Mittelgroß, Werkprinzip und andere Tabus

Friedrich @, Sonntag, 27. Februar 2011, 14:31 (vor 5665 Tagen) @ Aeolinchen

Schon ein bisschen größer als "mittelgroß", aber auch ganz schön:
...

Also wenn das ein "Was bin ich" ist, dann bin ich schon mal ratlos. Ich tippe auf Karl Schuke oder nicht lange danach, vielleicht auch Beckerath; dafür spricht z. B. die Besetzung mit Nasat im HW, Fagott und Trechterregal im RP, kein komplettes Cornet décomposé usw.; für die Nähe zur Orgelbewegung spricht die Pedalbesetzung ohne 32', dafür mit norddeutschem Zungenchor bis 2', außerdem die Betonung des Prinzipalchors in allen Werken. Ungewöhnlich finde ich den großen HW-Prinzipalchor mit Großquinte und 16'-Prinzipal -- das muss schon ein großer Raum sein, für den da disponiert wurde, andererseits keiner, der zwingend einen 32' fordert. Gut kann man sich hier einen neu-hamburgischen Prospekt mit Pedaltürmen vorstellen.

So eine Orgel, kernig intoniert, macht bestimmt Spaß. Da wäre ich mal neugierig. Kommt hier jemand drauf?

Gruß,
Friedrich


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