C wie Club der Erlesenen

Manuel, Mittwoch, 21. Januar 2026, 20:01 (vor 218 Tagen)

Hallo zusammen!

Ich möchte Euch mal um Eure ganz ehrliche Meinung bitten.
Gegenwärtig absolviere ich die Ausbildung zur Erlangung des C-Examens an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen - das ist ja gegenwärtig die einzige ökumenische Ausbildung deutschlandweit. Der eine oder andere wird davon gehört haben.
Stand jetzt fehlen mir noch zwei Prüfungen von insgesamt 13. Die eine ist Chorleitung (die werde ich wohl nur mit Psychopharmaka überstehen; ein Termin beim Psychiater ist bereits ausgemacht), die andere Liturgisches Orgelspiel.

Um jeglichem Missverständnis vorzubeugen: ich mache die Ausbildung gerne, man wird zweifellos nicht dümmer, wenn man sie absolviert, und meine bisherigen Noten, die ja ganz ordentlich waren, erfüllen mich sogar mit einer kleinen Portion Stolz. Aber insgesamt ist die ganze Fortbildung ziemlich umfangreich. Ich frage mich: war das C-Examen immer so eine anspruchsvolle Angelegenheit? Und - mir Verlaub - wird sich die Kirche so hohe Ansprüche an ihre nebenamtlichen Kirchenmusiker in Zukunft überhaupt noch leisten können?
Mich beschleichen da Zweifel.

Wie seht Ihr das?

Herzliche Grüße aus dem Ruhrgebiet!


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