Skinner-Orgel Ingelheim II

elsenp @, Dienstag, 14. Januar 2014, 05:14 (vor 4611 Tagen) @ abstrakte

Als "vielreisender" Vertretungsorganist stimme ich dem zu. Freie Kombinationen sind mir oft wesentlich lieber als ein Setzer, bei dem man oft nicht so ganz genau weiß, wie man bedienen muss (und der kenntnisreiche "feste" Organist ist bei den Vertretungen ja meistens eben nicht da). Kombinationen sind ja wesentlich einfacher zu verstehen, und man kann da - wie Orlos es ja auch für die Registerfessel beschrieben hat - schon während des Spiels Änderungen für die nächste Strophe oder ähnliches vornehmen.

Grüße,
Abstrakte

Dem stimme ich auch zu. Ich finde die neue Mode, Orgeln nur noch mit Setzern auszustatten, nicht sehr hilfreich, vor allem, wenn man an diesen Orgeln Vertretungsdienste machen muss. Da ist mir eine freie Kombination lieber, weil ich hier unmittelbar sehe, was ich eingetellt habe und während des Spiels auch leicht verändern kann. Ähnlich gut ist die Registerfessel.
Was ich bei den meisten Setzern vermisse, ist die Möglchkeit, die Einstellungen durchzugehen, ohne dass die Register tatsächlich gezogen oder abgestoßen werden. Ich habe einige Orgeln mit Setzer, wo ich hin und wieder spiele, da schaue ich mir natürlich vor dem Spiel 3 oder 4 Setzereinstellungen an, um diese vor dem Gottesdienst für die Liedbegleitung und Vorspiele einzustellen. Aber jedesmal dieser Lärm! Rummms, Setzer 1 hat ein Pleno, Rummmms, Setzer 2 ist nur ein 8', Rummms, Setzer 3 ist ein Zungenplenum, Rummms usw. usw. Währenddessen schaut die wartende Gemeinde entsetzt zur Orgelbühne und glaubt, dass ich da Möbel rücke oder Bücherregale umwerfe.

Gruß
Peter


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