Labialer 16' als Podest unter Truhen- bzw. Positivorgel

der_kasibaer, Sonntag, 10. März 2013, 13:12 (vor 4971 Tagen) @ Oliver Horlitz

Da sind Doppeltonpfeifen oder Dreitonpfeifen intonatorisch noch wesentlich handhabbarer, weil sie zehn oder acht Töne, die der Kubus mehr abdeckt, nicht erreichen müssen. d mit solchen Pfeifen (z.B. Dreitonpfeife C,Cis,D, dann Dis, E, F, dann Zweitonpfeife Fis, G und Gis, A und schließlich zwei einzelne Pfeifen B und H) ließe sich auch Platz sparen. Allerdings ist der bauliche Aufwand für die Mehrtonpfeifen hoch.

Diese Ausführung scheint in der Tat selten zu sein. Ich erinnere mich an zahllose Diskussionen in Bezug auf einen 16' bei Hausorgel und Mehrton-Pfeifen, kenne aber kein realisiertes Beispiel persönlich. Wenn solche Pfeifen gebaut werden, dann wohl in erster Linie als offener oder halboffener Bass. einen Gedackt mit zuschaltbaren geschlossenen Kammern, wie ihn zB Audsley zeigt, gibts den überhaupt? Da finde ich die Version eines Gedacktes mit 1-2 Rohrflöten-Röhrchen für die zwei nächsthöheren Töne schon machbarer. Evtl. mit einem zweiten Ventil für eine angepasste Windmenge. Und auf einer elektrischen Zusatz-Lade, sonst wird der Aufwand für die Ansteuerung vermutlich sehr hoch.

Ich wäre interessiert, ob es das irgendwo gibt (bestimmt!) uns wie es sich bewährt (im Vergleich zu einfach 12 normalen Pfeifen).


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