Suppertime-Orgel mit Wolfgang Abendroth
Hallo Forum,
was einige Leser in einem Bericht über die Lunch-Time-Orgel in der Johanneskirche vermißten, wurde jetzt in der Reihe “freitags um 7” Wirklichkeit: Ein Programm nur mit englischer Orgelmusik. Schwerpunkt war die große Sonate G-Dur op. 28 von Elgar. Ganz im Duktus der Meistersinger-Ouvertüre geht es im Allegro maestoso los. Das (Scherzo) Allegretto ist eher verhalten, mit schönem Thema m Trio. Das Andante espressivo machte seinem Namen alle Ehre. Das Presto comodo als Finale ist ja ein Widerspruch in sich: Gemütliches Presto!? Dennoch herrliche Musik. Wolfgang Abendroth gestaltete das alles mit Übersicht und großem Atem.
Eröffnet hatte er das Konzert mir zwei Voluntaries - eines von Stanley in d-moll (dreisätzig, schönes Largo, etwas zu langes Allegro-Finale) und Bennet in c-moll (zweisätzig). Danach folgte noch das ruhige, klangschöne Präludium on Tallis’ Canon von Stanford.
Nach der Elgar-Sonate schloß Abendroth mit dem March No. 1, including the second national anthem, aus Pomp and Circumstances in der Lemare-Bearbeitung.
Großer Beifall der knapp 60 Hörer.
Gruß Clemens Schäfer
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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)
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