Grunenwald
Die große und angenehme Überraschung war Jean-Jacques Grunenwald (1911-1982). Aus der
zweiten Suite für Orgel (1937) spielte Mäuser “Nativité”, “Le Jardin des oliviers” und “Allégresse”. Da fragt man sich unwillkürlich, warum die Musik kaum je auf den Konzertprogrammen auftaucht. Klanglich, harmonisch, dynamisch höchst interessant. Messiaen, Dupré und Alain sind in der Nähe. Aber Grunenwald hat Eigenes zu bieten. Das sollte nicht in Vergessenheit geraten. Solistische Oboen/Schalmeyen in Nativité, schwül gedämpfte Stimmung (nicht vorhandene Streicher im SW! *g*) im Garten, schneidende Trompeten im Allégresse. Anhaltender Beifall der kaum 40 Hörer.Übrigens: Auch das CD-Angebot von Grunenwalds Musik ist nicht groß. Ich erkenne gerade mal eine Orgel-CD (Filsell 1999).
Sehr geehrter Herr Schäfer,
der Hinweis macht Lust auf mehr! Kennt jemand noch weitere lohnenswerte Musik von ihm?
Sind Improvisationsmitschnitte auf CD erhältlich?
FG
Bariolage.
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- Robert Mäuser in St. Antonius, D-Oberkassel; 10.01.2011 - Clemens Schäfer, 10.01.2011, 21:38
- Grunenwald - Bariolage, 11.01.2011, 07:06
- Grunenwald - Karsten, 11.01.2011, 08:10
- Grunenwald - Rainer - Friedrich, 11.01.2011, 10:48
- Grunenwald - Clemens Schäfer, 11.01.2011, 19:44
- Grunenwald - 3rd_astronaut, 08.10.2011, 03:12
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