschränke ich mich (leider ;-) ) immer noch auf die Sätze aus dem Choralbuch. Die sind handwerklich halt (noch) besser als das, was ich mir ausdenken würde. Von daher nehme ich diese Sätze und übe solange harmonisieren, bis ich das mindestens so gut kann wie die Choralbuchsachen. Dann würde ich mich damit mal an die Öffentlichkeit wagen. Und Youtube sehe ich auch als Öffentlichkeit an.

Unimprovisierte Grüße!!

Youtube betrachte ich noch mehr als öffentlichkeit als jetzt eine sonntägliche Gemeinde. Wer sonntags im Gottesdienst spielt darf auch mal experimentieren, es darf auch mal schiefgehen oder man kann auch richtig ins Schwarze getroffen haben. Wir sind alle einmal großgeworden und das freie Harmonisieren haben wir alle einmal gelernt, geübt und immer wieder gemacht.
Unterschätzt mir das Orgelbuch-Spielen nicht. Ich muss mich schon sehr zusammennehmen um wirklich das zu spielen was da steht - habe es neulich mal ausprobiert ob ich denn meine C-Prüfung nochmal bestehen würde mit meinem Orgelbuch.

Wer allerdings in Youtube was veröffentlicht und auch noch zu diesem Thema muss sich Kritik aus der Fachwelt gefallen lassen. Da könnte ich noch anführen, dass ein "Triospiel" mit deutlich hervorgehobener Melodie doch wesentlich angebrachter ist. Überhaupt sollten Orgelbücher viel mehr auf das sog. obligate Spiel und seine verhältnismäßige Durchführbarkeit abgestimmt sein, gerade bei eher unbekannten Liedern.

Das ändert nichts daran, dass der Originalsatz von O. Sperling zum Heilig-Lied bei der Orgelbuch-Kommision wegen "Unspielbarkeit" durchgefallen ist. Der Satz von A. Großmann hat was von einer Schlichtheit, auch hier hätte mir eine klarere Notation für zwei Manuale besser gefallen.


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