Weimbs-Orgel

Fabian Brackhane ⌂ @, Worms, Montag, 24. Januar 2011, 08:06 (vor 5746 Tagen) @ R.Kluth

Was mir, ganz unabhängig von der Disposition, störend auffällt: Es ist seit einigen Jahren offenbar "Mode", Registerzüge wieder mit handbeschrifteten Porzellanschildchen zu bestücken. Die sehen aber allüberall gleich aus! An sich finde ich die Dinger schön, angenehme, edle Schrifttype, sehr gut lesbar und trotzdem etwas abseits von Arial und Times New Roman. Nur: Wenn man an diversen Neubauten unterschiedlichster Orgelbauer überall die gleichen Schildchen findet, wirds irgendwann langweilig. Da fehlt mir persönlich dann die Individualität. Ja, zugegeben, es kaufen auch alle Orgelbauer ihre Gebläse bei Laukhuff, aber das ist finde ich etwas anderes.

Für meinen Geschmack sollte der Spieltische einer Orgel nach dem Prospekt geradezu das Aushängeschild für den individuellen Stil eines Orgelbauers sein. Früher war er das auch mal. Einen Klais-Spieltisch erkennt man oft sofort, einen von Ott auch etc. pp.

Wie denkt Ihr darüber?


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