Improvisationen mit Johann Vexo in Notre-Dame de Paris

Cor de Basset, Montag, 29. April 2013, 12:51 (vor 4870 Tagen) @ ado
bearbeitet von Cor de Basset, Montag, 29. April 2013, 13:06

geht mir genauso. ich versteh diesen rummel um "NDP" überhaupt nicht. die orgel ist doch einfach nur groß, hat sicher auch ein paar schöne register...aber wo ist das alleinstellungsmerkmal? ich hab den verdacht, da spielt (neudeutsch gesagt) unterbewußt die "location" eine rolle...emblematisches bauwerk als kristallisationspunkt für frankophilie? und dann vielleicht noch der magische name "ACC"? (aber dann doch lieber saint-sulpice, um nur die bekannteste konkurrenz zu nennen...)(klar, als bauwerk weltweit nicht annähernd so bekannt...)


Die große Orgel in Saint-Sulpice ist und bleibt mein persönlicher Favorit in Paris. Auch in "The Genius of Cavaillé-Coll" war für mich die Vorführung der einzelnen Registergruppen in Saint-Sulpice mit kurzen Improvisationen von Daniel Roth der mit Abstand beeindruckendste Beitrag der gesamten Dokumentation: Musikalischer Gehalt, Poesie und perfekte Symbiose des Spielers mit dem Instrument.

Auch wenn hier bereits früher darauf hingewiesen wurde:
D. Roth: Orgelvorführung von 1998 (Teil 1 und Teil 2)
D. Roth: Vorspiel zum Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt 2009
Yves Castagnet spielt "Résurrection" aus Duprés Symphonie-Passion (April 2012)
David Briggs improvisiert zur Kommunion (Mai 2011)
Jean-Jacques Grunenwald improvisiert über das "Te Deum" (1981)


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