Neuer Domorganist zu Essen berufen

Heuler, Mittwoch, 05. Februar 2014, 13:50 (vor 4587 Tagen) @ MichaelS

Ich glaube, dass auf Dauer "Einschränkungen" bzgl. der Orgel besser zu verkraften sind, als Einschränkungen bzgl. des zelebrierenden Personals. Und es könnte eine willkommene Abwechslung zur großen "Sonntagsorgel" sein, sich an Werktagen zu beschränken oder besser: umzustellen.

Sebastian K.-B. ist ein sehr großes Talent - und die wurden auch schon "damals" früh auf große Stellen gesetzt. Vielleicht tut es aber ihm und der Dommusik gut, wenn er in 10 oder 20 Jahren wechselt - wenn sich was ergibt. Oder er zählt zu jenen, die eine Strategie entwickeln, auf lange Zeit an einer Stelle "frisch" zu bleiben und nicht abzustumpfen.

Alle paar Jahre die Stelle zu Wechseln ist auf Dauer nicht gut, aber das andere Extrem kann "nach hinten ´raus" für alle Beteiligten sehr lähmend werden.

Das beobachtete Phänomen, dass immer häufiger Kirchenmusiker "von der Hochschule weg" auf hohe Positionen gehoben werden, könnte evt. auch auf den zunehmenden Kirchenmusikermangel zurück zu führen sein.

Oder es geht den altersweisen Domkapiteln um eine Jungkur :-D


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