Frage zu hölzernen Konduktenblöcken und Ignaz-Weise-News

MCVL @, Sonntag, 17. Mai 2026, 21:36 (vor 101 Tagen) @ Uli Skriwan

Wunderbar, Uli, vielen Dank.

Ich habe mir es etwas anders vorgestellt, in etwa, daß der Konduktenblock in der vom Spieltisch kommenden Teilung bis kurz vor das Relais geführt und dort dann mit Metallröhren auf die Windladenteilung gebracht wird.

Sobald ich das Bezirksamt Griesbach angreife, werde ich natürlich auch die Akten zu Bayerbach transkribieren, aus dem dünnen Bezirksamtsakt geht nicht viel hervor, aber der Orgelakt aus dem Pfarrarchiv ist sehr umfangreich.
Jedenfalls wurde die Orgel unter widrigsten Umständen gebaut und fertiggestellt, die Mitarbeiter von Weise waren alle an der Front und es standen ihm nur Azubis und angelernte weibliche Hilfskräfte zur Verfügung, die zudem auch noch Rüstungsgüter herstellen mussten.
Vielleicht findet sich auch etwas dazu, wo die Hechenberger-Orgel von 1895 abgeblieben ist. Bei Brenninger Lkr. Griesbach ist das etwas unscharf dargestellt, in Bayerbach wurde während des I. Weltkriegs eine neue Kirche erbaut und deshalb kam es auch zum Neubau durch Weise. Warum man nicht die Hechenberger-Orgel in die neue Kirche übernommen hat, findet sich vielleicht in den Akten.

Übrigens habe ich nun für dieses Jahr schon den fünften bislang unbekannten Neubau von Ignaz Weise ermitteln können: Expositurkirche Büchlberg 1913.

Und von der Werkliste kann der Neubau für die Franziskanerkirche Ingolstadt 1906 gestrichen werden, das war lediglich eine Überholung und evtl. geringfügige Umgestaltung der vorhandenen Orgel, die in der Grundsubstanz offensichtlich erhaltene Kaspar König-Orgel der 1740er Jahre.

Es tauchen immer mehr Überraschungen auf.


Viele Grüße

Mark

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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)


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