Registertaster <--> flache Registerwippen
Die flachen Registerwippen, wie hier zu sehen, sind im Orgelbau wirklich nicht außergewöhnlich. Wie Nokuhn schreibt, hat Beckerath sie in den 60er Jahren häufiger gebaut, so auch z. B. 1960 in St. Ludwig in München. In den USA sind bis heute sehr viele Orgeln von Walter Holtkamp zu finden, dessen kompakte Spieltische bis in die frühen 60er Jahre ebenfalls die charakteristischen flachen Registerwippen aufweisen (meist mittig über den Manualen angeordnet), und auch andere nordamerikanische Orgelbauer haben diese Bauweise verwendet. Darüber hinaus gibt es die berühmten Wurlitzer-Orgeln mit ihren "horseshoe-shaped" Spieltischen, und das Design gewisser Serienmodelle von Rodgers- und Allen-Digitalorgeln (vornehmlich 2-manualig, seltener auch 3-manualig) mit flachen Registerwippen bis in die 90er Jahre, das aber wohl mittlerweile aufgegeben worden ist.
Die von Florian angesprochenen Registertaster dagegen, wie sie z. B. bei Weise in Deutschland oder bei Théodore Puget (wie in Lisle sur Tarn oder Albi) zu finden sind, dürften heutzutage nur noch vergleichsweise selten zu finden sein.
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