Franz Schmidt & Eugène Gigout

Stephan Kreutz, Dienstag, 17. Februar 2026, 14:27 (vor 191 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Ganz und gar Schmidt-typisch sind die übergebundenen Akkorde bzw. deren Auflösung, die eine latente Bitoanalität/Bimodalität erzeugen. Solche Stellen gib es zuhauf im großen P&F in Es und auch in der Chaconne. Da wirkt Gigouts Harmonik wesentlich braver. Diese Technik ist meiner Erinnerung nach auch in den Sinfonien zu finden.
Und dieser Rhythmus von Achtel Sechzehntel Pause und Sechzehntel ist ja nun wirklich keine besondere Erfindung. Ich halte das wirklich für Zufall. Und im Ende ist es bei beiden auch nur eine "bewegte" Dominantfläche.


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