Studio Acusticum - Einweihung der Woehl-Orgel - Spieltisch

Karsten, Montag, 22. Oktober 2012, 09:45 (vor 5065 Tagen) @ Contrebasson 32'

Eigentlich war ich ja zu faul, herauszusuchen und zu belegen, was ich nur noch grob im Gedächtnis hatte:

  • hier: "Stops are manoeuvered by means of touch screens, not stop jambs"
  • und hier dann die komplette Beschreibung der Spielanlage: "Touchscreens, video cameras and monitors;"
  • dass diese Planung zwischenzeitlich nicht verworfen wurde, zeigen die Bilder hier ab Bild Nr. 23.

All dies bestätigt meine These, dass der auf den Fotos und in den Videos zu sehende Spiel"tisch"/-"schrank" (was auch immer) nur ein Provisorium ist und sich die komplexen Funktionen der Elektrik bisher nur per PC ansteuern lassen.

Hallo!

Man kann im Video erkennen, dass Ericsson beim Spiel die Registrierungen durch die "Setzerschublade" bzw. Pistons ansteuert. Die Registerstaffeln (egal ob Touchscreen, Registerwippen oder Manubrien) hätte er nicht zwingend gebraucht.
Man kann erkennen, dass die seitlichen Touchscreens wohl durch Registerwippenatrappen abgedeckt sind. Dass sie "nicht funktionieren" ist eine Erklärungsmöglichkeit und das eine (Woehl-)ORgel nicht fertig ist - geschenkt ;). Doch wie wäre es mit diesen Gründen, die ein Abdecken erfordelrich machen?

- Man wollte dem Fernsehen ein "klassisches" Aussehen einer Orgel liefern, das Programm ist "modern" genug, da muss man nicht mit noch mehr Schnickschnack die Leute verschrecken.

- Die Bedienbarkeit ist durch die Lichtshow eingeschränkt bzw. beeinflussen sich gegenseitig. Leuchtende Touchscreens am Spieltisch hätten die Lichteffekte zerstört; vielleicht kam es auch zu störenden Reflexionen.

Nur mal so meine Ideen.

Gruß
Karsten


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