Geisenfeld - Abbau der Orgel

Cmcmcm1 @, Ottobrunn, Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:57 (vor 222 Tagen) @ Stimmeisen
bearbeitet von Cmcmcm1, Mittwoch, 21. Januar 2026, 13:02

Nachdem die Weise-Hirnschrodt-Adam-Rickert-Orgel (was für ein Name) am vergangenen Sonntag (18.01.2026) ihre letzte Messe begleitet hatte, wurde das Instrument dann am Montag und Dienstag abgebaut.
Die folgenden Fotos wurden mir von zwei der örtlichen Organisten zugesendet und geben einen Einblick in die Konstruktion dieses zusammengewürfelten Instrumentes.

In der neuen Seifert-Orgel finden sowohl das Gehäuse als auch zahlreiches Pfeifenwerk Wiederverwendung (darunter selbstverständlich alle historisch bedeutsamen Pfeifen, aber zum Beispiel auch die berühmte Trompete - wenn auch in anderer Funktion.

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Der später hinzugefügte Schwellkasten bestand aus billiger Faserplatte und dazwischen eingespritztem Bauschaum. Eine Rückwand gab es nicht, stattdessen wurde der Kasten formschlüssig mit einer weiteren Ladung Bauschaum mit der kühlen Rückwand der Kirche verbunden.
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Beim Abbau der Orgel war endlich auch einmal die Nuss des Tons C der Posaune erreichbar, der schon längere Zeit nicht mehr funktionierte. Wie sich herausstellte war eine vertrocknete Larve die Ursache.

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Derweil stapeln sich bereits ebenerdig im Kirchenschiff die Pfeifen und Gehäuseteile für den Abtransport.
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Zuletzt stand nur noch der Unterbau mitsamt der gestückelten und aneinandergepuzzleten Windladen: Links im Bild auf Sturz die Pedallade, rechts erhöht vorne das Hauptwerk (I), dahinter an der Kirchenrückwand die Lade(n) des Schwellpositivs (II).
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... und schon ist sie weg:

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