OT: Systemfehler in digitalen Trakturen / Bus-Systemen

Karl-Bernhardin Kropf, Mittwoch, 22. Mai 2013, 09:25 (vor 4897 Tagen) @ Schreipositiv

So, da bin ich wieder.

Ich stelle fest, dass der Thread nichts substantiell Negatives gebracht hat.

Stein bemerkt, dass ORgeln bis 50 Reg. problemlos mechanisch gebaut werden können.
Klar! Auch noch größer. Ich denke aber an 83+ Register, nämlich meine Dienstorgel. Und ich denke an Orgeln, wo es konzeptionell passt, die nicht-mechanisch gedachte Orgelmusik - und davon gibt es eine riesige Menge, mag die mechanisch gedachte (und von mir auch heiß vereherte) gerne ein Vielfaches davon darstellen - in den Vordergrund zu stellen, was Anschlagsart und klangliche Darstellungsmöglichkeiten betrifft.
Und dann sind ja dann noch die - na gut, von mir aus fragwürdigen - Anwendungen von Fernspieltischen.

Der weiter oben erwähnte Gewitterschaden ist natürlich ärgerlich und sollte nicht sein, gehört für mich aber ebenso wie die Funkübertragung zu den Ausnahmefällen. Mir reicht schon der Stress mit Wireless-Mikrophonen, da werde ich möglichste keine Spieldaten versenden (Ich benutze auch kein WLAN, obwohl das sicherlich nicht vergleichbar und teilweise anders begründet ist.)

Nicht stichhaltig ist auch die Ersatzteil- und Nachhaltigsthematik.
Wer legt denn Ledermembranen in englischen Kathedralorgeln oder pneumatischen Instrumenten hierzulande, früher oder in Rekonstruktion, eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten an? Selber schuld, wenn's dann heult, und selber schuld, wer um ein kurzfristiges elektronisches Bau- oder Bedienelement Ebenholzintarsien im massiven Eichenrahmen legt.
Sieht man den Kram als Verschleissteil - dazu wurde ja schon weiter oben etwas gesagt, dann wird die Sache finanziell ehrlicher, denn natürlich kommen da gewaltige Kosten. Aber es macht auch die Bewertung der technischen Leistung ehrlicher.

Zurecht wird hier immer wieder, gerne auch von mir, darüber gelästert, dass zum Schlechtreden einer Orgel bzw. Begründung von Neu-/Umbau dann Fotos gezeigt werden von dickem Staub in der Orgel oder einer angerissenen Stimmrolle. In die Richtung gehen mir manche Argumentationen gegen die Digitaltechnik in der Orgelsteuerung.

Und worauf ich sie beschränkt bzw. angewendet sehen will, habe ich eingangs erwähnt.

Aber so ist das Ergebnis des Threads ja positiv, bezogen auf die Frage nach latent zu befürchtenden Ausfällen derartiger Systeme.

Und eine gestörte Haus-Digitalorgel (die von Herrn Essig oder welche auch immer) hat hier eigentlich nix zu suchen. Ich sage damit nichts gegen solche Orgeln, meine damit nur, dass ich an professionelle Pfeifenorgelsteuerungen dachte - SINUA, Heuss, Laukhuff, ELTEC, SSOsystems, NovelOrg, PetersonEMP, IOTI und wie sie alle heißen können.

Abschliessend möchte ich ein wichtiges Feature vorstellen:
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