Maerz Vilsbiburg - War: Eine Kirchenorgel mit Kuhglocken und Alphörnern

Uli Skriwan @, Zwischen Inn und Salzach, Freitag, 20. Februar 2026, 09:45 (vor 189 Tagen) @ MCVL

Mir ist heute die Disposition der Maerz-Orgel für Vilsbiburg Pfarrkirche in die Hände gefallen, die bislang weder Brenninger noch Hammermayer publiziert haben.

Es gibt hier noch eine weitere verblüffende Parallele zwischen Maerz und Weise. Und zwar die vierfache Mixtur 2 2/3' + 2' + 1 1/3' + 1', die bei c2 repetiert und dann die Terz einführt.
Dasselbe Mixturmodell lieferte Ignaz Weise von seinen frühesten Orgeln an bis zu seinen Spätwerken.
Völlig anders als die gängigen repetitionslosen Cornett-Mixturen des süddeutschen Orgelbaus dieser Zeit wie beispielsweise bei Steinmeyer.


Hallo Mark

Spannend! Ich nehme an, dass bei Weise die Mixtur dann auch gleich in die 16'-Lage repetiert? Bei Maerz findet sich fast immer ab c" ein 5⅓' und der erwähnte 3⅕' in den Mixturen.
Viele Grüße Uli

Für Vilsbiburg wurden durch Maerz übrigens Kegelladen mit einschlagenden Ventilen angeboten, die Kegelbetätigung sollte durch Keilbälge erfolgen.


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