Frage zu hölzernen Konduktenblöcken anstelle Bleiröhren

Uli Skriwan @, Zwischen Inn und Salzach, Sonntag, 17. Mai 2026, 00:23 (vor 103 Tagen) @ MCVL

Ja das gab es in Böhmen bei Gebrüder Brauner, Mährisch Neustadt zumindest in den 1890er Jahren, funktioniert aber dort bis heute.

Vielen Dank für den Hinweis. Wie sind dort die gebogenen Abschnitte gelöst? Sind dort Metallröhren eingesetzt? Und welche Länge besitzen die Blöcke bei Brauner? Ich versuche mir ein Bild zu machen, wie es tatsächlich bei Weise ausgesehen haben könnte. Selbst wüsste ich schon, wie ich es anlegen würde, aber das muss ja nichts bedeuten.

Bei den noch erhaltenen Konduktenblöcken in der 1911 umgebauten Brauner-Orgel von Großarl gibt es keine gebogenen Rohre. Die Messingröhren laufen gerade vom Spieltisch nach hinten in die mehrlagigen Blöcke hinein, die wie "pneumatische Wellenbretter" funktionieren: hier wird die Abgangsteilung des Spieltisches nach oben aufgefächert. Die Blöcke sind also so Breit wie die Windlade. An der Oberkante saßen früher kleine Keilbälgchen zur Betätigung der Windladenrelais. Hans Mertel hat dann die Bälgchen durch eine Membranleiste ersetzt.
Viele Grüße Uli


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