Jetzt muss ich aber mal die Boellmann-Frage stellen

Friedrich @, Mittwoch, 26. November 2025, 23:38 (vor 276 Tagen) @ Stephan Kreutz

Mehrere Synkopen hintereinander können das Drängen verstärken, also wird gefühlt auch schon jede Viertel etwas kürzer als die vorangegangene. Man überholt sich quasi selbst.
Das wäre ein Erklärungsversuch. Der zweite wäre der, dass man der linken Hand zu wenig Aufmerksamkeit widmet. Die sollte eigentlich für die rhythmische Stabilität sorgen. Konzentriert man sich nur auf die Synkopen und lässt die Linke einfach laufen, dann kann das beobachtete Phänomen entstehen. Ein forciertes Tempo verstärkt den Effekt. Das wäre meine Theorie.

Danke dafür -- das mit der linken Hand dachte ich mir auch, sonst müsste man das ja merken, dass da kein Platz für die Sechzehntel bleibt. Wenn man das langsam mit Metronom übt und allmählich steigert, sollte das eigentlich nicht so einfach passieren. (Ein bisschen spiele ich ja nun auch Tasten.) Aber das ist bei denen, denen das passiert, vielleicht zu lange her.

Synkopenkrankheit, ja, das kenne ich auch aus dem Streicherkontext. Auch dass Drängen sie verschärft. Das Stück wirkt so gut mit zuverlässigem, gerade nicht zu schnellem Tempo.


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