Gregorianische Messe mit französischer Barockorgelmusik

Bariolage, Mittwoch, 01. Mai 2019, 22:34 (vor 2692 Tagen) @ Orlos

Die Vorgehensweise klingt sehr gut. Solch ein Experiment mit ausreichender Einührung und Erläuterung in einer alternativen Gozzesdienstform zu wagen, ist sicher der beste Weg und kann dann auch von der Gemeinde geschätzt werden. In einer "normalen" Eucharistiefeier wird man damit wohl eher scheitern.


Äh nein, wir sind da überhaupt nicht gescheitert. Wir haben das bei einer "normalen" Sonntagsmesse gemacht im Rahmen der üblichen Liturgie. Eine Gemeinde, die ab und zu einmal eine Orchestermesse erlebt oder zumindest eine lateinische Messe aus dem Gotteslob singt, war damit nicht überfordert. Es wurde entsprechend angekündigt und klar gesagt, dass dieser Gottesdienst etwas länger dauern wird. Alle wussten, was auf sie zukommt. Es gab keinerlei Beschwerden. Der ganze Gottesdienst hat etwa 75 Minuten gedauert.

Ein Problem beider Kirchen ist, dass sie die ursprünglich liturgische Musik in Konzerte auslagert, wenn sie eine Länge von mehr als 3-4 Minuten (Dauer eines Songs aus den Charts) pro Satz überschreitet. Messen gehören in Messen! Leider keine Selbstverständlichkeit.
Zu Herrn Orlos: Schön, dass Sie noch Orchestermessen machen und sogar die Gemeinde eine Missa de Angelis mit Credo III singen kann (vermute ich mal). Ich kenne im weiten Rund keine katholische Gemeinde, wo das noch gemacht wird.


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