Bemerkungen zur Emeritierung von Christoph Bossert an der HfM Würzburg

Wolfgang Gourgé @, Donnerstag, 18. Dezember 2025, 00:36 (vor 254 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von Wolfgang Gourgé, Donnerstag, 18. Dezember 2025, 00:43

Mich würde interessieren, wie es in Würzburg bei anderen Dozenten/Professoren gehandhabt wurde, die in den letzten Jahren in den Ruhestand gegangen sind. Vielleicht ist "sang- und klanglos" dort ja eher der Normalfall und es lief bei Christoph Bossert wie bei anderen auch?

Ist nur so eine Frage...


Ja, interessant.

In Österreich würde man (branchenübergreifend) mit der Würdigung auch grundsätzlich bis zum Ableben der entsprechenden Person warten, dann allerdings fällt diese umso heftiger aus.


....Gegenbeispiel: letztes Jahr ging an der Wiener Universität der Religionswissenschaftler Hans Gerald Hödl in den Ruhestand, mit dem ich befreundet bin - mit Abschiedsvorlesung...

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...und anschließender Feier im Dekanat, so wie man sich das eigentlich vorstellt, mit reichlich österreichischem Bier und Wein....

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(Gedenktafel für Moritz Schlick im Treppenhaus des Hauptgebäudes)
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Schöne Feier!

Selbst wenn so etwas in Würzburg *bislang* nicht üblich sein sollte, hätte man es mit Christoph Bossert einführen können - Abschiedsvorlesung mit Konzert, dabei auch ehemalige Schüler, danach Empfang: warum nicht? Er war ja eine den Lehrbetrieb in seinem Fach weit über Würzburg hinaus prägende Persönlichkeit. Deshalb auch mein Urteil: unangemessen und stillos.


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