OT Hausorgel, war: Traktur

ChristopheKnabe ⌂ @, Bergisch Gladbach, Mittwoch, 24. Oktober 2012, 10:21 (vor 5114 Tagen) @ Benjamin Danner

Hallo Benjamin,

kein Problem.

Schumacher Orgelbau (Eupen, Belgien)

I. Manual (C-g3)
Gedeckt 8'
Prinzipal 2'
Quinte 1 1/3'

II. Manual (C-g3)
Gedeckt 8' (tr)
Rohrflöte 4'
Nasard 2 2/3'
Terz 1 3/5'

Pedal (C-f1)
kein Register

Koppeln II/I I/P II/P

Faktisch im Gebrauch 8' und 4', das andere ist auch nett, aber mit der Zeit nervend.

Seit ca. 14 Jahren besteht zwischen ihr und mir eine Liebes/Haßfreundschaft. Ich tat mich lange schwer mit dem Üben drauf (jetzt auch noch manchmal), denn sie fordert auch trakturenbedingt sehr präzises und kontrolliertes Spielen und ist unverzeihlich. Man kann einfach nicht schummeln und pfuschen.

Ich weiß noch, daß ich mal in einem Hochschulsemester die Dritte von Vierne und Ascension von Messiaen in der Kerzenkapelle erabeitet hatte, eigentlich lief es schon gut. Für einen Tag war ich auf Heimatbesuch in Luxemburg und setzte mich stolz an das kleine Instrument: es lief nix, ich kam mir vor, als hätte ich die Stücke noch nie gespielt... grausam.

Umgekehrt, was an dem kleinen Ding erarbeitet worden ist, läuft in der Regel überall. Nur mit 8' (+ manchmal auch 4') kann man sehr konzentriert (auch dicke Schinken) üben, die Orgel ist ja nicht zum Vergnügen da (dafür kann ich ja zur Kirche laufen), sondern zum Üben: und das ist sehr gut so, daß sie einen auf den Boden der Tatsachen zurückholt und viel abverlangt. Ich bin sehr zufrieden mit ihr, mit meinem Spielen drauf öfters nicht;-)

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