Eine Kirchenorgel mit Kuhglocken und Alphörnern

MCVL @, Montag, 24. November 2025, 16:34 (vor 280 Tagen) @ Uli Skriwan

http://www.linder-orgelbau.de/Schleching.htm


Wofür steht denn "Tibia Cornelis"? Wenn ich mich recht erinnere, ist Tibia das Schienbein ...


Aber auch ein Name für Flöte. Tibiae haben bei gewissen Tieren diese praktische Altflöten-Länge. In der Theatre-Orgel-Szene sind es fetteste Gedeckte, die eigentlich nur mit möglichst schnellen Tremulant erträglich sind.

Und in der süddt. Romantik findet man sie beispielsweise bei F.B.Maerz als typische Bezeichnung für eine weite, offene Flöte.

Bei Ignaz Weise handelte es sich in den unteren Oktaven um ein offenes Holzregister, welches im Diskant zu 60 % Zinn wechselte und überblasend ausgeführt war. Das einzige achtfüßige Flötenregister, welches Weise im Reporoire hatte.


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