OT: Systemfehler in digitalen Trakturen / Bus-Systemen

ado @, Berlin, Sonntag, 19. Mai 2013, 14:37 (vor 4853 Tagen) @ JSBach

darum habe ich mich auf für das günstigste Modell mit 2 Manualen und Pedal entschieden... ist halt doch nur zum üben...

...war da nicht mal die rede von einem zugefügten 3. manual? ich habe auch eine 2manualige johannus und wüßte nicht, wo ich das -- durchaus wünschenswerte -- 3. manual denn hinklemmen könnte? davon mal abgesehen war das ding mit ca. 4000 euro nicht besonders teuer und funktioniert nach 3 jahren bisher einwandfrei. (*klopfaufholz*) und ich muß ebenfalls sagen: in verbindung mit "hauptwerk" einfach NUR GENIAL zum üben. jeden euro wert. wenn ich da immer zu einer kirche reisen müßte... und da hätte ich nur EINE orgel... während ich digital das instrument dem repertoire anpassen kann, und dabei, im direkten vergleich, merkt man überhaupt erst richtig, welchen enormen einfluß auf das musikalische ergebnis der charakter des instruments hat. (auch wenn es sicher zutrifft, daß man auf jeder orgel mit etwas kombinationsgabe sehr viel machen kann.)

ABER: wenn man mir erlauben würde, eine "reale" orgel genau nach meinen vorstellungen bauen zu lassen, dann käme ein instrument heraus, daß komplett ohne elektrischen strom betrieben werden könnte. selbst den windmotor sehe ich eher zähneknirschend als kompromiß (aber balgtreter bei den heutigen personalkosten... ;o) ... und die dann immer zu organisieren...weiß gar nicht wie die das früher gemacht haben!)

meine "reale" orgel hätte nichtmal eine setzeranlage, so praktisch die dinger sind.

stephen bicknell hat mal darüber sinniert, warum eigentlich mechanische orgeln tendenziell besser sind als andere. die frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, seine ergebnisse (hier und hier) immerhin interessant.


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