Dischingen - war Anglofile Anleihen in der Orgelbewegung/-Reform?

MCVL @, Freitag, 20. September 2024, 21:29 (vor 723 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von MCVL, Samstag, 21. September 2024, 01:19

Interessant, die hatte ich ja erwähnt, aber nirgends online gefunden. Lad' sie gerne auf YT hoch (ich könnte es auch machen), ist ja mittlerweile einfach und legal.

Ich muss mich da mal näher damit beschäftigen, bisher habe ich noch nie auf YouTube etwas hochgeladen.
Gerade habe ich auch nochmal gesucht, aber die Tracks der CD scheinen noch niemals online zugänglich gemacht worden zu sein.

Die CD ist übrigens ein Teil einer zehnteiligen Reihe, die Instrumente oberschwäbischer Orgelbauer vorstellt.

Die weiteren Teile entstanden jeweils an den Gabler-Orgeln in Ochsenhausen und Weingarten, den Holzhey-Orgeln in Neresheim, Obermarchtal, Rot an der Rot, Ursberg und Weißenau, der Lang-Orgel in Inzigkofen und der Aichgasser/(Lang?)-Orgel in Wald.
Jede der CD beginnt mit einer der "Blumenfeld"-Toccaten von Speth, daran schließen sich Werke von Komponisten aus dem schwäbisch/altbayerischen Raum wie Metsch, Zöschinger, Eberlin, Murschhauser, Schubart, Bachmann, Kayser, Knecht, Schneider und anderen an. Auch bekannte Namen wie Couperin, Mozart und C.Ph.E.Bach sind mit dabei, ebenso eine Gesamtaufnahme des "Ochsenhausener Orgelbuchs".
Jeder, der die oberschwäbischen Orgeln des 18. Jahrhunderts schätzt und liebt, wird an den Aufnahmen seine Freude haben, auch weil Krumbach die Orgel perfekt und intelligent registriert. Ich besitze diese Aufnahmen seit nahezu 30 Jahren und höre sie immer wieder gerne.

P.S. bei mir liegt noch ein Aufsatz von 1939 oder 1940 aus der Feder Suppers herum, in welchem es sich ebenfalls über die Restaurierung der Dischinger Orgel dreht, den kann ich diese Tage mal einstellen.


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