Winfried Bönig in St.Lambertus, D-Altstadt

Florgel @, Dienstag, 04. Februar 2014, 15:43 (vor 4646 Tagen) @ Solcena

Prof. Dr. Winfried Bönig, Hoher Dom zu Köln, war diesmal Gast. Und er begann mit selten zu hörender Musik: Hans Friedrich Micheelsen (1902-1973), Orgelkonzert über die Weise “Es sungen drei Engel” op. 34 (1943). Die Toccata zu Beginn kam mit markanten Tonrepetitionen. Sparsam in den Farben und dicht im Satz machte das einen kompakten Eindruck. Auch die Canzona an zweiter Stelle hellte nur wenig auf. Schließlich eine veritable Fuge. Das war recht trockene, ja verkopfte Musik. Bönig verstand es aber, die Hörer interessiert zu halten. Jedenfalls blieb ich “dran”.
Neugierde war geweckt. Und das ist schließlich kein schlechtes Zeugnis für Komponist und Interpret.

Servus,

Das hätte ich auch gerne gehört.
Die Toccata kommt schon etwas blockhaft- auf alle Fälle aber mächtig daher in den Rahmenteilen. Der Mittelteil lockert schon etwas auf.
Ich finde das nicht verkopft- im Gegenteil eher sogar mitunter etwas musikantisch! Mir gefallen auch die Farben die da drin stecken.
Die Fuge ist für mich der Hammer- besonders die Engführung. Ich bilde mir ein, dass man gerade mit dieser Musik Menschen für die Orgel begeistern kann.

Dazu gibts ja von Micheelsen noch weitere Orgelkonzerte oder etwa das "Holsteinische Orgelbüchlein. Was ich da bisher gesehen habe, hat mir auch sehr gefallen.


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